Auferstehung für Aufgeklärte! Eine Ra­dio­sen­dung.

Die Macht des Todes überwinden

Eine Ra­dio­sen­dung von Christian Modehn, RBB Kulturradio, am Ostersonntag, den 1.4.2018. Von 9.04 bis 9.30 Uhr

Wer Ostern verstehen will, sollte sein gewohntes Denken zurückstellen. Denn die unterschiedlichen Erzählungen von der Auferstehung Jesu Christi bieten keine griffigen Informationen, sie sind vielmehr anspruchsvolle religiöse Poesie. Die Evangelien wurden von Freunden Jesu geschrieben; sie erlebten ihn nach seinem Tod auf verwandelte Art und „ungeahnt neu“ als einen Lebendigen. Auch wenn aufgeklärte Menschen heute nicht an die leibhaftige Auferstehung Jesu glauben, kann Ostern durchaus inspirierend sein. Etwa, wenn die Ur-Gemeinden Jesus als den „Ersten der Auferstandenen“ erlebten. So erklärten sie Ostern zum Symbol für den Glauben, dass nun alle Toten auf immer „in Gott geborgen“ sind. Mystiker haben diese Erfahrung vertieft: Sie sprechen von der „Dimension des Ewigen“ in jedem Menschen.

 

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