27. Februar: Salon über Islamische Philosophien, von 19 bis 21 Uhr.

26. Jan 2015 | von | Themenbereich: Termine

Der nächste Religionsphilosophische Salon ist mit 20 Anmeldungen ausgebucht, natürlich unter der Voruassetzung, dass alle, die sich anmelden, tatsächlich kommen.

Der Salon will sich dem bislang eher wenig beachteten Thema „Islamische Philosophien“ zuwenden. Das Thema ist alles andere als nur für Historiker relevant. Wir wollen der Frage nachgehen: Was bedeuten diese Philosophien „für uns“.

Wer Zeit und Lust hat, könnte als Einführung das Buch „Denker des Propheten“ (Piper Taschenbuch) des Islamkenners und Journalisten Wolfgang Günter Lerch lesen. Es wird als objektive Einführung vielfach empfohlen. Oder auch innerhalb des insgesamt sehr empfehlenswerten, aber umfangreichen Buches von Kurt Flasch „Kampfplätze de Philosophie“ (Verlag Klostermann), dort ab S. 141 das Kapitel „Averroes gegen Al-Gazali“.Empfehlenswert ist auch das knappe Buch von Ulrich Rudolph, Islamwissenschaftler an der Uni Zürich mit dem Titel „Islamische Philosophie“, erschienen bei C.H.Beck, Wissen, 8,95 Euro. Ein Freund unseres philosophischen Salons empfiehlt: Als gute und preiswerte Einstiegsliteratur eignet sich die ausführliche Einleitung der deutschen Übersetzung des allegorischen Inselromans Risālat Ḥayy ibn Yaqẓān von Abū Bakr Ibn Ṭufail (gest. 1185); Der Philosoph als Autodidakt. Hayy ibn Yaqzan. Ein philosophischer Inselroman. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2004. (Vorläufer des Robinson Crusoes Romans)

Und auch Schaerers Übersetzung von Averroes Werk „Die entscheidende Abhandlung. Die Untersuchung über die Methoden der Beweise“.

Wer sich anmeldet, erhält von mir noch einige Hinweise und Texte per email, als Einstimmung und durchaus, wenn ich das sagen darf, als „Vorbereitung“.

„Islamische Philosophien“ als Thema versteht sich durchaus als deutliche Erinnerung daran, was das sogenannte christliche Europa tatsächlich „dem Islam“ bzw. islamischen Philosophen zu verdanken hat. „Der Islam“ „ist“ insofern schon längst Teil der europäischen Kultur, wie das Judentum, das Christentum, die Aufklärung, der Humanismus und der Atheismus.

Der ORT: Galerie Fantom, Hektor Str. 9, Freitag, 27. Februar 2015 um 19 Uhr, Beitrag: 5 Euro.

 

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