Themen der Salonabende von März 2017 bis Mai 2014.

5. Jul 2016 | von | Themenbereich: Themen bisheriger Salon-Gespräche

Themen unserer Salon Abende von März 2017 bis Mai 2014.

Wir werden oft gefragt, welche Themen unser Religionsphilosophische Salon in den letzten Jahren diskutiert hat, mit entsprechenden Publikationen auf der website www.religionsphilosophischer-salon. de

Unser Salon wurde bekanntlich als Privatinitiative 2007 gegründet. Seitdem veranstalten wir (als non-profit-Basis-Initaive) monatliche Salonabende sowie auch Ausflüge im Sommer, kleine Weihnachtsfeiern usw. Nach jedem Salongespräch treffen sich etliche TeilnehmerInnen immer zu einem weiteren Austausch in einem Café. Wenn nicht eigens Namen von Referenten genannt werden, wurden die einleitenden Vorträge von Christian Modehn gehalten.

Eine knappe Themen Übersicht: Sie beginnt im März 2017 und führt zurück bis Mai 2014:

Im März 2017 sprachen wir über „Glauben und Wissen, getrennt und verbunden“.

Im Februar 2017 sprachen wir über:  „Bei Verstand bleiben“: Philosophie als Lebenshilfe in Zeiten politischer Verwirrung.

Im Januar 2017 sprachen wir über „Ein Leben des Weltbürgers in der Bindung an eine Heimat“.

Im Dezember 2016 sprachen wir über das Thema: Was ist mir, was ist uns, noch heilig?

Im November 2016 hatten wir einen Abend über Leibniz (anläßlich seines 300. Todestages)

Im Oktober 2016 sprachen wir über: „Gott ist gut und der Mensch ist böse“.

Im September 2016 hatten wir als Thema: „Erfindet euch neu“. Ein Abend über Michel Serres. Mit Hans Blersch.

Im August 2016 machten wir unseren (schon etwas traditionsreichen) Sommer-Ausflug nach Karlshorst mit einem Vortrag von Pfarrer Edgar Dusdal, mit einer Kirchen/Orgelbesichtigung und einem Besuch im Deutsch-Russischen Museum Karlshorst und einem gemeinsamen Essen.

Im Juli 2016 sprachen wir anläßlich der großen Ausstellung in Berlin über „El siglo de oro“.

Beim religionsphilosophischen Salon vom Freitag, den 24. Juni 2016 in der Weinhandlung SINNESFREUDE in Neukölln, waren 20 TeilnehmerInnen dabei. Ein  Abend auch anläßlich des Festivals „48 Stunden Neukölln“ zum Thema „Übersättigung, Sattsein, Hungern“. Ein zentrales politisches, aber auch philosophisches Thema, von der gastronomischen Seite einmal ganz abgesehen… Für weitere Informationen zu dem Abend klicken Sie bitte hier.

Zum Salon am 20.5. 2016 trafen sich 22 TeilnehmerInnen zum Thema: „Der Skeptiker ist ein verfehlter Mystiker“. Ein Zugang zum Denken des ungewöhnlichen Philosophen Emil Cioran. Ein Salonabend in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9. mit dem Berliner Philosophen und Autor Dr. Jürgen Große.

Am Salonabend am 29.4. 2016 nahmen 18 Personen teil. Unser Thema: „Der Mensch ist ein Grenzgänger“. Philosophische, theologische und politische Überlegungen zur aktuellen und uralten (immer aber falschen) Tendenz, sich selbst und andere in Grenzziehungen einzumauern. Zur Lektüre einiger Thesen klicken Sie bitte hier.

Am Salonabend am 18. März 2016  mit dem Thema Für eine Philosophie der Auferstehungbeteiligten sich 25 Personen, etliche Interessierte mussten leider wegen des begrenzten Platzes und wegen der immer erforderlichen, aber nicht immer gelingenden Übersichtlichkeit und Konzentriertheit der Gespräche (eben in kleinerem Kreis) abgewiesen werden. Wir freuen uns, dass auf diese Weise die Salonkultur, typisch für Berlin einst, lebendig ist. Deutlich wurde in dem kontroversen Gespräch am 18. März 2016: Das Thema Auferstehung Jesu von den Toten und die Möglichkeit „unserer“ Auferstehung darf nicht den dogmatischen Kreisen überlassen bleiben; das Thema ist ein philosophisches, kritisch-theologisches, poetisches und künsterisches Thema, das jeder und jede selbstverständlich auf seine, ihre eigene Art selbstkritisch beantwortet…

Auch der Salon am 26. Februar 2016 fand ebenfalls ein sehr großes Interesse, zum Thema „Privateigentum und Gemeinwohl“, zugleich eine Kritik des unkontrollierten und politisch gewollten exzessiven Reichtums vieler Millionäre und Milliardäre. Für einige kritische Hinweise zum Thema klicken Sie hier:  Für die Lektüre des Beitrags von Elisabeth Hoffmann (Berlin) über die Commons klicken Sie bitte hier.

Der Philosophische Salon am Freitag, den 22. Januar 2016, hatte das Thema: „Was ist wichtiger: Freiheit oder Sicherheit?“ 18 TeilnehmerInnen beteiligten sich an dem Gespräch. Für einen Hinweis zum Thema klicken Sie bitte hier. Den Vortrag von Edgar Dusdal zum Thema „Sicherheit contra Freiheit ?“, vorgetragen in unserem Salon am 22.1. 2016, können Sie nachlesen, bitte hier klicken.

Am Salon rund um das Thema der „Authentizität“ im eigenen Leben, der Wahrhaftigkeit, des „Echten“ und der „Reinheit“ des Weines am 11.12.2015 beteiligten sich 17 Personen, in der schönen Weinhandlung „Sinnesfreude“ von Wolfgang Baumeister in der Jonasstr. 32 in Neukölln.

Am Religionsphilosophischen Salon im November 2015 (am 27. 11.) beteiligten sich 26 TeilnehmerInnen. Gesprächspartner war diesmal der Theologe und Prof. em. Johan Goud aus Den Haag, Niederlande. Das Thema Autobiografie und Theologie“. Wir näherten uns der Frage: Wie kann ich in meinem eigenen Leben, dann in der Reflexion auf mein Leben, möglicherweise auch in der schriftlichen Form meiner „Autobiografie“, Spuren des Göttlichen, des Gründend- Sinnstiftenden, wahrnehmen? Wir danken Prof. Johan Goud, dass er uns auf diese Spur des Fragens gebracht hat! Danach erschien in der Zeitschrift PUBLIK FORUM ein Interview mit Prof. Goud. Für die Vertiefung weiterer Fragen zu dem Abend und dem Thema klicken Sie bitte hier.

Zu unserem Gespräch im Salon am 30. Oktober  2015 waren 20 TeilnehmerInnen gekommen. Angesichts der Diskussionen über Flüchtlinge in Europa (vor allem in Deutschland) wollten wir uns mit dem grundlegenden ethischen und damit philosophischen Thema der ANERKENNUNG des anderen/der anderen, des Fremden usw. auseinandersetzen. Grundlage dafür ist ein fundamentaler Text von Hegel („Herr und Knecht“). Mit uns diskutierte Frau Dr. Dorothee Hasskamp, Historikerin, Journalistin und Mitarbeiterin beim Jesuiten Flüchtlingsdienst Berlin. Nochmals besten Dank, dass Frau Hasskamp bei uns war. Meinen kleinen einleitenden Vortrag zu Hegel können Sie nachlesen, klicken bitte hier.

Beim Salonabend am 25. September 2015 waren 15 TeilnehmerInnen dabei. Wir diskutierten ziemlich kontrovers, also richtig, weil auf der Suche nach besserer Erkenntnis, über das allseits gelobte, aber selten kritisierte Buch von Navid Kermani „Ungläubiges Staunen. Über das Christentum“.

Beim Salonabend am 28.8. 2015 waren 26 TeilnehmerInnen dabei. Das große Interesse, die Vielfalt der Standpunkte, die „Betroffenheit“ der Teilnehmer zeigen, dass das Thema „Ethik ist wichtiger als Religion“ (so eine neue Publikation des Dalai Lama) von größter Bedeutung ist. Einige Thesen zum weiteren Diskutieren lesen Sie bitte hier. Die Diskussion darüber muss weiter gehen und gerade religiöse Kreise erreichen. Wir wundern uns, dass christliche und muslimische und jüdische Akademien/Gemeinden/Bildungszentren usw. diese Thesen des Dalai Lama nicht längst diskutieren! Haben sie Angst vor der Auseinandersetzung?

Am Donnerstag, den 20. August 2015, machten wir wieder einen philosophisch-theologischen Sommer-Ausflug, diesmal nach Jüterbog. 10 Teilnehmer waren dabei, durch fachkundige Führungen in den Kirchen Liebfrauen und St. Nicolai sowie im Kulturzentrum Mönchenkloster konnten wir u.a. auch über den Reformator Thomas Müntzer und den Ablasshandel sprechen sowie über die Umwidmung ehemaliger religiöser Gebäude.

Der Salon am 24. Juli 2015 (14 TeilnehmerInnen) hatte das Thema: Über die Tugend des Ungehorsams.

Der Salon am 26. Juni 2015 (13 Teilnehmer) hatte das Thema: „Glück oder Sinn?“ Worauf kommt es im Leben an?

Am 29. Mai 2015 hatten wir ein eher ungewöhnliches Thema: „Philosophie des Weines“. Von Hölderlin angeregt war das Motto: „Der Wein – eine Gabe der Götter“. 20 TeilnehmerInnen trafen sich in der großzügigen, fein gestalteten Weinhandlung „Sinnesfreude“, unter der kompetenten Leitung von Wolfgang Baumeister.

Im Religionsphilosophischen Salon im April 2015  (Thema: Die Beziehung von Esoterik und Exoterik) waren 14 Teilnehmerinnen dabei, mit einem wichtigen einleitenden Vortrag von Hartmut Caemmerer.

Im März 2015 sprachen wir über „Gott anklagen angesichts des Leidens“: Erfahrungen des islamischen Mystikers ATTAR (Autor “Das Buch vom Leiden”) in Konfrontation mit Hiob und Nietzsche.

Auch unser Salon am 27. Februar 2015 fand reges Interesse, 22 TeilnehmerInnen waren dabei. „Einige Aspekte zur Aktualität der islamischen Philosophie“ .

Beim Salon am 16. Januar 2015 waren 12 TeilnehmerInnen dabei. Das Thema war: “ICH BIN DER ANDERE”.

Am „Welttag der Philosophie“, am 20. November 2014, trafen wir uns   im Kulturzentrum „Afrika-Haus“ in der Bochumer Str. 25 in Berlin Tiergarten. Wir hatten ein inspirierendes Gespräch mit der Philosophin und Autorin Dr. Barbara Muraca, Uni Jena, über Gut leben angesichts des Endes der Wachstumsgesellschaft“.

Auch der religionsphilosophische Salon am 31.10. 2014 fand ein ungewöhnlich starkes Interesse mit 24 TeilnehmerInnen. Das Thema war: “Glücklich sterben? Zur Frage des ärztlichen Beistandes bei Suizidwünschen schwerkranker Patienten“.

Zum Religionsphilosophischen Salon am Freitag, den 26. September 2014, kamen 15 TeilnehmerInnen. Das Thema war: „Sprache der Musik-Sprache der Transzendenz?“ mit dem Musiker, Komponisten und Saxophonisten Joachim Gies (Berlin).

Bei unserem Salonabend am 29.8. 2014 waren 20 TeilnehmerInnen dabei. Zum Thema „Zen-Buddhismus- eine Religion ohne Gott“ hielt der vielfach geschätzte Buddhalehrer Michael Peterssen, Berlin, einen einleitenden Vortrag; er wurde von allen Teilnehmern als sehr erhellend, sehr inspirierend wahrgenommen.

Der Salon zum Thema Wie ist religiöses Leben ohne Gott möglich?“ anlässlich des neuen Buches von Ronald Dworkin: „Religion ohne Gott“ (Suhrkamp 2014) am 25. Juli 2014 hat sehr viel Interesse gefunden, mit 22 TeilnehmerInnen.

In unserem Salonabend am 27. Juni 2014 mit 15 TeilnehmerInnen sprachen wir über das Thema: Spielerisch leben – spielerisch glauben?“

Im Mai 2014 hatten wir das Thema im Anschluss an Meister Eckart: „Gott um Gottes willen lassen“.

Hinweise zu früheren Themen folgen…..

Christian Modehn, Initiator des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“

 

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