Walter Benjamins 125. Geburtstag: Ein re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­er SALONABEND

Bitte beachten Sie die aktualisierten Hinweise zu Benjamin, besonders zu seinen Geschichtsphilosophischen Thesen von 1940. Publiziert hier am 16.7.2017.

……

Am 15. Juli 2017 wird des 125. Geburtstages von Walter Benjamin gedacht, er ist vor allem Philosoph! Er ist auch Kritiker, Übersetzer, Journalist/Autor. Wir wollen in einem Salon-Gespräch einige Annäherungen an sein vielschichtiges Werk suchen und dadurch zur Benjamin-Lektüre ermuntern. Wir werden uns mit einigen Kapiteln seines Buches “Einbahnstraße”  auseinandersetzen, die Lektüre empfehle ich zumal für “Einsteiger” in Benjamins Arbeiten. Wir werde an Benjamins Paris-Aufenthalte denken (und an Schriften von ihm zu Paris) und ermuntern, seine Geschichtsphilosophie und Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phie zu studieren. Im Zentrum unseres Gespräches wird der wichtige, durchaus knappe, aber schwierige und viel besprochene Text “Über den Begriff der Geschichte stehen” (in: Illuminationen, S. 251 – 262). Dies versteht sich als Einführung und Einladung zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Text!

Ein Benjamin-Abend also, diesmal an einem anderen Ort: In der neuen Kunstgalerie am Benjamin Platz in Berlin, nahe dem Kurfürsten Damm, Eingang über die Leibnizstr. Wir treffen uns also in der Galerie “Kunst und Grün” am Freitag, den 14. Juli, passend zum französischen Feiertag (Beginn der Revolution 1789), um 19 Uhr. Anmeldungen erforderlich an: christian.modehn@berlin.de

PS: Walter Benjamin, von den Nazis als Jude verfolgt, lebte ab 1933 überwiegend in Paris; am 27.9. 1940 hat er in der Nähe von Port Bou Suizid begangen.

Wer sich mit einigen wichtigen Studien und Essays von Benjamin schon vertraut machen will: Dem empfehle ich “Illuminationen”, Ausgewählte Schriften, Band 1. Suhrkamp Verlag 410 Seiten, nur 15 Euro. Das oben empfohlene Buch Benjamins “Einbahnstraße” (mit dem Text “Berliner Kindheit um 1900”) ist im Fischer – Taschenbuch Verlag erschienen, es kostet 8 Euro.