„Du schöner Schein, bist du auch wahr?“ (Spruch aus Hollywood). Von der Lust und der Last, authentisch zu leben … und dabei noch „echten Wein“ zu trinken.

„Du schöner Schein, bist du auch wahr?“ (Spruch aus Hollywood). Von der Lust und der Last, authentisch zu leben … und dabei noch „echten Wein“ zu trinken.

Ein philosophischer Salon in der Weinhandlung Sinnesfreude, Neukölln, Jonasstr. 32, dicht am U BHF Leinestr. Am Freitag 11. Dezember 2015 um 19 Uhr. Gastgeber: Wolfgang Baumeister. Philosophische Einführung: Christian Modehn. Herzliche Einladung.

Wir wollen uns reinen Wein einschenken, der soll echt sein, authentisch. Darin drückt sich das Verlangen aus, ohne Betrügereien, ohne Falschheit, zu leben. Das bleibt ein erstrebenswertes Ideal. Dabei wissen wir aber grundsätzlich aus unseren Lebenserfahrungen, dass kein Mensch ohne gelegentliche „Notlüge“ überleben kann. So hundertprozentig können wir vielleicht gar nicht authentisch leben. Was steckt hinter unserem Wunsch, der Wein sollte immer „total“ „vom Feinsten“ und absolut rein sein?

Ein philosophischer Salon mit debattierenden Gesprächen rund um den echten Wein. Mit Blick auf den schönen Schein im sonstigen Leben, auf die Zwiespältigkeit, ohne die wir offenbar nicht auskommen. Was wäre dann noch Authentizität?

Der Beitrag ist 5 Euro, incl. eines Gläschens guten Weines.

Anmeldung wäre nett: Christian.modehn@berlin.de

Für eine Philosophie des Weins: Der religionsphilosophische Salon am 29. Mai 2015

Der Religionsphilosophische Salon im Mai 2015:

Wir treffen uns am Freitag, den 29. Mai, um 19 Uhr, ausnahmsweise nicht in der uns vertrauten, angenehmen Galerie Fantom, sondern in der schönen, geräumigen Weinhandlung (speziell auch Weine aus Katalonien) in Neukölln, in der Jonasstr. 32, nahe U- Bhf. Leinestr.

Die Weinhandlung von Wolfgang Baumeister heißt „Sinnesfreude“. Bei dem Namen bieten sich philosophische Fragen von selbst an. Und wir wollen die Herausforderung annehmen: Hat Philosophieren etwas mit Sinnesfreude zu tun? Selbstverständlich, aber wie? Braucht das Denken den (sanften) Rausch? Es geht also um eine kleine Philosophie des Weins – bei einem Glas Wein. Und sicher geht es auch auch um Verbindungen zu religiösen Traditionen. Darum werden wir uns an Platon, Dionysos, Hölderlin erinnern, und vielleicht auch an biblische Motive … sowie persönliche Einsichten beim Wein; darüber wird uns auch Wolfgang Baumeister berichten.

Nebenbei: Kein anderes Getränk hat so schöne philosophische, literarische, künstlerische und religiöse Ideen hervorgebracht wie der Wein. Wir wollen uns also in dem Salonabend der einmaligen Qualität des Weins nähern, auch im Philosophieren: „Der Wein ist Symbol des Festes“. „Der Wein lässt die Herrlichkeit der Welt, der Schöpfung, schmecken“.

Christian Modehn bietet einige Hinweise zu einer Wein-Philosophie. Besonders die Vorschläge des Dichters Friedrich Hölderlin finden Beachtung, ohne dabei Dionysos oder den Weinliebhaber Jesus von Nazareth zu vergessen.

Weitere Hinweise zu diesem etwas ungewöhnlichen Thema folgen. Nebenbei: Die „Sinnesfreude“ ist – für alle Neukölln-Fernen – z.B. mit der U Bahn bestens erreichbar.

Als kleinen Eintrittsobulus denken wir an 5 EURO.

Anmeldungen werden erbeten, weil dann auch inspirierende Informationen vorweg zugesandt werden. christian.modehn@berlin.de