<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Religionsphilosophischer Salon &#187; Benedikt XVI. &#8211; Kritische Hinweise</title>
	<atom:link href="http://religionsphilosophischer-salon.de/topics/benediktxvi/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://religionsphilosophischer-salon.de</link>
	<description>... eine Einladung zum Mitdenken und Mitdiskutieren</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 20:10:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Läßt sich Gott beleidigen? Sinn und Unsinn der Blasphemie. Eine Radiosendung NDR Kultur</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3645_laesst-sich-gott-beleidigen-sinn-und-unsinn-der-blasphemie-eine-radiosendung-ndr-kultur_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3645_laesst-sich-gott-beleidigen-sinn-und-unsinn-der-blasphemie-eine-radiosendung-ndr-kultur_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 09:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Blasphemie]]></category>
		<category><![CDATA[Blasphemie bestrafen?]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Modehn]]></category>
		<category><![CDATA[die Zunge den Gotteslästerern abschneiden]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gotteslästerung befreit von Gottesbildern]]></category>
		<category><![CDATA[Häresie ist Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Lob der Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Radiosendung Gotteslästerung]]></category>
		<category><![CDATA[Zungensünde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3645</guid>
		<description><![CDATA[[ 9. Juni 2013; um 8:40 Uhr   am Sonntag, 9. Juni 2013 bis um 9:00 Uhr   am Sonntag, 9. Juni 2013. ] NDR Kultur am Sonntag, 9. Jun i 2013 um 8.40 Uhr:

Glaubenssachen 

Lässt sich Gott beleidigen? 

Sinn und Unsinn der Blasphemie

Von Christian Modehn

Fromme Menschen wollen Künstlern, Schriftstellern oder Filmemachern den Prozess machen, wenn die Unantastbarkeit Gottes in Frage gestellt wird. Ist Religionsfreiheit also wichtiger als Meinungsfreiheit? Aber können Menschen den Absoluten und Ewigen in seinem Wesen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>NDR Kultur am Sonntag, 9. Jun i 2013 um 8.40 Uhr:</p>
<p><b>Glaubenssachen </b></p>
<p><b>Lässt sich Gott beleidigen? </b></p>
<p>Sinn und Unsinn der Blasphemie</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Fromme Menschen wollen Künstlern, Schriftstellern oder Filmemachern den Prozess machen, wenn die Unantastbarkeit Gottes in Frage gestellt wird. Ist Religionsfreiheit also wichtiger als Meinungsfreiheit? Aber können Menschen den Absoluten und Ewigen in seinem Wesen überhaupt beleidigen und erzürnen? Oder wird nur der oberste Garant einer politischen und kulturellen Ordnung kritisiert und lächerlich gemacht? Im deutschen Strafrecht ist Blasphemie nur noch strafbar, wenn sie den öffentlichen Frieden stört. Und das kommt eher selten vor. Viele Theologen sind heute sogar dankbar, dass Blasphemie Raum schafft für die Frage: Welchen Gott verehre ich wirklich?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3645_laesst-sich-gott-beleidigen-sinn-und-unsinn-der-blasphemie-eine-radiosendung-ndr-kultur_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wer zweifelt wird selig. Eine Radiosendung</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3561_wer-zweifelt-wird-selig-eine-radiosendung_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3561_wer-zweifelt-wird-selig-eine-radiosendung_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 19:31:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[am Zweifel zweifeln]]></category>
		<category><![CDATA[HR 2 am 26.5.2013]]></category>
		<category><![CDATA[HR Camino]]></category>
		<category><![CDATA[HR Camino am 26. Mai]]></category>
		<category><![CDATA[Lob der Skepsis]]></category>
		<category><![CDATA[Radiosendungen Christian Modehn]]></category>
		<category><![CDATA[Skepsis Radiosendung]]></category>
		<category><![CDATA[Tomas Halik Zweifeln hilft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3561</guid>
		<description><![CDATA[[ 26. Mai 2013; um 11:30 Uhr   am Sonntag, 26. Mai 2013 bis um 12:00 Uhr   am Sonntag, 26. Mai 2013. ] Wer zweifelt, wird selig

Warum Skepsis den Glauben fördert

Von Christian Modehn

(Radiosendung HR2, Reihe Camino am Sonntag 26. Mai um 11.30 Uhr)

Der religiöse Glaube hat nichts mit Leichtgläubigkeit oder Naivität zu tun. Es gilt, kritischen Abstand zu wahren, wann immer Lehren mit dem Anspruch auf absolute Gültigkeit auftreten. Lässt sich denn Gott mit einer Formel definitiv aussagen? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zweifelt, wird selig</p>
<p>Warum Skepsis den Glauben fördert</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>(Radiosendung HR2, Reihe Camino am Sonntag 26. Mai um 11.30 Uhr)</p>
<p>Der religiöse Glaube hat nichts mit Leichtgläubigkeit oder Naivität zu tun. Es gilt, kritischen Abstand zu wahren, wann immer Lehren mit dem Anspruch auf absolute Gültigkeit auftreten. Lässt sich denn Gott mit einer Formel definitiv aussagen? Die abwägende, prüfende Umsicht wird in der skeptischen Haltung eingeübt: Erst einmal „schauen und prüfen“, ehe man sich festlegt,  ist das Motto. In dieser Überzeugung ermahnte schon der Apostel Paulus die ersten Christen (in Thessaloniki): „Prüfet alles, das Gute behaltet“.</p>
<p>So kann Skepsis wie eine Art Heilmittel erlebt werden: Sie befreit von fundamentalistischem Wahn, macht Mut, sich auch im Glauben der eigenen Vernunft zu bedienen. Aber soll wirklich alles kritisch geprüft und in Zweifel gezogen werden? Wo bleibt die Basis für das so dringend erforderliche Grundvertrauen? In dem Beitrag wird gezeigt, dass Skepsis nie als das letzte Ziel geistigen Lebens verstanden werden kann: „Wir sollen der Skepsis gegenüber noch einmal skeptisch sein“, meint Tomás Halik. Der Theologe aus Prag sieht darin den besten Ausdruck für eine zeitgemäße Spiritualität. Kürzung: Skepsis ist ein unverzichtbarer Aspekt des menschlichen Geistes, der viel umfassender ist als Zweifeln und Fragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3561_wer-zweifelt-wird-selig-eine-radiosendung_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Philos. Salon über Peter Bieri</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3409_philos-salon-ueber-peter-bieri_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3409_philos-salon-ueber-peter-bieri_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 18:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3409</guid>
		<description><![CDATA[[ 19. April 2013; um 19:00 Uhr   am Freitag, 19. April 2013 bis um 21:30 Uhr   am Freitag, 19. April 2013. ] Es gibt erfreulicherweise schon so viele schriftliche Anmeldungen, die wir natürlich alle beachten, so dass wir diesmal um Verständnis bitten: Der Salon am 19.4. ist jetzt (15.4) ausgebucht.

Am 19. April um 19 Uhr haben wir unseren nächsten Salonabend. Diesmal sind Gäste aus Amsterdam dabei, von der dortigen Gemeinde der freisinnig - liberalen protestantischen Kirche der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt erfreulicherweise schon so viele schriftliche Anmeldungen, die wir natürlich alle beachten, so dass wir diesmal um Verständnis bitten: Der Salon am 19.4. ist jetzt (15.4) ausgebucht.</strong></p>
<p>Am 19. April um 19 Uhr haben wir unseren nächsten Salonabend. Diesmal sind Gäste aus Amsterdam dabei, von der dortigen Gemeinde der freisinnig &#8211; liberalen protestantischen Kirche der <a href="http://www.vrijburg.nl/">Remonstranten &#8220;Vrijburg&#8221;</a>.  Bitte klicken auf &#8220;Remonstranten Vrijburg&#8221;, um zu sehen, wie lebendig eine freisinnige protestanische Gemeinde sein kann, davon können wir in Berlin und Deutschland erst mal nur träumen&#8230;.</p>
<p>Die Amsterdamer Gäste haben in ihrem Salon in Amsterdam das Buch von Peter Bieri &#8220;Wie wollen wir leben?&#8221; gelesen, wir wollen gemeinsam über das 3. Kapitel &#8220;Wie entsteht kulturelle Identität?&#8221; sprechen.</p>
<p>Aufgrund des begrenzten Platzangebotes in der Galerie Fantom können wir diesmal nur Anmeldungen  von Interessierten berücksichtigen, die tatsächlich fest entschlossen sind, am 19. April um 19 Uhr in der Hektorstr. 9 dabei zu sein. Ein interessanter Abend sei versprochen&#8230; Bitte um Anmeldung:christian.modehn@berlin.de         Um einen finanz. Beitrag von  5 Euro wird gebeten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3409_philos-salon-ueber-peter-bieri_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Poesie vor dem Unendlichen. Eine Radiosendung</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3407_poesie-vor-dem-unendlichen-eine-radiosendung_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3407_poesie-vor-dem-unendlichen-eine-radiosendung_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 18:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3407</guid>
		<description><![CDATA[[ 7. April 2013; um 17:05 Uhr   am Sonntag, 7. April 2013 bis um 17:30 Uhr   am Sonntag, 7. April 2013. ] Am Sonntag, 7.4.2013, sendet der NDR (INFO -Programm) meinen Beitrag zum Thema Bittgebete, das Thema ist auch religionsphilosophisch relevant. Geht es doch um die Frage, ob Menschen, wenn sie Transzendenz erleben, auch zur Sprache finden im Blick auf den Ewigen.

Die Sendung wird auf NDR Info um 6.05 für Frühausfsteher ausgestrahlt und um 17.05 wiederholt.
Aus dem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, 7.4.2013, sendet der NDR (INFO -Programm) meinen Beitrag zum Thema Bittgebete, das Thema ist auch religionsphilosophisch relevant. Geht es doch um die Frage, ob Menschen, wenn sie Transzendenz erleben, auch zur Sprache finden im Blick auf den Ewigen.</p>
<p>Die Sendung wird auf NDR Info um 6.05 für Frühausfsteher ausgestrahlt und um 17.05 wiederholt.</p>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="196.30399999999997">Aus dem Pressetext: „Bittet, so wird euch gegeben“, forderte</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="170.03700000000003">Jesus seine Jünger auf. Darauf vertrauen</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="165.92400000000004">auch gläubige Menschen, wenn sie sich</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="165.67000000000002">mit ihren Sorgen an Gott wenden. Doch</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="163.52399999999994">welchen Sinn hat es, um göttlichen Rat</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="148.034">und Beistand zu bitten? „Wer betet,</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="136.206">Gottes Reich des Friedens möge</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="158.804">kommen, weckt in sich die Sehnsucht</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="169.683">nach Frieden“, schreibt der Kirchenvater</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="150.54500000000002">Augustinus. Heutige Theologen sind</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="165.818">überzeugt: Im Beten und Bitten erkennt</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="165.78000000000003">der Mensch, wer er ist und welche Ziele</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="166.76999999999998">ihm wichtig sind. Bittgebete können zur</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="166.03000000000003">spirituellen Poesie werden. Sie wecken</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="172.71699999999998">die Achtsamkeit. „Das Gebet ändert nicht</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="166.08">Gott, aber es verändert den Betenden“,</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="173.67999999999998">sagt der protestantische Philosoph Sören</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="146.914">Kierkegaard. Bittende und Betende</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="73.22999999999999">hoffen, trotz aller</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="87.90400000000002">Abgründe von einem</div>
<div dir="ltr" data-font-name="g_font_p0_1" data-canvas-width="147.71999999999997">göttlichen Grund getragen zu sein.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3407_poesie-vor-dem-unendlichen-eine-radiosendung_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Gott mehr in Frankreich? Eine Radiosendung</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3240_kein-gott-mehr-in-frankreich-eine-radiosendung_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3240_kein-gott-mehr-in-frankreich-eine-radiosendung_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 10:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Atheismus in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Christen als Minderheit in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[L Oratoire du Louvre]]></category>
		<category><![CDATA[liberale Portestanten in Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Jossua Dominikaner]]></category>
		<category><![CDATA[Pere Jossua]]></category>
		<category><![CDATA[protestantisme liberal a Paris]]></category>
		<category><![CDATA[St. Eustache Paris]]></category>
		<category><![CDATA[St. Merri Paris]]></category>
		<category><![CDATA[UMfragen zur Religion in Frankreich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3240</guid>
		<description><![CDATA[[ 3. März 2013; um 20:04 Uhr   am Sonntag, 3. März 2013 bis um 20:30 Uhr   am Sonntag, 3. März 2013. ] Neueste Umfragen weisen auf den tiefgreifenden religiösen Umbruch in Frankreich hin. In einer Radiosendung im Saarländischen Runkfunk, Programm SR2, am Sonntag, 3. März um 20.04 bis 20.30,  wird auf diese aktuelle Thematik hingewiesen, es wird gefragt: Wie reagieren die Kirchen in Frankreich, wenn die Anzahl der Christen immer kleiner wird, also die sogen. "Alteste Tochter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neueste Umfragen weisen auf den tiefgreifenden religiösen Umbruch in Frankreich hin. In einer Radiosendung im Saarländischen Runkfunk, Programm SR2, am Sonntag, 3. März um 20.04 bis 20.30,  wird auf diese aktuelle Thematik hingewiesen, es wird gefragt: Wie reagieren die Kirchen in Frankreich, wenn die Anzahl der Christen immer kleiner wird, also die sogen. &#8220;Alteste Tochter der römischen Kirche&#8221; immer gebrechlicher wird. Auf die protestantische, theologisch liberale Gemeinde&#8221; L Oratoire du Louvre in Paris&#8221; wird genauso hingewiesen wie auf den progressiven Theologen Pater  Jossua aus dem Dominikaner Orden in Paris sowie auf die katholische Gemeinde St. Merri in Paris. Auf das neue Buch von Pater Gérard Bénéteau &#8220;Tagebuch eines Stadtpfarrers&#8221; (Kirche St. Eustache, Paris) wird ebenfalls gewürdigt.</p>
<p>Eine Radiosendung von Christian Modehn</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3240_kein-gott-mehr-in-frankreich-eine-radiosendung_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf das Papsttum verzichten</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3228_auf-das-papsttum-verzichten_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3228_auf-das-papsttum-verzichten_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2013 09:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Denken und Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[. auf das Papsttum verzichten]]></category>
		<category><![CDATA[catholic without pope]]></category>
		<category><![CDATA[catholique sans pape]]></category>
		<category><![CDATA[catolico sin papa]]></category>
		<category><![CDATA[das Papsttum sollte verschwinden]]></category>
		<category><![CDATA[der letzte Papst]]></category>
		<category><![CDATA[du bist Petrus der fels]]></category>
		<category><![CDATA[du bist Petrus der fels als Fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[end with the popes]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisch sein ohen Papst]]></category>
		<category><![CDATA[la fin de la papauté]]></category>
		<category><![CDATA[Modehn fördert Ende des Papsttums]]></category>
		<category><![CDATA[Publik Forum will Ende des Papsttums]]></category>
		<category><![CDATA[radikaler Rücktritt des papstes]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt Beendikt XVI.]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt vom papstum]]></category>
		<category><![CDATA[terminer les papes]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungen im Papsttum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3228</guid>
		<description><![CDATA[Auf das Papsttum verzichten
Von Christian Modehn
Der Amtsverzicht Papst Benedikt XVI. sollte zu tieferen und durchaus radikalen ( wörtlich bedeutet &#8220;radikal&#8221;  auf die Wurzeln des Evangeliums Jesu von Nazareth bezogenen) Entscheidungen führen. Es sollte jetzt die theologisch gesicherte Erkenntnis auch praktisch und kirchenpolitisch respektiert werden: Der Spruch aus dem Matthäusevangelium &#8220;Du bis Petrus der Fels, und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf das Papsttum verzichten</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Der Amtsverzicht Papst Benedikt XVI. sollte zu tieferen und durchaus radikalen ( wörtlich bedeutet &#8220;radikal&#8221;  auf die Wurzeln des Evangeliums Jesu von Nazareth bezogenen) Entscheidungen führen. Es sollte jetzt die theologisch gesicherte Erkenntnis auch praktisch und kirchenpolitisch respektiert werden: Der Spruch aus dem Matthäusevangelium &#8220;Du bis Petrus der Fels, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen&#8221; (Mt 16, 18) stammt nicht von Jesus von Nazareth selbst. Jesus von Nazareth dachte gar nicht an eine Kirchengründung, schon gar nicht an ein Papsttum: Das ist heute allgemeine gesicherte theologische Erkenntnis. Nur fundamentalistische Bibellektüre (etwa in Rom) ignoriert das aus Gründen des Machterhalts. Und weiter hat der Spruch bei Mt. nur den Sinn, dass sich die spätere Gemeinde, die den Spruch &#8220;erfand&#8221;, sich ihrer langfristig gesicherten Existenz sozusagen jesuanisch versichern wollte.</p>
<p>Wer die lange Geschichte der Bischöfe von Rom, die sich dann Päpste nannten, betrachtet, etwa die durchgehende Korruptheit der Männer auf dem &#8220;Stuhle Petri&#8221; (die Medici usw) seit dem 14. Jahrhundert bis weit über die Zeiten Luthers hinaus, vorher die Machtgelüste in Zeiten des &#8220;Exils von Avignon&#8221;, später die Ignoranz der Päüste seit dem 19. Jahrhundert allem Modernen, allen Menschenrechten, gegenüber&#8230; der fragt sich ohnehin: Was ist wirklich &#8220;schlimm&#8221;, wenn diese so belastete Form des Papsttum, auch heute  immer noch barocker Prägung, (siehe &#8220;letzte absolute Monarchie auf Erden&#8221;) nun  aufs &#8220;Weitermachen&#8221; verzichtet. Es sollte doch wenigstens einmal diskutiert werden: Ist ein Katholizismus ohne Papsttum nicht nur möglich, sondern &#8211; aus spirituellen wie politischen Gründen- nötig. Diese Diskussion findet kaum statt, die TheologInnen an den Universitäten sind sich dafür zu fein. Sie spekulieren lieber mit dem medialen Mainstream: Na, wer wird denn der nächste Papst? Wäre nicht endlich eine umfangreiche Studie fällig: &#8220;Für einen Katholizismus ohne Papsttum&#8221;. Natürlich mit Beteiligung von Protestanten, die noch einmal wieder holen könnten: &#8220;Martin Luthers Papstkritik bleibt nach wie gültig&#8221;. Aber nein, statt dessen drehen sich die sogen. kritischen Katholiken im Kreise und fordern die ewigen Verbesserungen des Katholizismus. Warum sagt niemand: Das Papsttum selbst  &#8211; als absolute Monarchie nach eigenem Bekenntnis gelebt &#8211; ist ein Irrweg?</p>
<p>Das ist der Hintergrund des folgenden allzu knappen Beitrags, der auf der website von PUBLIK FORUM am 16. 2. 2013 erschienen ist, wir empfehlen bei der Gelegenheit erneut diese unabhängige Zeitschrift zur Lektüre und zum (Probe-) Abonnement. Zur Lektüre des aktuellen Beitrags &#8220;Der nächste Papst sei der letzte&#8221; klicken Sie bitte <a href="http://www.publik-forum.de/Religion-Kirchen/der-naechste-papst-sei-der-letzte">HIER. </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3228_auf-das-papsttum-verzichten_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Benedikt XVI. &#8211; oberster Lehrmeister des Politischen</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3062_benedikt-xvi-oberster-lehrmeister-des-politischen_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3062_benedikt-xvi-oberster-lehrmeister-des-politischen_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2012 21:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Denken und Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Theologische Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Bendikt XVI. und Naturrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Benedikt gegen Homoehe]]></category>
		<category><![CDATA[benedikt XVI. zitiert Groß - Rabbiner Gilles bernheim]]></category>
		<category><![CDATA[Gilles bernheim]]></category>
		<category><![CDATA[kein Dialog möglich mit Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[le pape et le droit naturel]]></category>
		<category><![CDATA[neuer Kulturkampf]]></category>
		<category><![CDATA[neuer Ultramontanismus]]></category>
		<category><![CDATA[Papst und Rabbiner Bernheim]]></category>
		<category><![CDATA[starre Naturrechtslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachsansprüche des Papstes vor der Kurie Dezember 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsansprache Papst 2012]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3062</guid>
		<description><![CDATA[Papst Benedikt XVI. als oberster Lehrmeister des Politischen
Von Christian Modehn
Wir haben im Religionsphilosophischen Salon im Rahmen der philosophisch notwendigen Kritik der Religionen und Kirchen auf die politischen Ansprüche der Päpste, besonders Benedikt XVI., immer wieder hingewiesen und diese andauernden heftigen päpstlichen Weisungen gegenüber Staat und Gesellschaft dokumentiert und erläutert. Das neue Buch von Marco Politi, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Papst Benedikt XVI. als oberster Lehrmeister des Politischen</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Wir haben im Religionsphilosophischen Salon im Rahmen der philosophisch notwendigen Kritik der Religionen und Kirchen auf die politischen Ansprüche der Päpste, besonders Benedikt XVI., immer wieder hingewiesen und diese andauernden heftigen päpstlichen Weisungen gegenüber Staat und Gesellschaft dokumentiert und erläutert. Das neue Buch von Marco Politi, einem der renommiertesten „Vatikanologen“ mit dem Titel „Benedikt. Krise eines Pontifikats“ (Rotbuch Verlag, Berlin, Dezember 2012) bietet auch zu dem Thema wichtige Hinweise. Marco Politi, Journalist bei „La Repubblica“ und „Il Fatto Qutidiano“, bestätigt unsere eigenen bisherigen Dokumentationen. Wir weisen nur auf einige zentrale Aussagen aus dem 14. Kapitel („Der Prediger und die Wüste“) seines – sehr umfangreichen, sehr präzisen empfehlenswerten &#8211; Buches hin.</p>
<p>Benedikt XVI. ist davon überzeugt, dass er als Papst, d.h. als Stellvertreter Christi auf Erden und als Nachfolger Petri, die Vollmacht hat, die gesamte Politik weltweit zu belehren, „was die nicht verhandelbaren Prinzipien (der Politik) sind“. Das klingt zunächst interessant, könnte man doch denken, dass sich der Papst zu einem leidenschaftlichen Verteidiger der Menschenrechte (zu denen auch die Gewissensfreiheit gehört) aufschwingt und sich sozusagen an vorderster Front gegen Diskriminierung und Ungleichbehandlung bestimmter Menschen usw. aufstellt.  Aber Marco Politi belehrt uns eines besseren: Der Papst duldet als individuelle Freiheit nur den freien Ausdruck des „gebildeten christlichen Gewissens“ (S. 465), also des Gewissens, das sich von der christlichen Lehre prägen lässt. Aber wer verbreitet die authentische christliche Lehre? Es ist einzig der Papst als das oberste Lehramt. Gewissensfreiheit gibt es also nur für die päpstlich geprägten Gewissen. Noch als Chef der obersten Glaubensbehörde veröffentliche Joseph Ratzinger im Jahr 2002 eine „lehrmäßige Note“, also einen alle Katholiken orientierenden, wenn nicht bindenden Text zum Verhalten der Gläubigen in der Politik. Darin heißt es, ich zitiere aus dem Buch von Marco Politi (464 f.): “Es ist keinem Gläubigen gestattet, sich auf das Prinzip des Pluralismus und der Autonomie der Laien in der Politik zu berufen, um Lösungen zu begünstigen, die den Schutz der grundlegenden ethischen Forderungen für das Gemeinwohl der Gesellschaft kompromittieren oder schwächen“. Übersetzt könnte man sagen: „Liebe Politiker, hört auf Rom, den Vatikan, wenn ihr politische Entscheidungen trefft“. In den USA wurden tatsächlich in den letzten Jahren katholische Politiker exkommuniziert, die allzu sehr dem eigenen und nicht dem päpstlichen Gewissen folgten, etwa in Fragen des Schwangerschaftsabbruches. Ultramontanismus nannte man im 19. Jahrhundert diese entfremdende Denkungsart: „Zuerst der Papst, dann mein Gewissen“.</p>
<p>So wird also die faktische Autonomie und die faktische Gewissensfreiheit der (politisch handelnden) Katholiken zurückgewiesen. Katholiken müssen die „grundlegenden ethischen Forderungen“  über ihren persönlichen Gewissensspruch stellen. Der Bischof von Rom ist nicht nur ein spiritueller Lehrer, er ist als Nachfolger des heiligen Petrus auch der einzig berufene Interpret des Naturrechts. Denn dort sind die „grundlegenden ethischen Forderungen“ konkretisiert. Der Papst müsste sich konsequenterweise eigentlich auch des Titels „Oberster Naturrechtslehrer“ bedienen. Immer ist von Naturrecht in päpstlichen Stellungnahmen zu lesen, sehr selten von Menschenrechten: Warum das so ist? Menschenrechte entwickeln sich, sind mit dem Leben verbunden, sind um soziale Dimensionen etwa zu ergänzen. Hingegen ist „das“ Naturrecht im päpstlichen Sinne, auch in der konkreten inhaltlichen Prägung,  etwas UNWANDELBARES und EWIGES, es ist etwas Starres und Unhistorisches. Denn das Naturrecht geht letztlich, so wörtlich „auf den Schöpfer zurück“ (S: 485). Mit „Schöpfer“ ist der Gott gemeint, so, wie ihn die klassische vatikanische Theologie deutet: Als unwandelbarer Herr und Meister von moralischen Prinzipien. „Mit dieser Formulierung wird ein gleichberechtigter Dialog mit Atheisten und Agnostikern ein gewagtes, wenn nicht unmögliches Unterfangen“, so Politi (S. 485). Und was können Buddhisten und Hinduisten mit diesem Gott der Katholiken anfangen, der das Naturrecht erlässt und aus päpstlichen Munde universal für alle und immer und ewig verbreitet? Auch diese (rhetorische) Frage stellt Politi.</p>
<p>Der Papst und der Vatikan haben, das ist evident, mit ihrer total objektivistischen und unhistorischen Naturrechtslehre den Anschluss verloren an die moderne Philosophie (seit Kant): Diese entwickelt ethische Orientierung und Normen einzig aus der autonomen, kritischen Vernunft &#8230;  und eben nicht aus theologisch fixierten Überzeugungen &#8230; Diese Ignoranz gegenüber dem lebendigen Wandel führt sicher sehr viele nachdenkliche Menschen zur Distanz von dieser eher versteinert erscheinenden Kirchen -, d.h. Naturrechtslehre.</p>
<p>Mit dieser rigiden und ahistorischen (selbst theologisch längst umstrittenen) Ideologie will der Papst seine Urangst überwinden, die panische Angst vor dem Relativismus. Nichts ist für Benedikt schlimmer, als wenn relativistisch, d.h. mit historischem und hermeneutischen Wissen die vorgeblich ewigen vatikanischen Lehren befragt werden. Dann könnte man ja auch bestimmte Bibelsprüche relativistisch deuten, etwa die Begründung des Papsttums oder den Ausschluß der Frauen vom Priesteramt, dann aber würde sozusagen das ganze vatikanische System zusammenbrechen. Aus ureigenen, auf Machterhalt bedachten Motiven muss der Papst also Verfechter des rigiden, ahistorischen Naturrechts bleiben. Relativismus würde seine eigene Existenz als Papst und seines Hofes (=curia) gefährden.</p>
<p>Marco Politi weist zu recht darauf hin, dass nur von dieser völlig in sich abgeschlossenen Naturrechts – Ideologie aus der Kampf des Papstes gegen den ethischen Pluralismus der Moderne zu verstehen ist. Die von konservativ bis fundamentalistisch geprägten Katholiken heiß bekämpfte und äußerst polemisch attackierte so genannte Homoehe (jetzt etwa in aller Schärfe in Frankreich) ist nur ein Beleg dafür, zu welcher Mobilisierung diese uralte Naturrechts – Ideologie in der Lage ist. Die Homoehe, so der pauschale Vorwurf, würde „die“ Familie destabilisieren. Um dieser Naturrechts – Ideologie willen hat der Vatikan übrigens auch über viele Jahre zu Berlusconi gehalten. Dem Papst und seinen Mitarbeitern war das private Leben wie das politisch wie ökonomisch verantwortungslose Verhalten Berlusconis schlicht egal. Warum? Weil Berlusconi den italienischen Bischöfen und dem Vatikan signalisierte: “Von meiner Seite hat der Vatikan nichts zu befürchten“ (S. 463). Damit meinte er: Die Finanzierung katholischer Schulen durch den Staat und die Steuerprivilegien der katholischen Kirche bleiben unter Berlusconi erhalten. ABER, das ist entscheidend, Berlusconi verspricht, gegen die Homoehe vorzugehen, gegen das Gesetz über Patientenverfügungen usw. Kardinal Bertone, die so genannte Nummer 2 im Vatikan, freute sich deswegen auch zu betonen, wie der Vatikan Berlusconi „zu Dank verpflichtet ist, weil diese Regierung im Rahmen befriedeter Beziehungen stets die Interessen der Kirche (!) berücksichtigt hat“ (s. 463). Der Vatikan löste sich aus der ultra- freundschaftlichen Beziehung mit dem Katholiken Berlusconi erst im Herbst 2011: Da hatte dieser unsägliche Machtpolitiker insgesamt und nahezu überall jegliche Akzeptanz verloren. Auffällig ist: Der Vatikan unterstützt selbst auch heute höchst umstrittene und belastete, wenn nicht kriminelle Politiker, wenn sie denn nur „die Interessen der Kirche berücksichtigen“, wie Kardinal Bertone so präzise sagt.</p>
<p>Die Debatte um den Einfluss der rigiden Naturrechtslehre à la Vatikan bzw. Ratzinger wird aktuell noch einmal deutlich in der Ansprache des Papstes anlässlich der Weihnachtswünsche für die Kurie am 21. Dezember 2012, wir beziehen uns hier auf den französischen Text, den „La Croix“ (Paris) druckte. Darin nimmt Benedikt XVI. direkt Bezug auf eine Abhandlung des Groß- Rabbiners von Frankreich, Gilles Bernheim. Der Papst sucht sich sozusagen ökumenischen Beistand von  prominenter orthodoxer jüdischer Seite: Wer würde es da schon wagen zu widersprechen? In schärfsten Worten polemisiert er – darin mit dem Großrabbiner einer Meinung – gegen die Auflösung „der Familie“ durch die Homoehe und die Gender Philosophie, die er übrigens bei Simone de Beauvoir festmacht. Der Papst ist sich, als angeblich so brillanter und so viel gerühmter hoch gebildeter Theologe, nicht zu schade, die  biblische Schöpfungsgeschichte wortwörtlich normativ zu deuten: „Als Mann und Frau schuf er (Gott) die Menschen (Gen. 1, 27) heißt es da: Aus diesem beschreibenden Faktum wird beim Papst gefolgert: Nur Mann und Frau können eine Familie bilden. Nur in dieser Dualität, so Benedikt und Bernheim, sei „der“ Mensch authentisch. „Die (Hetero) Familie“, so wörtlich Benedikt und Bernheim, „ist eine Realität, die schon im voraus durch die Schöpfung etabliert wurde“. Die Heteroehe ist sozusagen eine Idee Gottes, die mit der Schöpfung ad aeternum verbunden ist. Konsequent heißt es weiter: Wer diese Tatsachen der Schöpfung leugnet, „der leugnet auch Gott selbst – und der Mensch wird degradiert“. Wer die Homofamilie lebt oder befürwortet, wird in dieser Sicht förmlich zum Unmenschen. „Nur wer Gott verteidigt, verteidigt das menschliche Sein“, heißt es in der „friedlichen“ Weihnachtsansprache an den päpstlichen Hof. Merkwürdig ist, wie stark diese Form der starren Bibelinterpretation und des objektivistischen Naturrechts jegliche Bezugnahme etwa auf die Jesus – Gestalt verschwinden lässt.</p>
<p>Schon lange nicht mehr waren derartig maßlose Worte anlässlich einer fundamentalistischen Bibellektüre aus päpstlichem Mund zu hören. Der Vatikan, so prachtvoll barock er sich auch mit allem Pomp und Glorienschein geben mag, ist längst ein Getto geworden, das sich in starren Prinzipen einmauert und kein Interesse hat an einem Dialog, der Streit und Auseinandersetzung ist unter gleichberechtigten Partnern. „Die Stimme der Wahrheit hat immer recht&#8230;“, sie braucht keinen wirklichen Dialog. Zeichen der Ermunterung und Symbole der Hoffnung für diese so vielfältige, pluralistische Menschheit sind vom Papst trotz so vieler Worte, Weisungen und Mahnungen kaum mehr zu erwarten. Das ist die – manchen noch traurig stimmende Weihnachtsbotschaft, die dieser Tage im Vatikan verbreitet wird. Neu ist dies für einige dies vielleicht noch deprimierende Botschaft nicht. Die Schärfe des Tons wundert sogar die Freunde des religionsphilosophischen Salons. Katholische Medien sprechen bezeichnenderweise von einem aktuellen „Kulturkampf“, etwa in Frankreich anlässlich der heftigsten Debatten um die Homoehe (vgl. Christ in der Gegenwart, Heft 52, 2012, Seite 578). Kulturkampf aber ist nichts als Krieg, ausgelöst durch eine rigide Haltung des Papstes, die in der Moderne nur das Böse sehen will. Der Papst meint allen Ernstes, diese Moderne sei gottverlassen und der (heilige) Geist habe sie verlassen. Kann eine Vorstellung von Gott eigentlich noch kleinlicher werden?</p>
<p>Marco Politi, „Benedikt. Krise eines Pontifikats“. Rotbuch Verlag Berlin, 2012, 539 Seiten, 19, 99 Euro. Wir empfehlen dieses preiswerte Buch dringend.</p>
<p>copyright: christian modehn</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3062_benedikt-xvi-oberster-lehrmeister-des-politischen_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Auf unser Wohl&#8221;: Wünsche und Hoffnungen fürs neue Jahr. Eine Radiosendung</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/3046_auf-unser-wohl-wuensche-und-hoffnungen-fuers-neue-jahr-eine-radiosendung_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/3046_auf-unser-wohl-wuensche-und-hoffnungen-fuers-neue-jahr-eine-radiosendung_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 12:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=3046</guid>
		<description><![CDATA[[ 30. Dezember 2012; um 9:04 Uhr   am Sonntag, 30. Dezember 2012 bis um 9:30 Uhr   am Sonntag, 30. Dezember 2012. ] "Auf unser Wohl": Eine Radiosendung von Christian Modehn im Saarländischen Rundfunk, 2. Programm, am Sonntag 30.12.2012 um 9.04 bis 9.30.

Was passiert eigentlich, wenn wir uns "Alles Gute", "Viel Glück" usw. wünschen? Christian Modehn hat mit Menschen gesprochen, die sich und anderen das "Wohlsein" wünschen, als Ausdruck der politisch - spirituellen Haltung/Tugend  der Sanftmut. Dazu gehört [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Auf unser Wohl&#8221;: Eine Radiosendung von Christian Modehn im Saarländischen Rundfunk, 2. Programm, am Sonntag 30.12.2012 um 9.04 bis 9.30.</p>
<p>Was passiert eigentlich, wenn wir uns &#8220;Alles Gute&#8221;, &#8220;Viel Glück&#8221; usw. wünschen? Christian Modehn hat mit Menschen gesprochen, die sich und anderen das &#8220;Wohlsein&#8221; wünschen, als Ausdruck der politisch &#8211; spirituellen Haltung/Tugend  der Sanftmut. Dazu gehört etwa die aktive Gewaltfreiheit genauso wie das &#8220;Buen vivir&#8221; &#8211; Konzept aus Ecuador und Bolivien, die Achtsamkeit und der Mut, Kirchenreformen grundlegender Art zu forcieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/3046_auf-unser-wohl-wuensche-und-hoffnungen-fuers-neue-jahr-eine-radiosendung_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Selbstbestimmt leben. Ein philosophischer Salon</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2923_selbstbestimmt-leben-ein-philosophischer-salon_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2923_selbstbestimmt-leben-ein-philosophischer-salon_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Oct 2012 18:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.de/?p=2923</guid>
		<description><![CDATA[[ 1. Dezember 2012; um 14:00 Uhr   am Samstag, 1. Dezember 2012 bis um 19:00 Uhr   am Samstag, 1. Dezember 2012. ] Der nächste  Religionsphilosophische Salon findet am Samstag, den 1. Dezember von 14 bis 18 Uhr statt, wieder in der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9 in Wilmersdorf. Wir nehmen uns diesmal etwas mehr Zeit, uns zum Thema Selbstbestimmung auszutauschen. Wir werden vor allem über das 2. und 3. Kapitel des Buches von Peter BIERI sprechen: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der nächste  Religionsphilosophische Salon findet am Samstag, den 1. Dezember von 14 bis 18 Uhr statt, wieder in der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9 in Wilmersdorf. Wir nehmen uns diesmal etwas mehr Zeit, uns zum Thema Selbstbestimmung auszutauschen. Wir werden vor allem über das 2. und 3. Kapitel des Buches von Peter BIERI sprechen: &#8220;Wie wollen wir leben?&#8221;.</p>
<p>Danach wollen wir &#8211; der guten Salontradition folgend &#8211; bei einem feinen Imbiß und gutem Wein weiter debattieren&#8230;Für die Raummiete muss ich diesmal 7,50 Euro, wenn möglich, erbitten&#8230;. Dafür erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin eine kleine philosophische Meditation zum Advent gratis&#8230; Damit man vor Weihnachten das kritische Denken nicht vergißt. Übrigens: Philosophie ist (meist) gratis, aber niemals umsonst.</p>
<p>Eine herzliche Einladung, mit der Bitte um Anmeldung für die Planungen etc.</p>
<p>Christian Modehn</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2923_selbstbestimmt-leben-ein-philosophischer-salon_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>11.Oktober, Beginn des 2. Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2863_11-oktober-beginn-des-2-vatikanischen-konzils-vor-50-jahren_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2863_11-oktober-beginn-des-2-vatikanischen-konzils-vor-50-jahren_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 20:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/?p=2863</guid>
		<description><![CDATA[[ 11. Oktober 2012 bis 12. Oktober 2012. ] Über das 2. Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1962 in Rom eröffnet wurde, siehe den kritischen Beitrag.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Über das 2. Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1962 in Rom eröffnet wurde, siehe den <a href="http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/2861_das-2-vatikanische-konzil-uberwinden-kritische-perspektiven_religionskritik">kritischen Beitrag.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2863_11-oktober-beginn-des-2-vatikanischen-konzils-vor-50-jahren_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist selbstbestimmtes Leben?  &#8211; Der Salon im Oktober 2012</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2830_was-ist-selbstbestimmtes-leben-der-salon-im-oktober-2012_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2830_was-ist-selbstbestimmtes-leben-der-salon-im-oktober-2012_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2012 10:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Lektürekreis Bieri Wie wollen wir leben?]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Bieri im Salon]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie Kreis Modehn]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophische Kreise in Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Religionsphilosophischer Salon und Bieri]]></category>
		<category><![CDATA[Salon im Oktober 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Wie wollen wir leben?]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/?p=2830</guid>
		<description><![CDATA[[ 19. Oktober 2012; um 19:00 Uhr   am Freitag, 19. Oktober 2012 bis um 21:00 Uhr   am Freitag, 19. Oktober 2012. ] Wir starten am Freitag, 19. Okt. 2012, mit der gemeinsamen Lektüre und vor allem Besprechung des ersten Kapitels des Buches von Peter Bieri (Pascal Mercier) "Wie wollen wir leben?", erschienen im Residenz Verlag, 2011. Es wird dringend empfohlen, dieses Kapitel bereits gelesen zu haben. Wir wollen im Salon vor allem gemeinsam sprechen, nachdenken, diskutieren... und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir starten am Freitag, 19. Okt. 2012, mit der gemeinsamen Lektüre und vor allem Besprechung des ersten Kapitels des Buches von Peter Bieri (Pascal Mercier) <em>&#8220;Wie wollen wir leben?&#8221;</em>, erschienen im Residenz Verlag, 2011. Es wird dringend empfohlen, dieses Kapitel bereits gelesen zu haben. Wir wollen im Salon vor allem gemeinsam sprechen, nachdenken, diskutieren&#8230; und eher am Rande gemeinsam lesen.</p>
<p>Dieses Buch ist allgemein zugänglich, also auch für Nichtphilosophen nachvollziehbar. Der Text führt in die Tiefen menschlichen Selbstverständnisses. Es ist ein persönlicher &#8220;Gewinn&#8221;, diese Texte des Berliner Philosophen Bieri zu verstehen.</p>
<p>Herzliche Einladung und Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de</p>
<p><strong>Der Salon abend von 19 bis 21 Uhr findet wieder in der Galerie Fantom in der Wilmersdorfer Hektorstr. 9 statt.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2830_was-ist-selbstbestimmtes-leben-der-salon-im-oktober-2012_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Natur und Philosophie: Ein Spaziergang</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2544_natur-und-philosophie-ein-spaziergang_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2544_natur-und-philosophie-ein-spaziergang_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 15:31:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[20.7.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Natur und Philosophie - ein Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophischer Salon im Juli 2102]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophischer Spaziergang]]></category>
		<category><![CDATA[wo findet der nächste Salon statt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/?p=2544</guid>
		<description><![CDATA[[ 20. Juli 2012; um 16:30 Uhr   am Freitag, 20. Juli 2012 bis um 19:30 Uhr   am Freitag, 20. Juli 2012. ] Der Religionsphilosophische Salon macht einen Spaziergang: Natur erleben – Natur bedenken

Ein philosophischer Spaziergang am Freitag 20. Juli 2012, Beginn um 16. 30.

Nun kann jeder Spaziergang zum Philosophieren verführen. Wir versuchen es etwas gezielter:

Wir wollen von Waidmanslust aus ein Stück des Tegeler Fließes Richtung Lübars  entlang gehen, innehalten, besprechen, wie wir Natur und Park erleben: Gibt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Religionsphilosophische Salon macht einen Spaziergang: Natur erleben – Natur bedenken</p>
<p>Ein philosophischer Spaziergang am Freitag 20. Juli 2012, Beginn um 16. 30.</p>
<p>Nun kann jeder Spaziergang zum Philosophieren verführen. Wir versuchen es etwas gezielter:</p>
<p>Wir wollen von Waidmanslust aus ein Stück des Tegeler Fließes Richtung Lübars  entlang gehen, innehalten, besprechen, wie wir Natur und Park erleben: Gibt es überhaupt noch Natur? Ist alles längst Kultur? Wäre das schlimm? Kann, wie im Mittelalter, noch ansatzweise Natur ein Denkweg zum Göttlichen sein? Warum brauchen wir das Abstandnehmen in der Natur? Welchen Sinn macht eine “Natur – Spiritualität”?</p>
<p>Nebenbei werden Impulse gegeben, etwa zur Parklandschaft, zu den englischen und französischen Parks…Oder Themen, die von den TeilnehmerInnen in dem Zusammenhang vorgeschlagen werden.</p>
<p>Darüber werden wir dann weiter austauschen in der Labsaal bzw. im Lübarser Dorfkrug.</p>
<p>Ist es zu viel verlangt, wenn jede und jeder, die/der wirklich teilnehmen will, vorher sich anmeldet? Denn wir wollen danach noch etwas in Lübars zusammen bleiben und weiter diskutieren&#8230; Da will ich einige Plätze reservieren. Darum bitte ich bei Interesse um Anmeldung an:christian.modehn@berlin.de</p>
<p><strong>Ausgangspunkt unseres Spaziergangs ist der (kleine) Robinienweg Ecke Berliner Str., dicht am S Bahnhof Hermsdorf und dicht am Fließ um 16.30.</strong></p>
<p>Auch diese Veranstaltung des Religionsphilosophischen Salons ist kostenlos, aber sicher nicht “umsonst”.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch diese Veranstaltung des Religionsphilosophischen Salons ist kostenlos, aber sicher nicht &#8220;umsonst&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2544_natur-und-philosophie-ein-spaziergang_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lob der Lauheit. Radiosendung WDR 3 am 29.7.um 8.30 Uhr</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2483_lob-der-lauheit-radiosendung-wdr-3-am-29-7-um-8-30-uhr_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2483_lob-der-lauheit-radiosendung-wdr-3-am-29-7-um-8-30-uhr_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 20:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Benedikt in Freiburg 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Benedikt XVI. gegen Lauheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lauheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lauheit als Lebensform der Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Lauheit negativ?]]></category>
		<category><![CDATA[Lauheit weist Extremes ab]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte ist anderes als Lauheit]]></category>
		<category><![CDATA[müssen wir glühen im Glauben?]]></category>
		<category><![CDATA[sexueller Mißbrauch. Klaus Mertes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/?p=2483</guid>
		<description><![CDATA[[ 29. Juli 2012; um 8:30 Uhr   am Sonntag, 29. Juli 2012 bis um 9:00 Uhr   am Sonntag, 29. Juli 2012. ] &#160;

Dämpfer für Hitzköpfe und Unterkühlte.

Ein Lob der Lauheit

Von Christian Modehn - Eine  Radiosendungin WDR 3 um 8.30 bis 9.00.

Wer den Normen religiöser Autoritäten nicht entspricht, wird von ihnen gern „lau“ genannt: Wahre Bekenner sollten glühen, zur Hingabe, möglichst zum Martyrium, bereit sein. Der Autor des neutestamentlichen Buches „Apokalypse“ will die „Lauen“ gar „ausspeien“, also vernichten. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Dämpfer für Hitzköpfe und Unterkühlte.</p>
<p>Ein Lob der Lauheit</p>
<p>Von Christian Modehn &#8211; Eine  Radiosendungin WDR 3 um 8.30 bis 9.00.</p>
<p>Wer den Normen religiöser Autoritäten nicht entspricht, wird von ihnen gern „lau“ genannt: Wahre Bekenner sollten glühen, zur Hingabe, möglichst zum Martyrium, bereit sein. Der Autor des neutestamentlichen Buches „Apokalypse“ will die „Lauen“ gar „ausspeien“, also vernichten. Heute reagieren die Menschen darauf eher gelassen: Sie gehen ihren „lauen Weg“ der Mitte“. Und der ist alles andere als mittelmäßig oder von Gleichgültigkeit geprägt. „Laue Menschen“ möchten nur nicht spirituell verglühen, wollen ein religiöses „burn out“ vermeiden. Ein desinteressiertes, „erkaltetes Herz“ kommt für sie aber auch nicht in Frage. Ihnen gelten Toleranz, Respekt und Nachsicht als oberste Tugenden. Das Freund – Feind – Denken weisen sie zurück und das radikale „Entweder – Oder“  lösen sie auf  &#8211; zugunsten eines friedvollen „Ja – Aber“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&gt; Michael aus Münster schrieb: (Eingereicht am 30.07.2012 um um 18:20 Uhr am Montag, 30. Juli 2012):</p>
<p>&gt; gerade habe ich die Sendung Lob der Lauheit gehört: &gt; http://www.wdr5.de/sendungen/lebenszeichen/s/d/29.07.2012-22.35.html</p>
<p>&gt; Anders als früher wird heute</p>
<p>&gt;  im immer noch katholisch dominierten</p>
<p>&gt;  Münsterland durchaus scharf gegen laue</p>
<p>&gt;  Christen gepredigt, was aufstößt.</p>
<p>&gt; Einige Predigten haben sogar Wagenburg-artigen Charakter.</p>
<p>&gt;  In Münster, der Stadt der Täufer, und im Münsterland wirkt sowas abstossend,</p>
<p>&gt;  insbesondere, wenn die Prediger – wie meist – keine rhetorischen Leuchten</p>
<p>&gt;  sind oder der Sermon als Doppelmoral daherkommt.</p>
<p>&gt; Man kann diese Predigten auch als Reflex auf Kirchenkritik an</p>
<p>&gt;  Schließung und Abriss von Kirchengebäuden nehmen,</p>
<p>&gt;  wo die Kirchenhierarchie-Kämmerer sich wie ein Landlords</p>
<p>&gt;  aufführen und sich weigern, die mittels Lohnverzicht</p>
<p>&gt;  über die Kirchensteuer hinaus *aller* Ansässigen in den 50ern erbauten Gebäude</p>
<p>&gt;  den klammen Komunen zu finanzierbaren – nicht marktwert orientieren – Preisen</p>
<p>&gt;  für gemeinnützige Ziele zugänglich zu machen.</p>
<p>&gt; Arm sind die Bistümer in den von den Kirchenschließungen betroffenen, früher</p>
<p>&gt;  erzkatholischen Gegenden – wie das Münsterland – nicht, man konnte die Schulden</p>
<p>&gt;  des Bistums Berlin aus der Portokasse bezahlen.</p>
<p>&gt; Die Lauheit könnte z.B. mal als fehlende Transparenz in den Finanzen der im</p>
<p>&gt;  Reichshauptdeputationsschluss 1803 säkularisierten Bistümer bekämpft werden.</p>
<p>&gt; Was da brennt,  sind nicht die Herzen, sondern die Belege, Überweisungsträger und</p>
<p>&gt;  in nur kleinsten Kreisen bekannten Bilanzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2483_lob-der-lauheit-radiosendung-wdr-3-am-29-7-um-8-30-uhr_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der heilige Geist wird noch skeptischer angesichts der &#8220;Vatileaks&#8221;. Ein Brief aus Rom</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2468_der-heilige-geist-wird-noch-skeptischer-bericht-zu-einem-brief-aus-rom_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2468_der-heilige-geist-wird-noch-skeptischer-bericht-zu-einem-brief-aus-rom_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 17:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Denken und Glauben]]></category>
		<category><![CDATA[Freilegungen im Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[heiliger Geist wird noch skeptischer]]></category>
		<category><![CDATA[koruptes System bestimmt Glauben und Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtgedanken eines Beichtvaters]]></category>
		<category><![CDATA[Neues zu Vatileaks]]></category>
		<category><![CDATA[offene Frage zu Vatileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Papst ist absolute Monrachie]]></category>
		<category><![CDATA[Reform der Kirche sinnlos]]></category>
		<category><![CDATA[Rom stürzt zusammen]]></category>
		<category><![CDATA[Tomas Halik]]></category>
		<category><![CDATA[Tomas Halik meint]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz im Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan absolute Monarchie]]></category>
		<category><![CDATA[Vatileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Vatileks offene Frage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/?p=2468</guid>
		<description><![CDATA[Der heilige Geist wird noch skeptischer angesichts der &#8220;Vatileaks&#8221;: Ein Brief aus Rom
Von Christian Modehn
Unser kleiner Hinweis auf dieser website kürzlich auf den heiligen Geist, der als Geist eben auch skeptisch ist, prüfend und immer fragend, hat selbst in Rom, der Papststadt,  Aufmerksamkeit gefunden.
Wir freuen uns, dass ein Leser &#8211; angesichts der ersten bescheidenen Freilegungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der heilige Geist wird noch skeptischer angesichts der &#8220;Vatileaks&#8221;: Ein Brief aus Rom</p>
<p>Von Christian Modehn</p>
<p>Unser kleiner Hinweis auf dieser website kürzlich auf den heiligen Geist, der als Geist eben auch skeptisch ist, prüfend und immer fragend, hat selbst in Rom, der Papststadt,  Aufmerksamkeit gefunden.</p>
<p>Wir freuen uns, dass ein Leser &#8211; angesichts der ersten bescheidenen Freilegungen etlicher älterer und jüngerer Skandale &#8211; uns aus Rom schreibt: „Der heilige Geist wird wohl noch skeptischer“.</p>
<p>In dem Text heißt es, und das ist neu in der Debatte: Es werde immer fraglicher, wie von diesem Staat aus, dem so genannten Heiligen Stuhl, die absolute Bestimmung zufallen kann, für alle Katholiken weltweit zu definieren, was zu glauben ist und wie „man“ moralisch zu leben hat.  Kurz: Ein offenbar korruptes, absolutistisches System, das an die „Glanzzeiten“ der Renaissance erinnert,  maßt sich an, zu definieren, was Evangelium ist, was Jesus von Nazareth tatsächlich wollte, was die große humanistisch- universale Vision Reich Gottes bedeutet.</p>
<p>Die Freilegung struktureller Korruptheit des römischen Systems heute ist vielleicht eine noch größere Erschütterung als die Freilegung des sexuellen Missbrauchs durch Priester weltweit über viele Jahre.</p>
<p>Da ist, so wird von unserem Leser betont, eine absolute Monarchie, so versteht sich der Vatikan auf seiner offiziellen Website selbst.</p>
<p>(„Die Regierungsform ist die absolute Monarchie. Staatsoberhaupt ist der Papst, der die absolute gesetzgebende, ausführende und richterliche Gewalt inne hat“.</p>
<p>Gewaltenteilung gibt es also nicht, siehe: <a href="http://www.vaticanstate.va/DE/Staat_und_Regierung/Geschichte/Die_Vatikanstadt_heute.htm">http://www.vaticanstate.va/DE/Staat_und_Regierung/Geschichte/Die_Vatikanstadt_heute.htm</a></p>
<p>Und diese absolute Monarchie, wo alles in den Händen – eines (nun 85 jährigen) Papstes liegt – kennt keine Gewaltentrennung, also keine demokratische Kontrolle und vom Wesen her keine Transparenz. Indem Benedikt XVI. jetzt beteuert, trotz allem weiterhin auf dem Felsen Petri zu stehen, betont er auch die Unveränderlichkeit des absolutistischen Regimes, also des Fehlens jeglicher Transparenz. „Man sollte für die Freilegung einer Dokumente sehr dankbar sein“, schreibt unser römischer Leser. Das römische System, bestehend aus älteren Herren und Höflingen (Curia ist ja der &#8220;Hof&#8221;) maßt sich an, in göttlichem Auftrag, Werte und Tugenden, Glauben, Lieben, Hoffen verbindlich für alle Katholiken zu lehren. Der Widerspruch zu einem demokratischen Leben heute könnte – einmal mehr jetzt  – dokumentiert, kaum größer sein.</p>
<p>Der Brief des Lesers aus Rom fragt weiter: Hat dann noch die These der heutigen  kritischen Reformer recht, man könne von Innen her dieses Renaissance – System reformieren? Unter welchen Bedingungen sind Renaissance &#8211; Systeme verschwunden, wird diese Frage diskutiert?, fragt der Leser.</p>
<p>Werden da nicht von Reformern Illusionen geweckt und gutwillige Leute in die Irre geführt, wird ihnen in DIESEM Engagement für Reformen kostbare Lebenszeit geraubt?</p>
<p>Wir geben die Fragen aus Rom gern weiter zur Diskussion.</p>
<p>Weiter schreibt der Leser aus Rom: Warum schweigen zu dem Thema die einst etwas mutigeren Ordensgemeinschaften?</p>
<p>Warum schweigen die protestantischen Kirchen zu den aktuellen &#8220;Freilegungen&#8221; im Vatikan?</p>
<p>Wir erlauben uns, unabhängig  von dem &#8220;Brief aus Rom&#8221;, ein Zitat aus dem neuen Buch des international geschätzten katholischen Theologen und Philosophen Prof. Dr. Tomás Halik (Prag),  &#8220;<a href="http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/2443_tomas-halik-nachtgedanken-eines-beichtvaters_aktuelle-buchhinweise/theologische-bucher">Nachtgedanken eines Beichtvaters</a>&#8221; (geschrieben 2005, auf Deutsch 2012, Herder) , wieder zu geben. Auf Seite 293 schreibt Tomás Halik:</p>
<p>&#8220;Unsere Zeit ist eine Zeit der Erschütterungen&#8230;So ist eines der großen Paradoxa, die wir derzeit durchleben &#8230; wohl darin begründet, dass gerade derjenige Bereich der (römischen) Kirche, der diese weiterhin für eine =feste Burg= hält, meiner Meinung nach wie ein auf Sand errichtetes Gebäude zusammenstürzen wird&#8221;.</p>
<p><strong>Copyright:</strong> religionsphilosophischer-salon.de</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2468_der-heilige-geist-wird-noch-skeptischer-bericht-zu-einem-brief-aus-rom_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Poesie und Selbsterkenntnis. Eine Radiosendung von Chr. Modehn SR 2 am 10. Juni um 20.04</title>
		<link>http://religionsphilosophischer-salon.de/2452_poesie-und-selbsterkenntnis-eine-radiosendung-von-chr-modehn-sr-2-am-10-juni-um-20-04_benediktxvi</link>
		<comments>http://religionsphilosophischer-salon.de/2452_poesie-und-selbsterkenntnis-eine-radiosendung-von-chr-modehn-sr-2-am-10-juni-um-20-04_benediktxvi#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 May 2012 14:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CM</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benedikt XVI. - Kritische Hinweise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://religionsphilosophischer-salon.venetus.de/?p=2452</guid>
		<description><![CDATA[[ 10. Juni 2012; um 20:04 Uhr   am Sonntag, 10. Juni 2012 bis um 20:30 Uhr   am Sonntag, 10. Juni 2012. ] ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[[ 10. Juni 2012; um 20:04 Uhr   am Sonntag, 10. Juni 2012 bis um 20:30 Uhr   am Sonntag, 10. Juni 2012. ] ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://religionsphilosophischer-salon.de/2452_poesie-und-selbsterkenntnis-eine-radiosendung-von-chr-modehn-sr-2-am-10-juni-um-20-04_benediktxvi/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
