Das Desaster in Köln – ein Desaster des Opus Dei.

Ein Hinweis von Christian Modehn am 18.3.2021. Über den hoch belasteten Kardinal Meisner, das „Marienkind“, der in seinem marianischen Wahn die Täter deckte: LINK
1.
Es muss für weitere Recherchen und Studien festgehalten werden:
Das große Desaster der Kirchenführung im Erzbistums Köln ist eng verbunden mit dem Opus Dei:
2.
Weihbischof Dominikus Schwaderlapp (Köln) hat nach der Veröffentlichung der Kanzlei Gercke & Wollschläger am 18.3.2021 dem Papst seinen Rücktritt angeboten.
Schwaderlapp, so berichteten die Medien übereinstimmend, steht dem Opus Dei sehr nahe. Das gleiche gilt sicher auch für Kardinal Woelki, der zwar betont, dem Opus Dei als Mitglied nicht anzugehören. Aber seine Studien an der Opus Dei Universität in Rom haben ihn zweifelsfrei entsprechend sehr konservativ geprägt, an diese Universität hatte ihn ja sein Freund und Förderer Kardinal Meisner geschickt. Und merke: Man muss diesem Geheimclub Oous Dei nicht als Mitglied angehören, um wie das Opus Dei zu denken und zu handeln.
3.
Daran sollte weiter recherchiert werden, weil das Opus Dei sich stets als ultra-gehorsame Kampftruppe des Papstes und der katholischen Gesetze bzw. Gebote verstanden hat.
Aber das stimmt nicht.
Erneut wird nun aber öffentlich, dass einzelne Opus Dei Mitglieder dieser geforderten strengen Beobachtung der kirchlichen Gesetze nicht gefolgt sind. Sie haben kritische Theologen verfolgt und drangsaliert, wie unter vielen anderen Beispielen das Opus Dei Mitglied Kardinal Cipriani in Lima, Peru.
Opus Dei Leute haben sich eigenmächtig und verantwortungslos verhalten, wenn es um den Schutz klerikaler Eigenwelten und der „Mitbrüder“ ging. Bekanntlich sind Priester untereinander immer „MITBRÜDER“. Darin liegt vielleicht ein Schlüssel für alles Vertuschen und Verdecken von sexuellem Missbrauch der „Mitbrüder“…
Es ist diese bekannte Verlogenheit, diese Scheinheiligkeit, die immer wieder bei Opus Dei Mitgliedern und Sympathisanten festgestellt wird. Papst Franziskus hat früher schon Opus Dei Bischöfe abgesetzt. LINK.
4.
Und noch ein Hinweis. Kardinal Woelki, im Geist des Opus Die denkend, hat zum Generalvikar im Erzbistum Köln den bekannten Opus Dei Priester Markus Hoffmann ernannt. So etwas tut man doch nicht, wenn man nicht selbst Sympathisant dieses mächtigen katholischen Geheimclubs ist, das Opus Dei hat bekanntlich seine deutsche Zentrale im „heiligen Köln“.
5.
Weil aber das Opus Dei allein Kardinal Woelki für die Führung des Erzbistums nicht ausreichte, ernannte er ein Mitglied der ebenso konservativen und militant katholischen Bewegung der „Neokatechumenalen“ zu einem weiteren Weihbischof, dies ist Ansgar Puff.Auch er hat inzwischen (am 19.3.2021) gebeten, seine weihbiscjöfliche Funktion ruhen zu lassen. Eine Chance für alle, sich mit seinem „Club“, den reaktionären Leuten vom mächtigen und einflussreichen „Neokatechumenat“ kritisch zu befassen. Ich habe seit Jahren kritisch über diese Leute berichtet. Ein Link z.B. zur Präsenz dieser Gruppe in Berlin: LINK.
6.
Summa summarum: Die Leitung des Erzbistums ist ein theologisch gesehen reaktionäres Konsortium. Das ist das entscheidende Problem im Hintergrund zu den „Fällen“ sexuellen Missbrauchs. Es ist dieser klerikale Mief, möchte man sagen, einer uralten Theologie, der unerträglich ist. Der Mief wird wohl bleiben, weil die katholische Kirche eben Klerus – Kirche bleiben wird … ad aeternum.
7.
Und diesen klerikalen Mief können jetzt viele (Kölner) Katholiken nicht mehr ertragen. Sie befreien sich. Atheisten sind sie gewiss nicht. Aber sie sind nun spirituell befreit, eigene Wege zu gehen…

Copyright: Christian Modehn, Religionsphilosophischer Salon Berlin

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