Einladung zum Religionsphilosophischen Salon

Herzliche Grüße an alle, die sich für den Religionsphilosophischen Salon Berlin interessieren:

Philosophieren kennt keine fremden, von außen uns auferlegte  Dogmen: Deswegen wollen wir in unserem Salongespräch am Freitag, den 20.Oktober 2017, fragen:

An welchen Gott können wir, sollten wir, wollen wir heute (noch) glauben? Ein re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­er Salon anlässlich des “The­sen­an­schlags” Martin Luthers vor 500 Jahren. Also unser Beitrag zur Reformationsdekade. 

Jeder Mensch hat seinen Gott. Vielfalt des Denkens und Glaubens ist selbstverständlich. Man kann Gott als den „Nicht zu Definierenden“ auch den "absoluten Mittelpunkt in meinem Leben" nennen.  Oder tatsächlich, dann tiefer gehend, die Erfahrung eines bergenden Sinngrundes. Oder man kann glauben: Ich habe keinen Gott. Basta. Und dieses "Nicht haben Gottes" wird dann zur atheistischen Konfession mit der Konstruktion eigener „Götter“.Wie dies die religiösen Menschen auch tun.

Diese Fragen sind ja nicht bloß philosophisch-spekulativ. Sie berühren die eigene Lebensgestaltung, ein Leben, das hin und her gerissen ist zwischen Sinn und Unsinn.

Es könnte also ein wichtiges, auch persönliches Gespräch werden, selbstverständlich mit eigenen Beispielen und Lektüre-Erfahrungen philosophischer Texte.

Wir treffen uns am Freitag, den 20. Oktober 2017 um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9.

Ich bitte wieder um Anmeldung wegen der begrenzten Anzahl der Plätze und der Gesprächsmöglichkeit im kleinen Kreis. Und freue mich aufs Wi(e)dersprechen. Herzlich, Christian Modehn

Anmeldung: christian.modehn@berlin.de

PS:

1.Wer sich - anläßlich der Buchmesse  - für Frankreich und dort speziell für die Religionen und Kirchen dort interessiert, kann hier ja mal reinschauen.

2. Am Sonntag, 22. Oktober 2017 sendet um 9.04 (bis 9.30 Uhr) das Kulturradio des RBB einen Beitrag von mir mit dem Titel (der auch mit dem Thema unseres Salongespräches zu tun hat):

"Über das Nichts hinaus". Ein Versuch der Auseinandersetzung mit dem Nihilismus. Die Sendung steht danach auch online zum "Nachhören" zur Verfügung und die Manuskripte können ausgedruckt werden.

 

 

 

 

 


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