Einige Neuigkeiten aus dem Religionsphilosophischen Salon Berlin mit herzlichen Grüßen.

Im Mai 2018 haben wir ein besonderes Salon-Gespräch: Am Freitag, den 11. Mai, werden etwa 10 holländische Studenten bei uns sein, wir wollen deswegen, naheliegend, über Europa sprechen:

Was bedeutet uns Europa bei der Zunahme des Nationalismus, der neuen Vorliebe für kaum noch überschreitbare Grenzen, der Abwehr der "anderen", der Intoleranz usw.: Wie können unter diesen Bedingungen noch Religion und Spiritualität eine konstruktive und kritische Bedeutung haben, für uns, wie in Staat und Gesellschaft. Vor allem:Welche Inhalte sollten Religionen unter diesen Bedingungen in den Mittelpunkt stellen und auf andere, etwa andere Menschen ausgrenzende Themen explizit verzichten?

Wir treffen uns wieder in der Galerie Fantom, Hektorstr.9, um 19 Uhr.

6 Anmeldungen liegen mir schon vor, 10 Holländer werden dabei sein, so dass nur noch einige TeilnehmerInnen willkommen sind, wenn sie sich anmelden: Christian.Modehn@berlin.de  Es ist ja unsere Erfahrung, dass ein Salongespräch nur dann fruchtbar ist, wenn die Zahl der TeilnehmerInnen um die 20 beträgt.

Hinweisen möchte ich auf den 5. Mai, da wird des 200. Geburtstages von Karl Marx gedacht. Wir haben ja schon im vergangenen Jahr einige Aspekte der Religionskritik von Marx besprochen. Einige weitere Hinweise zum weiteren Diskutieren und Forschen finden Sie hier. LINK.

Durch Herrn Söder, CSU, wurde entschieden: Das Kreuz (mit "corpus", also das katholische Kreuz zudem) soll in allen "Amtstuben" Bayerns hängen.Dies ist der 2. Schritt als Fortsetzung nach der pauschalen Erklärung Söders und der CSU zuvor:"Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Da Söder das Kreuz als Symbol "des Abendlandes" deutet, wird die Sache noch schlimmer...Ich habe einige, selbstverständlich hoffentlich pro - vozierende Gedanken auf der website veröffentlicht, vielleicht interessieren sie...

Mit besten Grüßen und auf ein Wiedersehen und Widersprechen ... und den Dialog weiterhin... PS: Ich habe kürzlich wieder Menschen getroffen, die auch überzeugt sind:Offene, d.h. undogmatische Salon - Gespräche über philosophische Fragen in einer philosophischen Haltung der dauernden Frage sind eine Chance, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen finden zueinander...

Christian Modehn

 

 


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