
Liebe AbonnentInnen des newsletters des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“...
und eine herzliche Einladung zu unserem Salon-Gesprächsabend am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 19 Uhr in der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9 in Berlin Wilmersdorf.
Wie schon auf der website beschrieben: Wir wollen uns angesichts des Weihnachts-Festes auf eine philosophische Überlegung zum Fest einlassen. Unter der Voraussetzung, dass viele eben nicht mehr recht wissen, was Feste und Feiern im Dasein bedeuten könnten und sollten. Philosophie kann ja manchmal hilfreich sein.
Ich stelle zur Debatte bzw. eher zur gemeinsamen Besinnung vor: Feste sind Unterbrechungen. Und diese sind viel mehr als (Verschnauf-) Pausen. Sie sind längere Momente des Zwischen, des Übergangs.
Dies ist alles andere als abstrakt:: Im Fest unterbrechen wir den alltäglichen Rhythmus, haben Zeit in einer langen währenden Gegenwart mit anderen und für uns. Aus dieser Unterbrechung treten wir dann – idealerweise - erneuert in den anderen Alltag. Haben Sie das erlebt?
Diese Überlegung wird gestützt durch eine religionsphilosophische Erkenntnis: In den Erzählungen des Neuen Testaments wird uns zum Denken und Erleben vorgeschlagen: Sogar das Göttliche, das Absolute, Gott, unterbricht sich selbst, d.h. ER (SIE) tritt aus dem Himmel heraus, Gott wird Mensch (Weihnachten). Wird der Mensch dann (etwa-s) göttlich? Spannende Fragen, die in Bewegung bringen. Hat das politische Konsequenzen? Aber gewiss!Weihnachten ist DAS Fest der universalen Menschenrechte. Das werden wir bedenken.
Bis auf ein Wi(e)dersprechen und Wiedersehen,
herzlich, Christian Modehn
Bei tatsächlichem Interesse, an dem Salon teilzunehmen, bitte ich wegen der begrenzten Anzahl der Plätze wie üblich um Anmeldung per email: christian.modehn@berlin.de
Noch ein Buchvorschlag als ziemlich anspruchsvolles, aber intellektuell „bereicherndes“ Weihnachtsgeschenk für sich selbst und andere, klicken Sie hier zur neuesten Ausgabe des „KURSBUCH“.
Wir wollen unseren Salon am 14.12. tatsächlich auch ein wenig kulinarisch erleben: Wer ein paar nette Weihnachtsgebäcke mitbringen möchte: Wir freuen uns über kleine (!) Gebäcke zwischendurch ... in den Denk-Unterbrechungen....
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