Einladung zum Religionsphilosophischen Salon

Ein herzlicher Gruß aus dem Religionsphilosophischen Salon Berlin. Und gute Wünsche für das neue Jahr. Mit der Hoffnung, dass wir 2019 uns zu weiteren Gesprächen treffen. Zum Beispiel: Am Freitag, den 25. Januar 2019, um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr.9.

Unser Thema: Die politische, ökonomische, kulturelle und religiöse Welt erlebt tiefe Erschütterungen und Brüche. Aber Revolutionen alten Stils, wie im 18. oder 19. Jahrhundert, werden wohl nicht mehr stattfinden. Dennoch ist ein tief greifender Wandel zu umfassender Humanität, mehr Gerechtigkeit für alle und die Abwehr alles Rechtsradikalen/Nationalistischen dringend geboten. Also doch eine neue Revolution? Wie sollten wir uns auf diese Revolution vorbereiten? Welche Rolle spielt dabei eine kritische Spiritualität, die Philosophie, die Kontemplation?

Wir wollen am 25. 1. an den (durchaus „berühmten“) Mönch Thomas Merton (USA, gestorben 1968) und seinen Freund, den nicaraguanischen Mystiker und Poeten Ernesto Cardenal erinnern. Sie waren von der Frage bewegt: Gibt es Revolutionen, die nicht wieder in Repression umkippen? 

Bei tatsächlichem Interesse können Sie sich schon für den 25.1. anmelden: christian.modehn@berlin.de   Ich sende dann weitere Informationen.

Viele „kulturelle Einrichtungen“ bieten Jahresrückblicke. Ich will in diesem Jahr mit unserer bescheidenen Basis-Initiative „Religionsphilosophischer Salon“ doch noch einmal dabei sein: Eine Übersicht zu den Themen unserer Veranstaltungen finden Sie hier. Vielleicht geben diese unterschiedlichen Themen immer noch zu denken.

Auch auf Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die am 15. Januar 1919 ermordet wurden, möchte ich aus religionsphilosophischem Interesse (und politischem) hinweisen, lesen Sie bitte diesen Beitrag. 

Religionskritische Informationen, Hinweise und Kommentare gehören zentral zur Religionsphilosophie. Diesmal nur der entsprechende Hinweis zum katholischen Weltjugendtag in Panama, vom 22. bis 27. Januar 2019. Mit einem für lateinamerikanische Verhältnisse meines Erachtens völlig absurden Motto. Siehe dazu diesen Beitrag auf der website.

Heute, am 6.Januar, wird in der Christenheit weltweit der „Heiligen Drei Könige“ gedacht. Für philosophisch Interessierte aller Couleur mag es interessant sein, dass die drei Könige, die Jesus und seine Eltern besuchen, tatsächlich „Heiden“ waren. Wahrscheinlich stammten sie aus Persien und waren zudem Sternendeuter. Es war also ihre Vernunft, die zu Jesus von Nazareth führte. Ein Einzelfall? Sicher nicht. Man denke daran, dass sogar Nietzsche Jesus von Nazareth hoch schätzte. Und die Jesus-Gestalt bestimmt heute das Denken des bekannten italienischen Philosophen Gianni Vattimo. Das Interesse der Philosophen und selbstkritischen Zeitgenossen an dem Propheten Jesus von Nazareth hält sich in Grenzen. Es sind die machtvollen, reichen, verlogenen (siehe sexueller Missbrauch durch Priester) Kirchen-Institutionen, die das Interesse an Jesus von Nazareth bremsen. Leider.

Mit herzlichen Grüßen und auf ein Wiedersehen am 25.Januar 2019: Christian Modehn in Berlin.

 

 

 

 


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