Liebe AbonnenTinnen des newsletters des Religionsphilosophischen Salons Berlin,

einige Interessierte haben mich gefragt, wann im Februar 2019 ein Salongespräch stattfindet: Meine Nachricht: In diesem Monat gibt es keine Gesprächsrunde! Eine kleine Pause finde ich als Initiator mal nötig. Ich denke, im März geht es dann weiter, vielleicht in neuen Formen, mal sehen. Informationen und Einladungen folgen.

Damit Sie mit unserem philosophischen Salon auch jetzt verbunden bleiben können: Ich hab auf der website einige Beiträge/Hinweise publiziert, die Sie gewiss interessieren... 

Dabei wird klar, dass unser gemeinsames religionsphilosophisches Interesse - als eine philosophische Suche nach einer individuell freien, persönlichen Beziehung zur Transzendenz, zu Göttlichem, zu Gott, zur hilfreichen, inspirierenden Gemeinschaft -  sich immer „abarbeiten“ muss an der aktuellen Religionskritik.

Und da sind die so genannten Gedenktage immer eine Herausforderung, wenn man denn diese Tage wirklich als Einladung zu kritischem Weiter-Denken versteht.

Deswegen möchte Ihnen empfehlen, sich einmal angesichts der Wahl von Eugenio Pacelli (er lebte als Nuntius in Berlin!) zum Papst im Jahr 1939 eben auf diesen Papst Pius XII. einzulassen, besonders auf sein Verhältnis zur Auslöschung der europäischen Juden durch die Nazis. Und dies auch aus einem aktuellen Anlass: Weil am Verhalten Pius XII. gegenüber den Juden sichtbar wird: Für den Klerus geht es immer zuerst um die Kirche und den Klerus, „CHURCH FIRST“, und NICHT um die Menschen, in dem Fall die Juden. Menschenrechte stehen nicht im Mittelpunkt kirchlichen Handelns für diese Kirche. Ein Phänomen, das wir jetzt in dem tausendfachen sexuellen Missbrauch durch Priester erleben: Das Gesicht der Kirche retten und die Opfer ignorieren, das war (ist ?) das klerikale Motto. Eben „Church first“, von einigen ruhmvollen Ausnahmen abgesehen... Klicken Sie hier.

Und dann empfehle ich Ihnen anlässlich des 30. Todestages (am 12. 2.) des großen Schriftstellers Thomas Bernhard, sich wieder mal auf sein Werk einzulassen. Vielleicht lesen Sie wieder einmal einige Seite in „Holzfällen“ oder in „Auslöschung“ oder konzentrieren sich auf das aktuelle politische Theaterstück „Heldenplatz“... Etwas Geschmack an einer erneuen Bernhard –Lektüre will Ihnen mein religionskritischer Beitrag machen. Bitte klicken Sie hier. 

Dies wie immer mit herzlichen Grüßen    Christian Modehn in Berlin.

 

 

 

 

 


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