Mit herzlichen Grüßen eine Einladung zu unserem philosophischen Salon-Gespräch am Freitag, den 15, März 2019 um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9  in Berlin Wilmersdorf.

Ich möchte diesmal ein Thema vorschlagen, das unser Selbstverständnis als Menschen deutlich betrifft:

 „Wie viel Geheimnis brauchen wir, ertragen wir?“

 Geheimnis ist nichts Mysteriöses, nicht (nur) Esoterisches. Geheimnis ist umfassender als das immer aufzuklärende, (wissenschaftlich) zu „lösende“ „Rätsel“.

 Diese Fragen an dem Abend können und sollten wahrscheinlich wichtig sein:

1.Geheimnis und „mein sehr individuelles Lebensgeheimnis“.

2.Geheimnis und der Schutz meiner Privatspähre heute.

3.Geheimnis als der einzig treffende Begriff, wenn wir von einem letzten Grund in unserem Dasein sprechen, einem Nichts oder einem Gott, je nach eigener Weltanschauung: Dieses Letzte, alles Gründende, das wir im Denken und Fühlen berühren, können wir, weil es das Letzte ist, niemals fassen, niemals be--greifen. Und doch sind wir dieser Wirklichkeit ausgesetzt.

 Wir werden also auch vom Denken des späten Ludwig Wittgenstein sprechen müssen. Und die letzte philosophische Frage ohne Antwort abermals stellen: “Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr Nichts?“ Das ist die Frage, die ins Geheimnis führt: Das erstaunliche unseres Lebens, Da-Seins und Sterbens.

Herzliche Einladung also für einen – wie man so gern sagt –spannenden Gesprächsabend des gemeinsamen philosophischen Austausches! Dieser kann ja in einer Stadt wie Berlin manchmal von Nutzen sein...

Ich bitte bei tatsächlichem Interesse an einer Teilnahme um eine Anemdlung per email: Christian.Modehn@berlin.de

-Kürzlich ist der ziemlich berühmte Rechtsphilosoph Ernst-Wolfgang Böckenförde gestorben, von dem sicher sehr viele gehört haben. Er hat sich z.B. vielfach mit dem Verhältnis von demokratischem Staat und Religion auseinandergesetzt. Weitere Hinweise auf der website.

-In den letzten Tagen und Wochen waren wir und wir noch Zeugen eines erschütternden, grundstürzenden Bebens in der katholischen Kirche: Es geht um die Freilegung bzw. Verdrängung des tausendfachen sexuellen Missbrauches durch Priester. Diese Tatsachen erschüttern zwar die Kirchenleitung, die Kirche in ihrer Struktur wollen sie trotzdem nicht verändern...Wer sich für dieses „uferlose“ Thema interessiert, kann hier klicken, um auf die website des Religionsphilosophischen Salons zu gelangen.

-In diesem Jahr feiert die kleine freisinnige, theologisch liberale niederländische protestantische Kirche, die Remonstranten, ihr 400. Bestehen. Ich will das nicht verschweigen, aber dies ist keine Missionierungsabsicht, überhaupt nicht. Nur ein Gedanken-Anstoß, dass eine christliche Kirche eben auch „anders“ sein kann, tolerant (etwa für die selbstverständliche völlige Gleichberechtigung homosexueller Menschen), undogmatisch (sie hat kein für alle verbindliches Glaubensbekenntnis):„Glauben beginnt bei dir“. Bei Interesse: Meine entsprechende Website oder für alle, die mal neugierig sind, etwas Niederländisches zu lesen oder zu „schauen“, klicken Sie hier.

Auf ein Wiedersehen und Wi(e)dersprechen, herzlich, Christian Modehn 

 

 

 

 

 

 

 

 


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