Mit einem herzlichen Gruß, Ihnen, Euch, den AbonnentInnen des newsletters des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“, einige Hinweise:
Der nächste Salonabend findet am Freitag, 14. Februar 2020, um 19 Uhr statt. Einige Plätze gibt es noch, bei Interesse bitte anmelden: christian.modehn@berlin.de
Wir treffen uns in der Kunstgalerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf. Nur für die Raummmiete bitte ich um 5 Euro "Eintrittsgeld"...
Unser Thema: „Das kalte Herz. Mehr als ein Märchen“.
Angelika B. Hirsch, Spezialistin für Märchenforschung, wird uns eine kurze Einführung zum Text bieten. Das Märchen führt zur Frage: Inwieweit bestimmt das „kalte Herz“ unsere Lebensform, die Soziologen die „imperiale Lebensweise“ nennen. Also die vorherrschende Mentalität in der westlichen Welt, definiert vom Konsumieren und Produzieren und Herrschen über Schwächere und Armgemachte. Und was bedeutet der Zwang, ständig ökonomisch zu wachsen? Gibt es Auswege, inwiefern könnte Philosophieren und Spiritualität Widerstandsreserven sein?
Die jüngsten politischen Krisen in Thüringen, aber auch die Dauerkrise in den USA mit Mr. Trump oder in Brasilien, Polen usw...können uns motivieren, einmal mit einem Philosophen den Niedergang der Demokratien in Europa und den USA zu studieren. Der bekannte Philosoph Vittorio Hösle (er lehrt in den USA) hat dazu ein neues Buch vorgelegt: Der Grundtenor seines Buches: „Was als ernste Gefahr bevorsteht, ist die Selbstzersetzung der liberalen Demokratie, wie wir sie bisher kannten“, so Vittorio Hösle in seinem neuen Buch „Globale Fliehkräfte“ (S.96).
Ich habe eine kurze Buchbesprechung verfasst, bei Interesse können Sie hier klicken.
Vittorio Hösle weist auch darauf hin, dass Trump sein Regime vor allem den Evangelikalen verdankt. Vielleicht interessiert ein Diskussionsbeitrag über die politische Macht der Evangelikalen: Bitte hier klicken.
Jetzt läuft in den Kinos in Deutschland der Film „Intrige“ bzw. „J accuse“ von Romans Polanski. Die Person des Regisseurs ist hoch umstritten. Der Film aber über die Affäre Dreyfus und den mutigen Oberst Picquart ist sehr sehenswert. Wer sich auch für den Hintergrund des damals in Frankreich absolut vorherrschenden Antisemitismus interessiert, bitte hier klicken.
Dies mit besten Grüßen, und in der Hoffnung, dass der religionsphilosophische Salon Ihnen und Euch weiterhin "zu denken gibt" und dass unsere Gespräche als angenehme Möglichkeien eines "pluralen Miteinanders" erfahren werden.
Christian Modehn, Berlin PS: Der Text des Märchens "Das Kalte Herz" von Wilhelm Hauff ist leicht überall erreichbar, etwa auch preiswert im Verlag Michael Holzinger.
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