Wir senden Ihnen - mit herzlichem Gruß - eine neue Ausgabe des Newsletters unseres Religionsphilosophischen Salons vom 5.02.2013!

Unser nächster Salon findet am Freitag, den 15. Februar um 19 Uhr wieder in de Galerie FANTOM statt (Hektorstr. 9 in Wilmersdorf).

Wir setzen unsere Gespräche fort zum Thema Selbstbestimmung und Selbsterkenntnis, diesmal mit dem Focus: Was passiert, wenn wir uns, angesichts des gesellschaftlichen Drucks z.B., sich selbst zu bestimmen, überfordert fühlen, wenn eine Leere spürbar wird, wenn Melancholie oder Depressionen entstehen. Diesmal wird der praktische Philosoph Michael Braun uns einen ersten Gesprächsimpuls bieten. Wer sich für den Salon anmeldet, dazu herzliche Einladung, erhält vorweg zur "Einstimmung" ein paar "Thesen"... Das Thema ist wichtig, weil auch die Frage entsteht: Wie kann Philosophie "helfen", wenn statt Selbsterkenntnis "Selbstverzweiflung" entsteht. Anmeldung für den 15. 2.: christian.modehn@berlin.de

Auch der Termin im März steht schon fest, wieder können wir in der Galerie Fantom sein: Am Freitag, 15. März um 19 Uhr. Zur Zeit gibt es etliche Veranstaltungen und Ausstellungen im Umfeld der Erinnerung an das Jahr 1933, an die Vertreibung und Vernichtung jüdischer Berliner. Uns fehlt dort der Hinweis auf den großen Verlust, dass jüdische Philosophen auf die eine oder andere Art von den Nazis vertrieben und getötet wurden. Deswegen wollen wir als Ergänzung einen Salon anbieten über den Philosophen Walter BENJAMIN, speziell zu seinem Text: "Kapitalismus als Religion". Der Salon versteht sich als Impuls, stärker das Werk Walter Benjamins zu lesen.

Im April wollen wir dann das 3. Kapitel des Buches von Peter Bieri besprechen, am 19. April, wieder in der Galerie Fantom. Dazu folgen bald weitere Informationen.

Der Religionsphilosophische Salon sollte unserer Meinung nach noch viel mehr zu einem Ort des Austausches, des Hinhörens und Fragens werden. In einer Zeit, in der die Kirchen für sehr viele Menschen immer mehr und wohl definitiv an Relevanz verlieren, brauchen wir Orte der Freiheit und des Nicht -Dogmatischen, in denen grundlegende Fragen der Existenz besprochen werden... Vorschläge und Ideen sind deswegen immer willkommen.

Noch einige Hinweise: Am 5.5. 2013 wird des 200. Geburtstages des dänischen Philosophen Soren Kierkegaard gedacht, wir wollen über diesen leidenschaftlichen Denker der Existenz auch eine Veranstaltung machen.Wenn man das so sagen darf: Bitte mit der Kierkegaard Lektüre beginnen!

Was halten Sie davon, wenn wir (besonders auch philosophisch interessierte) Neu -Berliner einladen und versuchen mit ihnen in einen Austausch zu kommen über das Leben und Arbeiten in Berlin, über Lebensperspektiven einer Generation, die zur Flexiibiliät gezwungen ist.

Wer Zeit hat, könnte sich den Film "Die Nonne" anschauen, nach einem Roman von Diderot, wird bei der Berliner im Wettbewerb gezeigt...

Mit den besten Grüßen und auf kreative Gespräche und Begegnungen... Christian Modehn für den Religionsphilosophischen Salon Berlin.

 

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