Liebe AbonnentInnen des Newsletters aus dem Religionsphilosophischen Salon,
ein herzlicher Gruß in diesen irritierenden Zeiten. Der dringende Wunsch: Bleiben wir gesund!
Ein hilfreicher Aphorismus für unsere Situation: „Die Hoffnung ist kein Optimismus, sondern die überwundene Verzweiflung“. So der französische Schriftsteller Georges Bernanos. Das hätte Hegel genauso sagen können.
Unser Salon über Hegel am 27.3. muss leider ausfallen. „Hegel“ wird später, in besseren Zeiten, in unserer Gesprächsrunde nachgeholt!
Vielleicht wollen einige die frei gewordene Zeit als „philosophische Lesezeit“ gestalten. Dazu drei Vorschläge:
Eine, hoffentlich, „leichte“, aber etwas längere Einführung zu drei zentralen Themen des Philosophen Georg Friedrich Wilhelm Hegel. Seinen 250. Geburtstag feiern wir in diesem Jahr!
Die Themen des Hinweises: Zum „Menschenbild“; dem Sinn der Geschichte; und zur vernünftigen christlichen Religion. Ein Text, der einladen kann, sich weiter mit Hegel zu befassen. Seine Philosophie wollte vor allem im Denken die Versöhnung aufzeigen in einer entfremdeten Welt. Klicken Sie hier.
Dann, zweitens, eine kleine philosophische Meditation: Was gibt uns (noch, gerade jetzt) Halt in unserem Leben? Bitte hier klicken.
Und drittens ein Hinweis auf die Möglichkeit, in dieser Zeit der Krisen, Texte der Mystik nicht nur zu lesen, sondern selbst mystisch zu leben. Mystik ist ja bekanntlich nichts „Spinöses“, sondern eine Grunderfahrung des Daseins, die reflektiert wird. „Mystik lebt im Alltag“, wäre das Motto, an dem weiter zu denken und arbeiten wäre. Hier klicken.
Dies mit besten Grüßen.
Bleiben wir in Verbindung. Austausch, auch philosophischer, per E-mail, ist ja in jedem Fall eine Chance.
Wir hoffen, möglichst bald wieder zu einem Salon als einem realen Gesprächskreis einladen zu können.
Ihr/Euer Christian Modehn mit Grüßen von Hartmut Wiebus.
PS: Aus persönlicher Betroffenheit kann ich nicht darauf verzichten, an den 40. Todestag des großen Befreiungstheologen, Bischof Oscar Romero von El Salvador, am 24.3. hinzuweisen. Meine kleine Studie hat den bewusst provozierenden Titel "Wer tötete Oscar Romero?" In diesen Zeiten des Corona-Virus sollten wir über unsere eigene Situation hinaus in die Welt der vielen anderen Leidenden schauen und an die erinnern, die für die Leidenden, etwa die Unterdrückten in Lateinamerika, ihr Lebens ließen, wie Oscar Romero. Den natürlich viele schon kennen werden. Trotzdem dieser Hinweis... Hier bitte klicken.
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