
Wir senden Ihnen mit herzlichem Gruß eine neue Ausgabe des Newsletters unseres Religionsphilosophischen Salons vom 3.03.2013!
Vor allem möchten wir Sie hinweisen auf den nächsten Salon am Freitag 15. März um 19 Uhr in der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9 in Berlin- Wilmersdorf. Wir laden herzlich ein!
Diesmal ist der Berliner Philosoph Dr. Jürgen Große bei uns, mit ihm wollen wir über ein Thema diskutieren, das von Walter Benjamin inspiriert ist, "Kapitalismus als Religion" heißt das berühmte Fragment Walter Benjamins. Er wollte darauf aufmerksam machen, dass der Kapitalismus wie ein universaler Kultus von den meisten Menschen (fraglos) respektiert wird. Jürgen Große gibt seinen Überlegungen den Titel: "Kapitalismus Surrogat oder Steigerung von Religion?".
Das Thema ist eng verbunden mit unseren bisherigen Überlegungen zur Selbstbestimmung: Sind wir überhaupt noch selbst - bestimmt in einer alles dominierenden kapitalistischen Kultur?
Das Thema berührt auch die aktuelle Frage nach einem Leben ohne permanentes ökonomisches Wachstum. Die Wochenzeitung "Die Zeit" hat in ihrer Ausgabe vom 28. Februar 2013 auf den Seiten 17 ff. Wesentliches zur Problematik des angeblich dauernd nötigen Wirtschaftswachstums publiziert. Deutlich wird: Das "gute Leben" gestaltet sich in Zukunft auch mit einem anderen Gesicht des Kapitalismus, vielleicht ohne ihn?
Wir freuen uns auch über Gesprächsbeiträge, die mit persönlichen Erfahrungen verbunden sind!
Wir erwarten also einen interessanten Salonabend mit Jürgen Große. 1963 in Berlin geboren, hat er nach Promotion und Habilitation zahlreiche philosophische Studien publiziert, etwa zu Nietzsche, zum Thema Geschichtsphilosophie, zum Thema Der gekränkte Mensch... Eine Literaturliste liegt am 15.3. bereit.
Der vernünftige Verzicht Benedikt XVI. auf das Amt des Papstes hat uns zu einem Kommentar und zu weiteren vernüftigen Überlegungen motiviert: "Der nächste Papst sei der letzte" ist der Titel des viel beachteten Kommentars, nachzulesen auf unserer website.
Wir haben eine neue Rubrik eröffnet: "Forschungsprojekte" heißt der etwas anspruchsvolle Titel. Wir wollen aus dem weiten Feld der Philosophien eher vernächlässigte, aber aktuelle Themen besprechen, erforschen, dokumentieren. Der erste Beitrag gilt Jean Meslier, Priester und Atheist in Frankreich, siehe unsere website.
Demnächst folgen Beiträge zu der humanistischen Religion der Theophilanthropen, die im Umfeld der Französischen Revolution eine große Rolle spielten als Alternative zu konfessionell - christlichen Bekenntnissen. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Beiträge, keine (für irgendetwas werbenden) Pamphlete....
Wir wollen unseren Salon als Gesprächsforum weiter ausbauen und auch den persönlichen Austausch zu philosophischen (und auch spirituellen, religiösen) Fragen fördern. Vorschläge sind jederzeit willkommen. Bei dem zunehmenden Verschwinden institutionalisierter Religiosität und der Gemeinden sind Orte des offenen, undogmatischen Gesprächs, eben Salons, dringender denn je. Warum? Damit ein gutes Leben gelingt!
Was "gutes Leben" als Focus des Lebens heute bedeutet - dazu später mehr.
Wir weisen nur darauf hin, dass wir wegen der Raummiete 5 Euro Teilnahmegebühr ansetzen müssen. Reduzierungen sind möglich.
Wir bitten wir um Anmeldung: Dann werden vorweg einige Informationen zum Thema per email zugesandt: Anmeldung: christian.modehn@berlin.de
Mit den besten Grüßen ... und hoffentlich bis bald, Christian Modehn.
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