Liebe AbonnentInnen des Newsletters aus dem Religionsphilosophischen Salon Berlin,

wir denken an Sie und hoffen, dass Sie diese Wochen in einer bis jetzt etwas entspannteren Zeit (was Corona in Deutschland betrifft) gut erleben und entsprechend gestalten können.

Wie es mit den Veranstaltungen unseres philosophischen Salons weitergeht, ist offen, nicht nur wegen Corona. Sondern auch, wegen der Frage: Wird diese Form des Miteinander-Denkens noch von Ihnen /Euch gewünscht? Entsprechende positive Äußerungen, Wünsche waren in den vergangenen Monaten sehr gering…

Weil wir vermuten, dass Sie aber durchaus noch Interesse haben an einigen philosophischen Hinweisen zum Weiterdenken, senden wir Ihnen fünf Lektürevorschläge:

1. Anlässlich des 150. Geburtstages von Marcel Proust haben wir den Tiitel seines berühmten Romans etwas umgewandelt für eine philosophische Meditation: „Auf der Suche nach meiner/unserer verlorenen Zeit“. LINK

2. Mit Proust stellt sich auch die Frage: Wie gleichgültig können wir leben? Ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen oder auch eine Tugend. LINK

3. Wir bleiben in der französischen Kultur: Wir haben an den großen Philosophen und Soziologen Edgar Morin erinnert, der am 8. Juli seinen 100. Geburtstag feiern konnte!  Es lohnt sich, wenigstens elementar seine Vorschläge zu kennen. LINK.

4. Ein neues Buch von Peter Sloterdijk macht von sich reden: „Den Himmel zum Sprechen bringen“  ist der verheißungsvolle Titel eines philosophisch und theologisch eher sehr problematischen  Buches. Wer das Buch trotzdem lesen will, kann sich ja erst einmal in die ausführliche Besprechung vertiefen: LINK

5. Last but not least: Wir haben eine neue Serie auf unserer Website gestartet, Titel: „UNERHÖRTE FRAGEN“. Die sechste unerhörte Frage könnte Ihr Interesse finden: Was ist gemeint, wenn immer häufiger auch Philosophen sagen: „Wir Menschen und andere Tiere“. Oder sogar wie der Philosoph Markus Gabriel behauptet: „Wir als Tiere“. LINK

Da könnte eine lebendige Debatte entstehen…

Noch eine schöne und nachdenkliche Sommerzeit, trotz aller Katastrophen, die sich nicht nur im Westen Deutschlands als Klima-Katastrophen zeigen, sondern auch noch viel grausamer im Süden Madagaskars oder in Haiti und so weiter und so weiter. Aber daran denken die wenigsten jetzt. Der Ferne ist aber IMMER AUCH mein Nächster. Nächstenliebe hat nichts Familiäres, Nationales, Nationalistisches, das behaupten nur die Rechtsextremen in ihrer Ideologie.

Falls jemand uns mal ein paar Zeilen schreiben will mit Vorschlägen, philosophischen Ideen etc.: Wir freuen uns über diese Lebenszeichen.

Nebenbei: Solche in die Tiefe gehende Kommunikation war ja mal eine Hauptidee bei der Gründung des Religionsphilosophischen Salons Berlin vor 14 Jahren.

Beste Grüße von Christian Modehn und Hartmut Wiebus, Religionsphilosophischer Salon Berlin.

 


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