Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Religionsphilosophischen Salon Berlin,
wir schreiben Ihnen/Euch als den Abonnentinnen unseres Briefes (newsletter genannt) an einem Tag, der nicht nur Angst und Schrecken verbreitet angesichts des Krieges, den Putin gegen die Ukraine gestartet hat, Angst und Schrecken, besonders heftig bei den Menschen in der Ukraine. Ihnen soll unsere Empathie gelten.
Dieser Tag könnte die bislang halbwegs friedliche Ordnung Europas zerstören.
Unser philosophisches Denken und politisches Handeln wird sich in Zukunft vermehrt mit den Fragen des Friedens, der Aggression, des Nationalismus beschäftigen.
Zur aktuellen Situation passend, erlauben wir uns, Ihnen diese Texte zur Lektüre zu empfehlen, naheliegend bei unserem Schwerpunkt, handelt er doch immer wieder von Fragen der Religionen, auch der Kirchen.
1. Es ist eine alte Behauptung, die Kirchen würden den politischen Frieden fördern. Wir behaupten - das stimmt nicht. Lesen Sie: LINK: https://religionsphilosophischer-salon.de/14634_die-christlichen-kirchen-koennen-keinen-frieden-stiften_alternativen-fuer-eine-humane-zukunft
2. Mit der russisch-orthodoxen Kirche und ihrem Patriarchen Kyrill sollten sich alle Menschen befassen, die Putin und Russland verstehen wollen. Diese Kirche ist eine nationalistische Putin-Kirche, darüber haben wir schon einmal geschrieben, nun ein neuer Text mit Studien aus Frankreich vor allem. LINK: https://religionsphilosophischer-salon.de/14634_die-christlichen-kirchen-koennen-keinen-frieden-stiften_alternativen-fuer-eine-humane-zukunft
3. Damit wir und Sie auch auf andere Gedanken kommen: Eine mehr historische Studie zum bislang wenig diskutierten Thema: Wenn Philosophen und Schriftsteller ihre eigene Kirche gründen. Auch heute vielleicht nicht ganz abwegig, wenn man an den Zustand der katholischen Kirche in Europa denkt…LINK: https://religionsphilosophischer-salon.de/14613_neue-religionen-und-kirchen-werden-gegruendet_aktuelle-buchhinweise/philosophische-buecher
4. Mit Hegel haben wir uns schon oft beschäftigt und dabei vor allem seine Religionsphilosophie in den Mittelpunkt gestellt. Nun der Hinweis, der einer populären Hegel Interpretation widerspricht: Wir erinnern daran: Hegel forderte und zeigte auch, dass der christliche Glaube sich verweltlichen muss, er soll als Prinzip der Humanität, die Gesellschaft und den Staat anregen. Eine Säkularisierung des Glaubens im Sinne Hegels also? Durchaus. LINK: https://religionsphilosophischer-salon.de/14602_die-notwendige-verweltlichung-des-christentums_aktuelle-buchhinweise/philosophische-buecher
5. Falls Sie auch eine katholische Kindheit und Jugend erlebt haben oder sich dafür interessieren: Ein Beitrag zeigt, wie noch in den Jahren 1958-1968 auch die jungen Katholiken in West-Berlin förmlich in eine nahezu totale katholische Welt erlebten. Dies als Erinnerung eines Zeitzeugen einer untergegangenen Welt. Jeder und jede kann da ergänzen. LINK: https://religionsphilosophischer-salon.de/14605_eine-total-katholische-welt-in-pfarrgemeinden-in-west-berlin_befreiung
Wir schreiben Ihnen die Zeilen mit besten Grüßen und guten Wünschen… und hoffen, dass wir einander bestärken, den Weg des Friedens weiter zu gehen. „Philosophien und der Friede“ wäre ja ein dringendes Thema fürs Nachdenken eines jeden und für unser gemeinsames Nachdenken….
Christian Modehn und Hartmut Wiebus
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