Liebe Abonnenten des Newsletters aus dem Religionsphilosophischen Salon Berlin, Liebe Freundinnen und Freunde,
nur ganz kurz, sozusagen als aktueller Nachtrag zum Brief vom 15.4.2022:
1. Ein Hinweis zur SEHNSUCHT als der Kraft des Hoffens, in diesen Zeiten so überlebenswichtig: Lassen wir uns die Sehnsucht nicht zerstören, die Sehnsucht nach Frieden. Die Sehnsucht, die zu deutlicher Parteinahme für die Leidenden in der Ukraine führt. LINK
2. Der Papst hat am Ostersonntag 2022 in seiner Ansprache "Urbi et Orbi" immer wieder nur ein paar Worte in allen ihm zur Verfügung stehenden Sprachen gesagt:" Herr Putin, beenden Sie sofort diesen Krieg, beenden Sie sofort diesen Krieg". Und die ganze Menge auf dem Petersplatz hat dann ebenso zwanzig Minuten geschrieben und gefleht: Putin, beenden Sie diesen Krieg. Ein Ereignis, das weit über Rom hinaus reichte...
War dies ein Traum? Lesen Sie den Hinweis: LINK.
Traurige Zeiten, in denen das einzig Notwendig-Hilfreiche von "obersten" deutschen Politikern nicht geschieht, nämlich die Ukraine endlich umfassend mit wirksamen Waffen zu unterstützen. Der Diktator Putin kann - angesichts der vielen früheren Fehler im Umgang mit ihm durch so viel gelobte deutsche Politiker - auf andere Art nicht von diesem seinem Krieg befreit werden. Über "gewaltfreie Aktionen" werden wir später ganz neu nachdenken müssen.
Und traurige Zeiten, in denen der angeblich so progressive und angeblich so mutige Papst Franziskus aus diplomatischen Gründen es nicht wagt, überhaupt den Namen Putin in den Mund zu nehmen. Nebenbei: Auch Pius XII. hat in seinen schwammigen Deklarationen während des Holokaust nicht den Namen Hitler genannt..,.
Beste Grüße ... und falls Sie Zeit haben, senden Sie uns Ihren Text, Ihren Traum, zur wirklich hilfreichen Osteransprache des Papstes ohne blabla, wir können Ihren Text dann publizieren. Dieses Thema berührt nicht nur religiöse Menschen. Der Papst hat doch noch einen gewissen internationalen Einfluss, wenn es um Schwangerschaftsabbrüche oder Ehe für alle geht oder um Euthanasie .... da meldet er sich ja mit seinen frommen Kämpfern immer mit Macht zu Wort...
Erst wenn der Papst explizit Putin als Kriegstreiber anklagt und genauso den religiösen Kriegstreiber Patriarch Kyrill von Moskau, kann er ernst genommen werden. Sonst bleibt er ein Jongleur und Angst - Papst. Wahrscheinlich ist ihm die Freundschaft mit diesem Patriarchen so wichtig, er will ja mit diesem Herrn sogar eine ökumenische Versöhnung, wie nett...
Beste Grüße und lebendige Hoffnung! Christian Modehn und Hartmut Wiebus.
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