Sehr geehrte Damen und Herren, liebe FreundInnen des Religionsphilosophischen Salons in Berlin,

mit herzlichem Gruß möchte Sie/Euch einladen zu unserem nächsten Salon am Freitag, den 18. Oktober 2013 um 19 Uhr (pünktlich), in der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9, nahe Kurfürsten Damm. 

Unser Thema ist diesmal auf Albert Camus bezogen; er wurde am 5. November vor 100 Jahren geboren. Wir sollten uns um unserer Selbst willen an sein Denken erinnern, so ungewöhnlich frei, so ehrlich, so menschlich, auch wenn er die Abgründe der Existenz zeigt. Viele kennen gewiß das eine oder andere Werk von Camus....

Diesmal ist Prof. Lutz von Werder bei uns, er ist durch seine philosophischen Cafés bekannt und seine Büchern; er hält ein einleitendes Statement, bezogen auf das Buch von Camus, "Der Mensch in der Revolte". Camus hat ja bekanntlich Revolte und (von Parteien gesteuerte, gewalttätige) Revolutionen unterschieden. Mit dem NEINsagen zu unmenschlichen Verhältnissen beginnt der Mensch zu rebellieren. Revolte ist sozusagen ein "Wesenszug" des Menschen. Das passt gut in eine Stimmung, in der so viele emotional, politisch, nervlich am Ende sind... angesichts der ökonomischen und politischen Verhältnisse.

Camus findet überraschend immer noch Kraft in einer eigenen Philosophie, sagen wir Spiritualität; auch über dieses "neue Camus Thema" werden wir sprechen. 

Es kann also spannend werden, und inspirierend. Herzlich Einladung also, wenn es denn zumutbar ist: Bitte mit Anmeldung an: christian.modehn@berlin.de. Denn es stehen nur ca. 20 Plätze im Salon/in der Galerie zur Verfügung. Den Angemeldeten wird dann ein kleiner Literaturhinweis zugesandt sozusagen als Einstimmung. Wer es denn kann, den bitten wir um 5 Euro Eintritt für die Raummiete.

Schon jetzt möchte ich einladen zu einer Veranstaltung unseres Salons in der URANIA am 21. November, dem Welttag der Philosophie, den wir seit einigen Jahren denkend "begehen". Diesmal ist Prof. Michael Bongardt (FU, Ethiker) zusammen mit Prof. Lutz von Werder bei uns, das Thema will die abstrakte und dumme Gegenüberstellung von religiös und nicht- religiös aufbrechen: "Christen und Atheisten, was sie voneinander lernen können". Herzliche Einladung, bitte vormerken. Beginn um 19 Uhr in der URANIA, im Nebenraum LOFT.

Diese Veranstaltung könnte ein Start sein für ein neues philosophisches Bewußtsein, spirituelles Bewußtsein, eben dass Glaubende immmer auch Ungläubige sind, und Ungläubige doch ihren eigenen Transzendenzbezug leben.

Zum Schluß möchte ich empfehlend aufmerksam machen auf die beiden Interviews von Prof. Wilhelm Gräb über die NEUE Berliner Theologie, eine neue Form mit neuen Inhalten, endlich einmal gut über den Menschen zu denken. Die Texte finden sich auf der website www.religionsphilosophischer-salon.de  unter der Rubrik Fundamental vernünftig. Prof. Gräb war ja in unserer theologischen Sommerschule im Juli 2013 dabei...Er vertritt die "liberale Theologie", die uns auch philosophisch so wichtig ist.

Beste Grüße Christian Modehn für den Religionsphilosophischen Salon Berlin

 

 

 

 

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