Liebe Freundinnen und Freunde des "Religionsphilosophischen Salon Berlin",

mit diesem kleinen Brief, newsletter genannt, wünsche ich Ihnen ein angenehmes Weihnachtsfest und viele Inspirationen im kommenden Jahr.

Wir wollen gern unsere „Gespräche im Salon“ fortsetzen und hoffen, dass wir einander wieder sehen und weiter im Gespräch bleiben. Wir bieten ja keine „akademischen Veranstaltungen“, sondern verbinden (religions)philosophische Informationen mit persönlichen Erfahrungen und Einsichten. "Das Gespräch miteinander ist uns heilig", das ist eines der wenigen philosophischen "Dogmen", dem wir folgen...Das ist unser Ziel: Wir wollen einen kleinen Beitrag leisten für eine „andere Kultur“,  sozusagen von unten, selbstverständlich ohne öffentliche Förderung. Immerhin haben wir seit 7 Jahren diesen "Salon", wie immer bitten wir um Vorschläge, Kritik und "Rückmeldungen"

Wir haben uns für Freitag, den 27. Dezember 2013, Beginn um 19 Uhr, etwas Besonderes vorgenommen: Eine kleine philosophische Weihnachtsfeier nennen wir das Treffen im Kulturraum Mainzer7 in Neukölln, Mainzer Str. 7 (nahe Hermann Platz) bei unserem Freunde Thomas Maurenbrecher. Wir wollen uns besinnen, was eigentlich LOGOS meint. Das klingt zunächst abstrakt, gemeint ist aber sehr konkret die Frage nach der Vernunft in der Welt, also auch in uns, so wird es uns auch in religiösen Texten vorgeschlagen (Johannes Evangelium). Dies gilt es auch in einer eigenen, freien, selbstkritischen, eben philosophischen Weise zu bedenken. Darin liegt auch eine politische Relevanz!

Dabei werden wir im Gespräch auch kl. Speisen und Getränke anbieten. Als Beitrag wären 5 Euro recht angemessen.  Mit dabei ist auch der praktische Philosoph Michael Braun, Berlin.

Noch sind einige Plätze frei, wer Interesse hat, kann sich gern alsbald anmelden. Diese Anmeldung ist notwendig, weil der Platz eben begrenzt ist.

Mit Michael Braun zusammen wollen wir am Donnerstag (!) 16. Januar 2014 um 19 Uhr starten mit einem Gespräch unter dem Titel: „Vom Nutzen und Nachteil der Philosophie für das Leben“. Es geht also um eine Philosophie der Philosophie, aber eben nicht abstrakt, sondern bezogen auf unsere Lebenswirklichkeit. Warum ist Philosophie manchmal störend, lästig, verwirrend, wann ist sie hilfreich und befreiend?

Treffpunkt ist wieder die Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf.  Auch dabei wäre es nett, wenn man sich bei Interesse anmelden könnte.

 Mit den besten Grüßen  Christian Modehn für den Religionsphilosophischen Salon Berlin.

Uns wird im kommenden Jahr auch stärker die Literatur philosophisch beschäftigen. In dem Buch des Autors Hugo Loetscher „War meine Zeit meine Zeit“ (2009)  geht es (auch anlässlich von Weihnachten) um die zu diskutierende Frage: Warum bin ich in dieses Dasein geworfen? Warum ist „die Geburt eine Reise, die ich nicht gebucht habe“. Hugo Loetscher meint: Nur in der Liebe findet diese Frage eine Antwort: „Ich will, dass es dich gibt. Aus zwei Ungefragten wird Notwendigkeit. Jeder will, dass es den anderen gibt“. Das heißt: Ich will die Welt, auch mein eigenes Hineingeworfensein in die Welt, allein schon deswegen bejahen,  „weil es die gibt, die ich liebe“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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