Ein herzlicher Gruß an alle, die den Newsletter des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“ abonniert haben.
Der nächste Salon findet, wie schon auf der website angekündigt, am Freitag, den 28. März 2014 um 19 Uhr statt. Wir treffen uns wieder in der Galerien Fantom in der Hektorstr. 9 in Berlin-Wilmersdorf.
Angesichts der begrenzten Anzahl der Plätze bitte ich um Anmeldung an: christan.modehn@berlin.de
Der Unkostenbeitrag für die Raummiete beträgt 5 Euro.
Das Thema ist: „Autonomie, ihre Größe und ihre Grenzen. Sind wir (noch) selbstbestimmt ?“
Das Ziel unserer Salons ist klar: Wir wollen weiter die Gesprächskultur pflegen und mehr Klarheit im eigenen Denken/Leben finden.
Zur Einstimmung ins Thema:
Wir erleben heute, wie die Autonomie der Völker mit den Füßen getreten wird.
Wir erleben heute, wie durch massive Überwachungen der eigene Wille der Bürger nicht respektiert wird.
Wir erleben heute, wie uns durch materialistisch fundierte Überzeugungen die Freiheit unseres eigenen Willens ausgeredet wird.
Wir erleben heute, wie wir von der Werbung und den Ideologien förmlich überschwemmt werden im Rahmen der „herrschenden Religion des Konsumismus“ (Pasolini) und auf Autonomie sozusagen von selbst verzichten.
Wir erleben heute, wie bestimmte Religionen immer noch so dogmatisch verfestigt sind und so über Menschen herrschen, die sie sich z.T. freiwillig diesen Religionen beugen und Heteronomie sogar als göttliche Gabe betrachten.
Wir erleben heute, wie der Wille nach Selbstbestimmung auch im Blick auf den eigenen Tod von einer Mehrheit der Bevölkerung Europas gewünscht und als ethisch respektabel gilt, aber die Gesetzgebung in den meisten Ländern diese Situation ignoriert.
Es kann ein interessantes Gespräch werden, das sich auch um die Grundfrage drehen könnte: Wenn so vieles gegen das große Gut der Autonomie unternommen wird, wie kann man dem trotzen und wider allen Anscheins einer allseitig übermächtigen Heteronomie doch an Selbstbestimmung festhalten.
Christian Modehn wird ein kurzes einleitendes Statement halten.
Dann noch ein Hinweis für alle LeserInnen, die auch an theologischen Fragen Interesse haben:
Am Sonntag, den 23. März 2014 um 11. 30 Uhr sendet der Hessische Rundfunk, 2. Programm, einen Beitrag von Christian Modehn zum Thema „Glauben ist einfach. Eine arme Kirche (wie sie Papst Franziskus wünscht) braucht keine mächtige Lehre“. Die Sendung kann auch über Internet gehört bzw. nachgelesen werden.
Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf angenehme Gespräche Christian Modehn
PS: Beim Salon am 28. März werden zwei FreudInnen aus Amsterdam dabei sein, sie haben in ihrer christlichen Gemeinde, der liberal – theologischen Remonstranten Kirche, seit Jahren auch ein philosophisches Café. Sie wollen auf diese Weise unsere seit 4 Jahren bestehenden Verbindungen weiter bestärken.
To unsubscribe click here, to edit your profile click here.