Mit herzlichem Gruß ein newsletter des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“, am 9.4. 2015
Wir veranstalten im April ausnahmsweise zwei Salon-Abende. Wir haben Gäste aus Amsterdam, die dort auch einen philosophischen Salon haben und ein Wochenende in Berlin verbringen.
1.
Mit der Amsterdamer Gruppe (10 Personen) treffen wir uns am FREITAG, den 17. APRIL 2015, ab 18.30 Uhr im Kulturzentrum Afrika-Haus in der Bochumer Str. 25 in Tiergarten (U Bahnhof Turmstr., Ausgang Alt Moabit).
Wir beginnen mit einem kl. vegetarischen Essen, vorbereitet vom Afrika-Haus. Danach wird der Leiter der Amsterdamer Philosophie-Gruppe, der Philosoph Pieter Jan André, aus seiner Sicht auf die Aktualität des „Sokratischen Gespräches“ hinweisen. Damit verbunden ist ja auch die Kraft, Nein zu sagen, zu erlebten Missständen. Warum gehört das reflektierte Nein-Sagen auch zu einem philosophischen Ja zum Leben? Dazu einige Hinweise zum Weiterdenken von Christian Modehn, auch zu gesellschaftlichen Bewegungen, die das Nein um eines größeren Ja willen praktizieren...
Es gibt genügend Zeit, sich auszutauschen und persönlich kennen zu lernen. „Gezelligheid“ ist das entsprechende schöne holländische Wort. Etliche Mitglieder des Amsterdamer Philosophie-Clubs sind Mitglieder der protestantischen Kirche der Remonstranten, einer ungewöhnlichen christlichen Kirche „ohne Dogmen“...
Wegen der Vorbereitung des afrikanischen vegetarischen Essens durch den Leiter des Afrika Hauses, Herrn Diallo, bitte ich bis zum 13. 4. um eine definitive Anmeldung: christian.modehn@berlin.de
Der „Eintritt“ ist frei. Das Essen kostet 4,50 Euro. Auch die div. Getränke sind „bezahlbar“.
2.
Am Freitag, den 24. April, treffen wir uns wieder am gewohnten Ort, der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9 in Wilmersdorf um 19 Uhr. Wir wollen mehr Deutlichkeit gewinnen zu der Lebensfrage: „Ich habe meine eigene private Weltsicht und Sprache, etwa Astrologie, folge darin also der Esoterik. Kann die Esoterik in ihren verschiedenen Formen auch das gesellschaftliche Leben prägen, also die Exoterik?“ Was ist der Charme des Esoterischen, was ist die Notwendigkeit, sich exoterisch – also, allgemein, zu verständigen? Muss Religion immer esoterisch sein? Es werden einleitende „Impulse“ geboten, auch von unserem „Salon-Mitglied“ Hartmut C. Ich werde auch von der einzigartigen Forschungsstelle für esoterische Philosophie in Amsterdam berichten.
Auch dazu eine herzliche Einladung. Anmeldung wegen der begrenzten Plätze erbeten: christian.modehn@berlin.de
Bis bald also, zu einem Wiedersehen und Weiter-Denken....
Nebenbei: Es ist ja nicht nur ein Traum, dass philosophische Gesprächskreise eine neue Form des reflektierten Miteinanders -gerade in Großstädten- werden können. In England z.B, so lese ich, gibt es jetzt mehr als 1000 philosophische Clubs, die sich „Street-Philosophy“ nennen. Sie treffen sich meist in PUBS...
Christian Modehn
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