...mit besten Grüßen -  der Newsletter vom Religionsphilosophischen Salon Berlin.

Zugleich eine herzliche Einladung zu unserem nächsten Salon am FREITAG, den 29. Mai 2015 um 19 Uhr. Diesmal treffen wir uns, wie schon angekündigt, in der schönen Weinhandlung „Sinnesfreude“ in Berlin-Neukölln, Jonasstr. 32.

 

Als Eintrittspreis sind 5 Euro vorgesehen.

 

Das Thema ist natürlich auf den Wein bezogen. Wein kann dort selbstverständlich zu moderaten Preisen probiert werden, zumal die „Sinnesfreude“ mit ihrem Leiter Wolfgang Baumeister auf Weine aus Katalonien spezialisiert ist (es gibt auch Weine aus anderen Regionen“). Wir danken Herrn Baumeister schon jetzt für seine Gastfreundschaft.

Das Thema ist philosophisch wichtig:Was bedeutet Ihnen denn persönlich der Wein?

Welche Rolle spielt der Rausch (der Wein-Rausch) im Leben?

Warum brauchen wir manchmal die moderate Entgrenzung aus der Verstandeswelt, den Ausstieg aus der Alltagswelt?

Warum ist der Wein alles andere als bloß ein „normales“ Getränk, dem man sich kommerziell oder bloß wissenschaftlich nähert?

Warum wurde der Wein-Genuss in der Frühzeit, etwa der Griechen, mit Göttern in Verbindung gebracht?

Warum dachte der Philosoph und Dichter Hölderlin daran, in einer neuen Mythologie nicht nur die griechischen Götter zu ehren, sondern mit ihnen auch den Wein-Gott Dionysos? „Brot und Wein sind Gaben, an denen sich der Mensch im Dunkel des Tages erfreut“, so der Hölderlin Spezialist Walter Jens.

Hölderlin wollte den Mythos neu beleben: Können wir überhaupt ohne Mythen leben? Aber was heißt das philosophisch? War Platon der erste Mythen-Kritiker? Unf wie haben die „alten Griechen“ denn Wein getrunken, und welchen Wein?

Warum ist der zentrale Ritus der meisten Christen und Kirchen das Abendmahl, also der Verzehr von Brot und Wein? Warum hat Jesus Christus diese Nahrung zu Gestalten seiner Präsenz erklärt?

Können wir ohne Feste, mit Brot und Wein, überhaupt leben?

Dies sind nur einige Fragen, die Sie vielleicht schon vor dem Salon inspirieren können. Und über die wir uns im Salon selbst verständigen wollen. Bei einem Glas Wein natürlich oder auch bei zwei Gläsern...

Der Salon will insofern einen Impuls geben, mit den uns selbstverständlichen „Nahrungsmitteln“, wie dem Wein, reflektierter umzugehen.

Auf der website des Religionsphilosophischen Salons Berlin finden Sie aktuelle Beiträge zu Lesen und Diskutieren,

- etwa eine Provokation des protestantischen Theologen Wilhelm Gräb, Humboldt Uni, über „Gott ist auch weiblich“.

- etwa einen Hinweis zum Tod des ziemlich populären Philosophen Odo Marquard.

- etwa einen Hinweis – auch das gehört zum Religionsphilosophischen Salon – über den radikalen Verteidiger der Menschenrechte in Lateinamerika, Erzbischof Oscar Romero. Er wird am 23. Mai in San Salvador besonders geehrt., d.h. in der katholischen Kirchensprache selig gesprochen. Lesen Sie dazu u.a. den Beitrag „Wer tötete Oscar Romero?“

In der Hoffnung, dass wir uns wieder sehen und gemeinsam weiter und Weiteres denken und dadurch vielleicht einander im Leben etwas weiter helfen...  Beste Grüße, Christan Modehn

Sie erreichen die Weinhandlung „Sinnesfreude“ am besten und bequem mit der U Bahn bis Bahnhof Leinestr., dann einfach in Fahrtrichtung (vom Hermannplatz kommend) den Bahnhof verlassen, nach ca. 4 Minuten sind sie in der Jonasstr. 32...

 

Der Religionsphilosophische Salon im JUNI findet am Freitag, den 26. Juni, wieder in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9, statt. Hinweise folgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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