Unser religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 18. November 2016, statt. Dazu eine herzliche Einladung.

Wir beginnen um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9. Fünf Euro beträgt Ihr Beitrag für die Raummiete.

Unser Thema „LEIBNIZ“ mag angesichts der aktuellen Situation etwa in den USA, mit der Wahl des, milde formuliert, undurchsichtigen Mister Trump zum Präsidenten, etwas überraschen: Wir werden wegen des 300. Todestages des großen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz (am 14. 11.) einige zentrale Aspekte seines Denkens verstehen: Wobei klar ist, dass Leibniz universell gebildet war, auch als Mathematiker, auch als Historiker, als Jurist, als Erfinder usw... Uns interessiert nun mal der Philosoph...Und seine tatsächlich spannende, manchmal irritierende Metaphysik, die etwa zu seiner These führt: „Wir leben in der besten aller denkbaren Welten, freilich nicht in einer rundherum guten Welt“.

Allein schon diese These kann ein philosophischer Beitrag sein zur aktuellen politischen Debatte, wobei wir explizit politische Debatten nur in Verbindung mit philosophischen üben wollen.

Weiter werden wir besprechen, wie Leibniz einer der ersten war in Deutschland, der das chinesische Denken hoch schätzte. Er hatte es durch die Vermittlung der in China lebenden italienischen und französischen Jesuiten kennen gelernt! Mit seinem Interesse an Konfuzius ist Leibniz (neben seinem Zeitgenossen, dem Philosophen  Christian Wolff) ein Vorbild für einen lernbereiten Dialog mit Menschen anderer Kulturen. Dieses Thema bewegt uns alle angesichts des zunehmenden Nationalismus als einer Form des brutalen Egoismus und der inneren, geistigen Sperren.

Bis zu einem Wiedersehen – oder Wieder-Lesen – grüße ich Sie herzlich Christian Modehn.

Wegen der begrenzten Plätze mit der Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de

Wer sich anmeldet, erhält noch ein paar Thesen/Fragen zur Einstimmung zugesandt.

 

 

 

 

 

 

 

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