Allen 450 Abonennten der newsletter des Religionsphilosophischen Salons in Berlin zuerst - noch immer - beste Wünsche für 2018.

Der nächste Salon am Freitag, den 26.1.2018 um 19 Uhr, ist ausgebucht; vorausgesetzt, dass alle, die sich anmeldeten, tatsächlich dabei sind. Aber ein Salon-Gespräch kann naturgemäß nicht mehr als 20 TeilnehmerInnen ins gemeinsame Denken und Sprechen einbeziehen. Diesmal ist der Philosoph und Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich bei uns. Wir freuen uns darauf!

Das große Interesse an Salon Gesprächen hat sich leider in der "Kulturszene", zumal der philosophischen, noch nicht so richtig "herumgesprochen" und auch nicht zu vielen weiteren, auch literarischen, psychologischen oder kunsthistorischen Salons geführt. Kommt vielleicht noch, denn die so genannte große Kultur der Opernhäuser, Museen usw. hat ja für viele ihre (auch finanziellen) Grenzen. Mir sagte ein Freund: "Lieber längere Zeit  über Kant nachdenken, als zum 10. Mal die "Entführung" hören".

Philosophische Salons wären auch Orte, wo sich junge Philosophen nach dem Studienschluss engagieren. Wann werden in den philosophischen Instituten entsprechende Vorbereitungen, Seminare etc. geboten? Wahrscheinlich im Jahr 2050.

Der Salon im Februar 2018, genauer gesagt am Freitag, den 23. Februar 2018, wird sich mit dem Thema Fortschritt befassen, auch mit dem je meinigen, seelischen, geistigen usw. Fortschritt und natürlich dem immer wieder umstrittenen Fortschritt in der Gesellschaft. Dazu schon jetzt herzliche Einladung, Anmeldung: christian.modehn@berlin.de  Für StudentInnen ist der Eintritt selbstverständlich frei, sonst, wenn möglich: 5 Euro.  

Wer sich auf das Thema Fortschritt schon einstimmen will, kann zum Beispiel meine Radiosendung in NDR KULTUR am SONNTAG 21. Januar 2018 um 8. 40 Uhr hören oder im Internet über ndr kulturradio das Manuskript herunterladen und nachlesen.

Ich erlaube mir noch kurz drei Hinweise:

1.Die Verteidigung der universal für alle Menschen geltenden Menschenrechte ist ein Hauptthema unserer politischen Philosophie. Zu der sehr unfreundlichen (gelinde gesagt!) AFRIKA Politik Europas und von Frau Merkel ist ein wichtiges Buch erschienen, wie diese Europäer mit afrikanischen Diktatoren anbandeln. Das wichtige Buch haben zwei sehr kompetente junge Journalisten geschrieben, lesen Sie es und klicken Sie hier.

2. Wir haben manchmal den Ehrgeiz hat, auch neue, vielleicht abwegig erscheinende Vorschläge aus dem religiösen und spirituellen Raum zu machen. Ungewohnte Themen sind ja eher selten in einer unseres Erachtens oft erstarrten Theologie. Ich habe kürzlich einen Beitrag geschrieben zum Thema: Wir brauchen - angesichts unserer immensen Wut auf die von unfähigen Politikern gemachten miserablen Zustände in der Welt - RÄUME der SCHREIENS. Wäre auch ein Thema für einen Austausch mit Psychologen. Bei Interesse lesen Sie hier, weitere Vorschläge und Kritiken wie immer als email willkommen.

3. Die kleine protestantische Kirche der Remonstranten in Holland (mit einem Ort in Berlin) ist eine wahrlich philosophische Kirche. Die Remonstranten haben das vorbehaltlose und umfassende FRAGEN zum Jahresthema gemacht mit entsprechenden Büchern der remonstrantischen Theologen. Fragen ist der Grundzug dieser modernen Spiritualität, die allen Vorstellungen der Fundamentalisten und der "absolut Bibeltreuen" widerspricht. Dazu klicken Sie hier.

Danke für Ihr Interesse, herzliche Grüße, Christian Modehn.

 

 

 


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