Sehr geehrte AbonnenTinnen des newsletters aus dem Religionsphilosophischen Salon Berlin, liebe Freundinnen und Freunde,

mit herzlichem Gruß in diese Ferien/Sommerzeit: Drei Hinweise, die ich wichtig finde und zum Weiterdenken anregen können:

Am 20. Juni ist der Welttag der Flüchtlinge. Ich schlage ein neues Thema vor, das keineswegs nur einen satirischen Ansatz hat: Man sollte die Rechtspopulisten und Rechtsextremen bei uns auch als Flüchtlinge verstehen: Sie fliehen  aus der demokratischen Ordnung und der absoluten Gültigkeit der Menschenrechte in ihre oft rassistische Sonderwelt. Sie fliehen aus der Vernunft in die Unvernunft. Wie mit diesen Flüchtlingen aus der Menschlichkeit umgehen? Siehe dazu meine Hinweise.

Kaum zu glauben: In Äthiopien im 17. Jahrhundert gab es einen Philosophen, der konsequent eine Vernunft-Religion entwickelte und lebte, sozusagen über alle konfessionellen Bindungen und Streitereien hinaus. Was für ein Programm!  Lesen Sie diesen Hinweis und vielleicht auch das Buch von Zär ´a Yaqob. Ein Text, der genau in unsere Situation passt,  die Situation des vorauszusehenden Endes der alten dogmatisch, "moralisch" geprägten "Volkskirchen" in Europa: Religiöse Menschen müssen sich dann selbst orientieren! Was für eine Chance!  Der äthiopische Philosoph bietet einen Hilfen und einen klugen Ausweg an! Siehe den Buchtipp.

Als Ferienlektüre empfehle ich, mal wieder die Bücher des vor 10 Jahren verstorbenen großen Philosophen Leszek Kolakowski zu lesen, auch dazu ein Hinweis. Seine Sachen lesen sich vergleichsweise "leicht". Jürgen Habermas hat ihn, den Kommunisten der Jugendzeit, dann den skeptischen Humanisten und modernen "Metaphysiker", geschätzt...

Beste Grüße! Christian Modehn

 

 

 

 

 


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