Ein herzlicher Gruß an die AbonnenTinnen des Newsletters des „Religionsphilosophischen Salon Berlin“,

wir können als Gesprächsforum, als Salonabend,  aus bekannten Gründen immer noch nicht (in einem doch eher kleinen Raum) zusammenkommen. Leider! Wer das Miteinander philosophischer Art hier in Berlin vermisst, was wir hoffen, der/die kann ja gern einen Vorschlag machen: Wo wir uns bei schönem Wetter im Freien in Berlin wieder sehen und wieder sprechen können.

In jedem Fall hoffen wir, dass es Ihnen soweit recht gut geht.

Wir haben in den letzten Wochen verschiedene Themen aus dem „weiten Feld“  der Religionsphilosophie als Hinweise, also als Essays, zum Weiterdenken publiziert.

 

Menschen weltweit stehen auf, sie können Rassismus nicht länger ertragen. Und fragen sich: Wo sind in unserer Öffentlichkeit Monumente von Politikern, die den Rassismus offen repräsentierten und heute  keinen Ehren-Platz, keinen Ehrentitel, mehr verdienen.  Ich kann Ihnen nun berichten: Die Kaiser Wilhelm-Gedächtnis Kirche (KWG) in Berlin wird umbenannt. Nicht länger soll dieser Kaiser Wilhelm I. mit seinem Namen eine bekannte Kirche „schmücken“. Dies ist ein Wunsch, ein Traum, noch... Aber lesen Sie selbst das etwas ausführlichere Plädoyer.

 

Ein weiterer, etwas ausführlicherer Hinweis bezieht sich auf die aktuelle Frage: „Was hat Philosophieren (was haben Philosophien) zum aktuellen sehr lebendigen ANTI-Rassismus zu sagen?“

 

Dann gilt drittens ein Hinweis zur Gestaltung der (Ferien)Wochen im Sommer: Wir haben jetzt wieder die Möglichkeit, ins Land Brandenburg zu fahren. Dieser Hinweis erinnert noch einmal an Theodor Fontane und die von ihm so geschätzten Dorfkirchen in „seiner“ „Mark Brandenburg“. Vielleicht hat der eine oder andere ja schon mal eine Dorfkirche in Brandenburg besucht, darin verweilt, vielleicht sogar meditiert. In dem Beitrag kann man einige Inspirationen finden... Zugleich den Hinweis, wie viele Dorfkirchen in Brandenburg schon renoviert wurden. Eine beachtliche Leistung!

 

Der vierte  Hinweis gilt dem – zeitlich – ersten afrikanischen Philosophen AMO im 18. (!) Jahrhundert in Deutschland! Eine unglaubliche Geschichte...die auch Berliner Straßennamen betrifft.

 

Der fünfte Beitrag ließ sich von dem großen Soziologen und Philosophen Max Weber inspirieren, der ja bekanntlich sein großes Werk „Der Protestantismus und der Geist des Kapitalismus“ verfasste. Ich habe aus religionskritischen Gründen diesen Weber - Titel umgewandelt: „Der Katholizismus und der Geist der KORRUPTION“. Ein weit reichendes, ziemlich unbearbeitetes Thema, das natürlich nicht nur für die katholische Kirche gilt!

 

Und zum Schluss, etwas Besonderes: Es gibt sicher einige Abonnenten des Newsletters, die sich erinnern: Der Gott der Christen wird als der Dreifaltige Gott, als die Trinität und doch als der „Eine“  verehrt. Alle Sonntage bis zum Beginn des Advents werden als „Sonntag nach Trinitatis“ durchgezählt... Die Dreifaltigkeit und die EINHEIT Gottes: Ein sehr schwieriges, aber interessantes Kapitel der Theologie und Religionsphilosophie.  Wir fragen: Ist die Trinität heute noch nachvollziehbar und glaubwürdig? Oder wissen Theologen viel zu viel von Gott/dem Göttlichen? Und warum haben sich damals, im 4. und 5. Jahrhundert, so viele Kaiser und Herrscher als „Teil" dieser göttlichen Trinität verstanden? Da spielten politische Interessen in die Formulierung der Dogmen hinein... Mehr als ein paar Hinweise kann auch dieser Beitrag nicht bieten, er kann nur Interesse wecken,  weiter zu forschen...

 

Mit freundlichen Grüßen, Christian Modehn und Hartmut Wiebus.

 

 

 

 

 

 


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