Ein Newsletter des Religionsphilosophischen Salons Berlin, am 6. März 2023, mit herzlichem Gruß.

Sie hatten sich, Ihr hattet euch, gemeldet, regelmäßig einige Hinweise und Anregungen aus einer religionsphilosophischen Perspektive im Newsletter zu erhalten.

Auch religionsphilosophisch (und kirchen-unabhängig) ist das Feld bekanntlich weit, und jedes Thema kann und sollte in einer philosophischen Perspektive reflektiert und besprochen werden, philosophisch genannt deswegen, weil wir eher nach dem Allgemeinen, auch dem Normativen, fragen bei aktuellen Ereignissen. Dies nur in aller Kürze angedeutet.

1. Fasten ist eine Herausforderung für viele, die religiöse Fastenzeit, von den Kirchen verkündet, hat längst begonnen, sie gilt bis Ostern.
Wir stellen die etwas ungewöhnliche Frage: Gibt es auch philosophisches Fasten ?   LINK

2. Philosophisches Fragen beginnt mit einer kritischen Aufmerksamkeit ganz einfach schon bei der Lektüre von Kommentaren in Zeitungen: Uns hat ein Satz in der ZEIT erstaunt, er klingt so banal „Kriege enden immer“.   LINK

3. Putins umfassende Aggression auf die Ukraine, auf die Demokratien, man könnte sagen, sein totaler Krieg, greift auch nach Afrika: In der Republik Südafrika hat die Putin-Kirche, genannt Russisch-orthodoxe Kirche, längst Fuß gefasst ... und der "Ökumenische Weltrat der Kirchen" (Genf)  hat den Kriegstreiber und Putin Freund Patriarch Kyrill immer noch nicht bestraft...  LINK

4. Das Erdbeben - durchaus auch ein philosophisches Thema, spätestens seit Voltaires Kommentar zum Erdbeben von Lissabon. Hat Religionsphilosophie auch etwas zum Erdbeben in der Türkei zu sagen bzw. zu fragen? LINK

5. Auf Bertolt Brecht will niemand verzichten, der sich fürs Theater, für Poesie, für Politik interessiert. Wir haben unser Thema: "Dimensionen des (Un-)Glaubens bei Bertolt Brecht".  LINK

6. Gibt es eigentlich katholische Theologen, die so mutig waren und den christlichen Glauben in ein paar Sätzen aussagen konnten, jenseits allen Ballasts der Dogmen und Kirchengesetze? Der katholische Theologe Karl Rahner, wirklich international geschätzt, hat diese Frage mit Ja beantwortet: Wer sich für eine ungewöhnliche katholische Theologie interessiert, kann in diesem LINK etwas inspiriert werden…

Diese Anregungen, immer nur Hinweise von uns genannt, senden wir mit herzlichem Gruß und hoffen, dass wir in Verbindung bleiben …, in diesen Zeiten des Krieges, in dem es nur die wirklich Leidenden, Verzweifelten, Sterbenden und die anderen, die hoffentlich Mit-Leidenden gibt, die solidarisch mit den leidenden UkrainerInnen leben und nachdenken: Wie kann die Ukraine als demokratischer Staat bestehen, wie ist Frieden möglich?

Christian Modehn und Hartmut Wiebus in Berlin.



 

 

 

 

 


To cancel click here, to edit your subscription click here.