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	<title>Abbé Mugnier ein freund der Literaten Archive &#8211; Religionsphilosophischer Salon</title>
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	<description>... eine Einladung zum Mitdenken und Mitdiskutieren</description>
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		<title>Buchmesse Frankfurt 2017: Wo bleiben Religionen und Theologien ?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CM]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2017 19:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gott in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Theologische Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Abbé Mugnier ein freund der Literaten]]></category>
		<category><![CDATA[Abbé Mugnier in literarischen Salons]]></category>
		<category><![CDATA[Bei Buchmesse in Frankfurt 2017 fehlen Religionen und Theologien]]></category>
		<category><![CDATA[Bistum Tulle]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse Frankfurt 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Dominikanerpater Theologe Jossua]]></category>
		<category><![CDATA[Domonikanerpater jossua in deutschland unbekannt]]></category>
		<category><![CDATA[ein Theologe im Gespräch mit Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich als Ehrengast 2017 Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Geet ist poesie]]></category>
		<category><![CDATA[kein Interesse an Religion bei Buchmesse in Frankfurt 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Mangel und Fehler bei Buchmesse Frankfurt 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Jean Pierre Jossua]]></category>
		<category><![CDATA[Pater jossua über gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie und Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion und Theologie kein Thema auf Buchmesse Frankfurt 2017]]></category>
		<category><![CDATA[Religionen und Kirchen in Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Theologe Jossua und Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Zustand der katholischen Kirche in Frankreich heute]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Hinweis von Christian Modehn Die Frankfurter Buchmesse hat in diesem Jahr 2017 einen für uns besonders wichtigen Ehrengast: Frankreich. Es ist eine Feststellung (und zugleich auch eine Kritik), dass bei diesem Aufmarsch der Literaten in Frankfurt wahrscheinlich die Philosophen zu kurz kommen und vor allem die Theologen, die es ja in Frankreich noch gibt, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Hinweis von Christian Modehn</p>
<p>Die Frankfurter Buchmesse hat in diesem Jahr 2017 einen für uns besonders wichtigen Ehrengast: Frankreich.</p>
<p>Es ist eine Feststellung (und zugleich auch eine Kritik), dass bei diesem Aufmarsch der Literaten in Frankfurt wahrscheinlich die Philosophen zu kurz kommen und vor allem die Theologen, die es ja in Frankreich noch gibt, trotz des zahlenmäßigen Dahinschwindens der Katholiken in dieser „ältesten Tochter der Kirche“. Über protestantische Theologen wäre eigens zu sprechen.</p>
<p>Als ein minimales Ergänzungsprogramm nur einige Hinweise:</p>
<p>1. Es gibt in Frankreich den in Deutschland leider völlig unbekannten katholischen Theologen <em>Jean – Pierre Jossua</em> aus dem Dominikanerorden, der als Theologe viele Jahre vor allem die Literatur studiert hat und mit zahlreichen Schriftstellern und Poeten, wie Yves Bonnefoy, befreundet war. Und der eben auch bedeutende Studien über den Zusammenhang von Literatur und Religion (in Frankreich, aber nicht nur) publiziert hat. Es ist ein Zeichen der Ferne und Fremdheit, die zwischen Deutschland und Frankreich herrscht, dass kein Buch des bedeutenden Theologen Jossua übersetzt wurde.</p>
<p>Wer Französisch lesen kann, dem empfehle ich diese Bücher: Die vier Bände „Pour une histoire religieuse de l experience litteraire“. Eitions Beauchesne, Paris. Sowie: Jean-Pierre Jossua, <em>La passion de l’infini. Littérature et théologie. Nouvelles recherches </em>Paris, Cerf, 2011, coll. « Théologie », 528 p.</p>
<p>Ich habe Jean – Pierre Jossua vor einigen Jahren in Paris interviewt, daraus ein Element seiner Aussagen:</p>
<p>„<em>Die Poesie</em> ist für unglaublich viele Menschen, und darunter sicher die besten, eine Form spiritueller Bewegung geworden. Poesie könnte für sie sogar die Religion ersetzen, die ihnen sonst wie tot vorkommt. Poesie könnte als ein Weg zu Gott, zum Absoluten, erscheinen. Tatsächlich möchte ich sagen: Die Poesie hat die Funktion des Gebets angenommen. Und das Gebet kann nur gewinnen, wenn es wieder die Form poetischer Qualität entdeckt“</p>
<p>2. Auf unserer Website des Re&shy;li&shy;gi&shy;ons&shy;phi&shy;lo&shy;so&shy;phi&shy;sch&shy;en Salons Berlin haben wir mehrfach über den Zustand der Religionen, vor allem des Katholizismus, in Frankreich (einst und) heute hingewiesen. 1993 erschien mein Buch „Religion in Frankreich“.</p>
<p>Hier nur der Hinweis auf einen ungewöhnlichen Theologen und katholischen Priester, der in den Pariser Salons, also als angenehmer Gast inmitten der Literaten und Künstler, tatsächlich ständig verkehrte: <strong>Arthur Mugnier</strong> (1853 – 1944) ist sein Name. Der Historiker Charles Chauvin, Paris, hat über ihn kürzlich eine Studie publiziert. Meinen Hinweis auf dieses Buch und den ungewöhnlichen Theologen <a href="http://religionsphilosophischer-salon.de/?s=Mugnier">lesen Sie hier</a>.</p>
<p>3.Über den Zustand der katholischen Kirche gibt es viele Aspekte, ein Thema ist: Es gibt in Frankreich Regionen, die seit 200 Jahren, wenn nicht länger, völlig befreit sind von jeglicher Bindung an die katholische Kirche, selbst wenn sich die älteren Bewohner dieser Départements noch katholisch nennen, und sich etwa eine katholische Bestattung wünschen. Die Mentalitätsgeschichte dieser Regionen etwa in Burgund oder Centre und Limoges und Creuse, Guéret vor allem,   wurde oft erforscht. Ich habe nur einen Hinweis kürzlich publiziert, über das <a href="http://religionsphilosophischer-salon.de/?s=tulle">Bistum Tulle</a> im Département Corrèze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;.</p>
<p>Copyright: Christian Modehn</p>
<p>&nbsp;</p>
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