Herzliche Grüße vom Religionsphilosophischen Salon Berlin.
1. Meine Einladung zum nächsten Salongespräch am Freitag, den 15. Dezember 2017 um 19 Uhr in der Galerie Fantom in der Hektorstr. 9, nahe Kurfürsten Damm.
Wir wollen uns auf das Thema Sehnsucht einlassen, Sehnsucht wird selten in der Philosophie diskutiert. Erich Fromm spricht von "seelischen Bedürfnissen", die sich in der Sehnsucht äußern. Sehnsucht nach Liebe ist wohl die Hochform der Sehnsucht. Sie ist sicher kein regressives Gefühl, auch wenn Franzosen und Engländer Sehnsucht mit Nostalgie übersetzen. Wir fragen: Ist Sehnsucht eine vitale geistige Kraft, die sich etwa auch in der politischen Empörung äußert? Ich werde versuchen, die Erfahrung von Sehnsucht nach dem Göttlichen/Gott/"tragenden Sinn", zu entfalten. Weil diese Veranstaltung bei "dem" Thema vor Weihnachten stattfindet, wollen wir unser Denken öfter mal mit einem Gläschen Rotwein oder Mineralwasser und mit einem Häppchen Weihnachtsgebäck auflockern. Wer ein paar Dominosteine oder Speculatius mitbringen will: auch dies ist willkommen: Könnte mal ein etwas "anderer" Salon werden....Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze: Dringende Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de
2. Am Freitag, den 26.Januar 2018 ist der bekannte Philosoph und Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich, Autor zahlreicher gut lesbarer Studien, bei uns. Wir sprechen mit ihm über sein neuestes Buch "Wahre Meisterwerte", Wagenbach Verag 2017. Wieder stehen nur rund 20 Plätze zur Verfügung. Die ersten festen (!) Anmeldungen liegen mir schon vor.
3. Dieses Buch ist gut als Weihnachtsgeschenk geeignet, als Geschenk für einen selbst oder philosophisch interessierte Leute.Ich habe über dieses Buch einen kleinen einführenden Hinweis geschrieben, klicken Sie hier.
Ebenso empfehle ich als Weihnachtsgeschenke: Das neue Manifest der us amerikanisch- deutschen Philosophin Susan Neiman, Potsdam, mit dem Titel "Widerstand der Vernunft". Ein Manifest in postfaktischen Zeiten. Ein Broschüre von 77 Seiten für 8 Euro erschienen 2017 bei ECOWIN, Salzburg und München.
Ebenso empfehle ich, jetzt als Taschenbuch vorliegend, das inspirierende Buch von Alain de Botton, Religion für Atheisten, Fischer Taschenbuch 12 Euro, 2017. Ein Buch, das einen gewissen Trend zeigt, wie Atheisten lernbereit vieles Wichtige aus den Religionen übernehmen. Und man fragt sich dann, was übernehmen eigentlich religiöse Menschen von den Atheisten? Vielleicht die negative Theologie und die Mystik? Der Religionsphilosophische Salon hatte das Buch und das Thema schon einmal in einer Sonder - Veranstaltung der Berliner URANIA aufgegriffen, die leider von dem Moderator der Urania ziemlich "vermasselt wurde". Auf das Thema werden wir deshalb noch mal zurückkommen.
4. Wer sich fragt, was denn eigentlich Weihnachten bedeutet, was denn da gefeiert wird, welche Bedeutung Jesus von Nazareth in einer vernünftigen Interpretation hat, also jenseits von Lametta und "Stille Nacht", der oder die kann ja mal auf meinen Beitrag schauen: Ein Versuch, etwas Bleibend Kritisch Vernüftiges in diesem Konsumrausch - Fest zu entdecken; klicken Sie hier.
Auf ein Wiedersehen am 15.12. und Wi(e)der sprechen,
herzlich grüßt, Christian Modehn.
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