Mit einem herzlichen Gruß sende ich Ihnen, den Abonnenten des Newsletters des Religionsphilosophischen Salons Berlin einige Hinweise:
1. Eine Einladung: Am Freitag, den 3. Mai 2019 um 19 Uhr, findet wieder ein Salon-Gespräch statt in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf. Auch wegen aktueller politischer Zusammenhänge (Fake-News, rechtsextremer Populismus, religiöser Fundamentalismus weltweit usw.) wollen wir uns mit der Bedeutung des Misstrauens (und auch der skeptischen Lebenshaltung) auseinandersetzen. Grundlage für unser Gespräch ist die Studie des Sozialanthropologen Prof. Florian Mühlfried, der vor kurzem bei Reclam sein Buch „Misstrauen. Vom Wert eines Unwertes“ veröffentlichte. Ob dabei das zentrale Urvertrauen berührt wird, kann sich zeigen. Das Reclam Buch umfasst 88 Seiten und kostet nur 6 Euro, es könnte also von allen interessierten TeilnehmerInnen vorweg gelesen werden. Aber wie früher schon gesagt, einen „Lektüre-Zwang“ gibt es in unserem Salon nicht. Herzliche Einladung also mit der Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de
2. Ein Hinweis zum Osterfest, das eigentlich als Fest der Auferstehung Jesu von Nazareth gefeiert und bedacht werden sollte. Was für ein Thema! Leider ist die „Auferstehung Jesu von Nazareth“ von allerlei falschen Bildern, Vorstellungen, Mythen, Irrtümern so überlagert, dass es sehr angebracht ist, sich auf den Kern, also die Vernunft des Osterfestes und damit der Auferstehung von den Toten zu besinnen. Dazu ein etwas ausführlicherer Beitrag von mir auf der website, der ein neues, nachvollziehbares Verstehen der Auferstehung zeigt. Die christliche Religion ist kein fundamentalistischer Wahn, sondern eine begründete Lebensphilosophie, wie die ersten Christen treffend sagten. Bitte hier klicken.
3. Vor Ostern, am Gründonnerstag, wird in der christlichen Tradition des „letzten Abendmahls Jesu mit seinen Jüngern“ gedacht. Dieser Gründonnerstag spielt eine traditionsreiche Rolle als Tag des gemeinsamen spirituellen Speisens. Zu dem Thema ist ein interessantes Buch erschienen mit dem provokativen Titel „Gott essen“ (im Beck-Verlag). Ich habe dieses Buches eines Historikers ausführlicher rezensiert, bei Interesse bitte nachlesen.
4. Auf die Kritik der politischen Gegenwart in Deutschland, in Europa und etwa auch in Österreich können wir philosophisch, den Menschenrechten und der Demokratie verpflichtet, niemals verzichten. Nun hat der Autor Robert Misik, Wien, ein wichtiges Buch zur populistisch-politischen Situation in Österreich vorgelegt. Es lohnt sich, diese kluge „Streitschrift“ zu lesen. Ich habe dazu eine Rezension geschrieben, als eine Einladung zur Lektüre des Buches.Das Buch hat den Titel: "Herrschaft der Niedertracht. Warum wir so nicht regiert werden wollen" (Picus-Verlag, Wien)
5. Kurz vor dem Salonabend am Freitag, den 3. Mai 2019, schreibe ich noch mal eine aktuellen Newsletter zur Veranstaltung. Aber (fest) anmelden für die Veranstaltung am 3. Mai kann man sich gern schon jetzt.
6. Beste Grüße also, auf ein Wiedersehen... und inspirierende Ostertage! Christian Modehn
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