An welchen Gott können wir, wollen wir, heute glauben?

Unser Thema im Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­en Salon am 20. Oktober 2017

Kurze Hinweise zu vielfach gestellten Fragen

Von Christian Modehn, am 18. Oktober 2017

Die allgemeine Überzeugung ist: Gott lässt sich nicht definieren. Man kann nicht in zwei Sätzen sagen, was und wer Gott ist. Dennoch: Gott ist in der philosophischen Tradition der Unendliche, der Ewige, der alles Gründende. Das gilt auch heute für viele. Oder wer es atheistisch will: Der Nicht – Gott ist jene angebliche Macht, die nicht existiert, von der wir nichts wissen, von der wir nichts ahnen. Und so bleiben Menschen allein in diesem Universum. Das nennt man metaphysisch obdachlos.

1.An welchen Gott können wir, wollen wir, heute noch glauben?

Bei dem Thema sind Voraussetzungen enthalten:  Es gibt de facto viele Gottesvorstellungen, Gottesbilder, viele Götter. Der Grund für die vielen Gottesbilder ist grundgelegt in der geistigen Verfasstheit der Menschen. Jeder Mensch hat als Individuum eine eigenen philosophische Welt, zu der dann bewusst oder unbewusst eine je individuelle Vorstellung von meinem Gott (oder eben Nicht-Gott) gehört.

Denn selbst wenn sich viele Christen nennen, dann ist in diesem Bekenntnis wieder jeweils eine bunte subjektive Vielfalt mitgegeben. In jedem Leben gibt es je nach Alter usw. verschiedene Gottesbilder.

Wenn es sich um meinen Gott handelt, hat dieser „mein“ Gott auch eine Beziehung und Gemeinsamkeit mit den Göttern der vielen anderen. Einen total individuellen Gott, den die anderen nicht verstehen, wird es nicht geben.

Vielfalt im Zusammenhang der Gottesfrage ist also eine Tatsache, es ist die Vielfalt hinsichtlich der Beschreibung des Göttlichen. Martin Luther sagt im Großen Katechismus von 1529: Das erste Gebot:Du sollst nicht andere Götter haben neben mir. Das heißt: Einen Gott haben bedeutet, etwas haben, an das ich mein Herz hänge und dem ich unbedingt vertraue“.

Da ist die Freiheit, meinen Gott zu haben, als Tatsache beschrieben. Das wurde in den Kirchen oft verschwiegen, weil die individuell Sprachfähigkeit über den je eigenen Gott nicht gepflegt wurde und man sich begnügte, das allgemeine Glaubensbekenntnis nachzusprechen. Der „wahre“ Glauben wurde im korrekten Nachsprechen des Bekenntnisses überprüft, bis heute. Was für eine Naivität.

ABER: Warum diese Reflexion überhaupt, wo sich Gott doch – theologisch gesehen – offenbart hat, etwa in der Bibel und damit offenbar Klarheit geschaffen hat: In der Bibel hat Gott nicht für Klarheit und Eindeutigkeit gesorgt. Weil die unterschiedlichen Texte von unterschiedlichen Menschen mit unterschiedlichen Glaubenserfahrungen und Gottesbildern stammen.

In der Bibel wird in Bildern gesprochen, in widersprüchlichen Bezeichnungen Gottes, gut, strafend, barmherzig,. Gerecht usw. Es ist von Wundern die Rede. Von kriegerischen Elementen, Gott als parteilicher Gott für ein Volk; „Auge um Auge, Zahn um Zahn“… etc. Das heißt: die gesamte Bibel (und der Koran) müssen mit dem kritischen Verstand gelesen werden. Die vielen Gottesbilder müssen geprüft, heute Gültiges muss erkannt werden …und dies mit Hilfe unserer selbstkritischen Vernunft.

2. Beispiele der Vielfalt? 

Ich verwende hier im Zusammenhang der Gottes – Erfahrung auch den Begriff „wichtigster Mittelpunkt im Leben“, um den sich alles individuelle Leben momentan dreht, dem man alles opfert, dem man sich hingibt, auf den man sich freut. SPORT, Fußball, wäre ein Beispiel. Man könnte von säkularen Religionen sprechen mit säkularen Göttern. Nebenbei: Die Eröffnungsfeiern von Olympischen Spielen sind quasi religiös. Für Coubertin, den Gründer der olympischen Idee, ist Sport ganz klar ein religiöses Gefühl.

Zu den Spitzensportlern: Die ganze Lebensführung dieser Sportler untersteht dem Zwang, zur Spitze der Spitzensportler zu gehören. Training ist die oberste Maxime, um die sich alles dreht. Weitere Beispiele: Sich zu Tode Arbeiten, extrem in Japan (Karoshi); Verehrung von Stars, Partei Führern etc.

3. Muss man die de facto bestehende Vielfalt als solche auf sich beruhen lassen und sie unbedingt akzeptieren?

Natürlich gibt es in den wenigen noch demokratisch sich nennenden Staaten Religions – und Bekenntnisfreiheit und damit die Freiheit, dass sich jeder und jede seinen bzw. ihren eigenen Gott wählt und de facto in der subjektiven Konkretion schafft. Insofern ist auch die Freiheit gegeben, sich seinen Gott zu wählen. Aber ist es immer Gott im emphatischen, im vernünftig vertretbaren Sinne? Vernünftig vertretbar ist ein Gottesbild, das die humane Entwicklung der Menschen fördert, etwa die Menschenrechte.

Dies ist jedenfalls die subjektive Ebene.

Die Vielfalt der Götter stand lange Jahre wie eine absolute Erkenntnis im Mittelpunkt des postmodernen Denkens. Postmoderne verstanden als ein selbstgewisses Plädoyer für die Gültigkeit vieler Meinungen, verbunden mit einer Abwehr, dass gegenüber diesen vielen Meinungen Kriterien der Wahrheit und Gültigkeit vorgebracht werden (können, dürfen).

Ich habe die Gewissheit, dass diese postmoderne Haltung heute (2017) überwunden ist. Wir leben also in post – postmodernen Zeiten.

Bei allem Respekt vor den vielen Meinungen der einzelnen wird heute wieder die Wahrheitsfrage gestellt, in dem Sinne: Kann diese oder jene Meinung, auch auf Gott bezogen, einer allgemeinen kritischen Reflexion standhalten? Also, es gilt die Toleranz der Vielfalt gegenüber mit der Wahrheitsfrage zu verbinden. Diese Wahrheitsfrage hat ihr Kriterium nicht in einem religiösen Imperativ, sondern in der Frage: Hilft dieser oder jener Gott den Menschen, sich umfassend als Mensch in Freiheit und Verantwortung zu entwickeln?

4.Philosophie und kritisches Fragen.

Damit wird also nicht wie einst für eine Art religiöser Strenge und Dogmatik der einzigen Wahrheit plädiert. Überhaupt nicht. Es wird nur schlicht darauf hingewiesen, dass in philosophischer kritischer Reflexion der Gottesfrage nicht alles Mögliche als der Weisheit letzter Schluss behauptet werden kann. Philosophie ist in dem Sinne kein Ort der Präsentation beliebiger Wahrheiten, die man auf sich beruhen lassen kann. So sehr auch die Meinung des einzelnen respektiert werden muss, aber es ist eben eine Meinung eines einzelnen, die sich wie alle Meinungen dem kommunikativen Gespräch und damit der möglichen kritischen Korrektur stellen muss. Es gibt also durchaus einen gewissen Elan der Wahrheit, dass von Gott nicht total beliebig gesprochen werden kann. Denn der einzelne behauptet ja, dass sein Gott doch sprachlich, also vernünftig artikulierbar ist. Also doch auch der vernünftigen Reflexion untersteht.

Es geht um eine Kritik an Gott und den Göttern bzw. den säkular jeweiligen „heiligen“ Mittelpunkten im Leben.

Die These ist also: Gibt es philosophisch gesehen doch noch Hinweise auf den wahren Gott, der diesen Namen verdient. Es gilt also das philosophische Prüfen zu üben. Diese Prüfung gilt auch, förmlich als Voraussetzung für die eigene religiöse Entscheidung oder die Reform der eigenen religiösen Überzeugung bzw. des eigenen Glaubens an Gott.

5. Die Voraussetzung: Philosophie ist also Religionskritik.

Und Philosophie ist und bleibt immer noch Metaphysik, weil sie zeigt: Der Mensch ist ein Wesen, das durch den Geist, die Vernunft, die Seele, bestimmt ist: Der Mensch kann mit seinem Geist, seiner Seele, das Geheimnis des Lebens berühren. Dieses letzte, gründende Geheimnis ist das, was wir Gott nennen. Ein hilfloses Wort für eine Wirklichkeit, die kaum nennbar ist. Philosophie bewegt sich also auf der Grenze zwischen Wissen und Nichtwissen, zwischen Greifen, Definieren und dem bloß Berühren können (des Göttlichen); ohne es jemals zu umfassen und zu definieren.

Wer Gott denkt, bedient sich eines Symbols, an dem das philosophische Denken doch zu einem Ende kommt, über das hinaus nichts weiter gedacht werden kann. Wo möglicherweise das begründete Schweigen eintritt: Das Göttliche als das Umgreifende, das der Mensch mit seinem Denken eben nicht umfassen kann, nicht definieren kann. Er kann es förmlich nur berühren. Aber es ist, freilich anders als ein Gegenstand, „da“. Aber wenn das Göttliche als das Letzte überhaupt Denkbare gedacht und gedanklich, dann aber auch begrifflich und eher stammelnd gesagt wird, dann wird von diesem Letzten aus wieder alles neu gedacht. Vom Letzten wird also wieder alles andere, Nicht – Letzte und Vorletzte, im Licht dieses neu gesehenen Letzten gesehen, erlebt, gesagt. Das ist die Bewegung der Philosophie- die selbstverständlich an kein Ende kommt, weil das Letzte, das Göttliche, im Laufe des Lebens je neu wieder gesehen wird…

Das Berühren des Unendlichen /Gottes ist so eigener Art, so dass manche Philosophen dieses Berühren dann als eine Art „Schweben“ bezeichnen. Mit allem Zwiespalt ist das gesagt, weil eben diese Form der ungewöhnlichen Begriffe schnell ins Lächerliche gezogen werden kann. Vielleicht ein Vergleich: Auch Poesie, auch private Poesie, etwa von Verliebten, kann schnell von anderen wahrgenommen, ins Lächerliche gezogen werden.

6. Die entscheidende Frage angesichts der Pluralität der Götter: Gibt es Kriterien für den göttlichen Gott. Warum brauchen wir das Kriterium, um Gottes willen oder um unserer, der Menschen, wegen?

Gott als Gott wird zuerst im menschlichen Geist, in der Seele, im Gemüt erlebt. Darum muss diese Frage im Zusammenhang von Geist, Seele, Gemüt erörtert werden.

Ich beziehe mich auf eine Aussagen von Wilhelm Gräb in seinem Buch „Glaube aus freier Einsicht“, S. 13: „Der Glaube der Menschen, der ein souveräner Glaube ist, ist ein Glaube, den die Menschen selbst hervorbringen, aus den Bezügen ihres Lebens, die gilt es zu durchdenken. Das ist ein Glaube, der aus dem bewussten Leben, dem Selbstverhältnis und Selbstverständnis der Menschen kommt, ein Glaube, der auf die im Leben aufrechenden Sinnfragen antwortet“ .

Die Frage ist: Ist die Vielfalt der Gottesbilder als solche hinzunehmen?

Sie ist zu respektieren. Aber die verschiedenen Gottesbilder müssen in ein Gespräch miteinander geführt werden. Dabei kann ich niemanden ein bestimmtes Gottesbild aufzwingen, etwa im Rahmen einer aggressiven Mission. Aber es wird sichtbar: Dieses oder jenes Gottesbild ist nicht akzeptabel, nicht nur weil es der Wirklichkeit eines Göttlichen unangemessen ist (ich kann nicht sinnvoll behaupten, dieser völlig genau beschreibbare Holzklotz ist für mich Gott), sondern auch, weil bestimmte Gottesbilder von Menschen in dieser Welt propagiert und durchgesetzt dann verheerende Wirkungen haben für das Zusammenleben der Menschen. Ich denke an den Gott der Nazis und der so genannten „Deutschen Christen“ als den Gott, der die Juden vernichten will, diesen Gott kann man nicht als vernünftig geltenden, also humanen Gott hinnehmen. Ich muss also manche Gottesbilder bekämpfen, so wie das Pater las Casas im 16. Jahrhundert tat, als er die Spanier anklagte, in der Eroberung Amerikas und der Tötung der Indianer aus einem falsch verstandenen christlichen Gottesbild heraus zu handeln. Heute muss man fragen: Sprechen die Frommen von Gott oder ist diese Gottes – Rede nur eine ideologisch politische Verschleierung nationalistischer Interessen, was wir momentan in Mynamar erleben in der Verfolgung von Muslimen durch Buddhisten.

7. Warum diese Frage auch politisch dringlich ist:

Im Tagesspiegel vom 13. Oktober 2017 ist ein Interview mit Robert Menasse veröffentlicht, in dem er wie viele andere treffend den Nationalismus als größte Gefahr für den Frieden darstellt. Nation hat immer mit Eroberung und Kriegen zu tun. Ich will den Nation-Begriff auf die Kirchen und Religionen beziehen: Die in sich verkapselten Konfessionen sind – wie Nationen – von Feindseligkeit gegen andere geprägt. Es wurden Kriege unter den Konfessionen geführt. Darum ist Ökumene so wichtig. Ökumene ist um der Menschen, um der Gesellschaft und des Friedens willen wichtig. Und darum müssen Abweisungen der Ökumene heute zurückgewiesen werden. Darum müsste es Ökumene unter den vielen verfeindeten Traditionen des Islam geben usw. Also Anerkennung der Verschiedenheit.

8. Gibt es ein Kriterium für einen „menschlich akzeptablen Gott“?

Kriterium der Unterscheidung kann nicht ein religiöser Glaube sein. Kriterium ist die Vernunft. Das Kriterium der akzeptablen Religion und des akzeptablen Gottesbegriffes kann nur aus der allgemeinen menschlichen Vernunft stammen im Sinne der Menschenrechte. Das aber heißt: Ein Gott, der zum Handeln gegen die Menschenrechte auffordert, ist kein Gott.

9. Welchen Gott können wir und sollten wir verehren?

Den Gott, der sich nicht greifen lässt und sich nicht definieren lässt. Den Gott, der sich in tausend Sprachen sagen lässt, ohne dass eine einzige Sprache ihn fängt.

Den Gott, der nahe ist fern, der sich nicht definieren lässt und nur berühren lässt. Den Gott, der den Menschen in seine Freiheit ruft und alle Menschen nur als gleichwertig und gleich wichtig gelten lässt.

Den Gott, den wir, obwohl unfassbares Geheimnis, doch mit der Vernunft noch berühren. Der sich niemals als nebulöses, schwammiges Gefühlsobjekt nach unserer Laune und Emotion definieren lässt.

Und doch ist Gott sagbar, in Worten, die das Wohlwollen des Gründenden, des Sinnhorizontes, deutlich machen. Gott und Güte gehören zusammen. Ein Gott, der Mord und Totschlag als göttliche Moral den Menschen nahe legt, ist kein Gott.

Wenn man sich die Frage stellt: Was ist die Welt, was der Mensch, wenn an sie klassisch in der Weise der Schöpfung verstanden: Wie ist dann der Schöpfer in der Welt zugegen?

Er ist in der Seele des Menschen zugegen. Weil zur Annahme einer Schöpfung die geistige, seelische Anwesenheit des göttlichen Schöpfers in seinem geistigen (und natürlichen) Geschöpf anzunehmen ist.

10. Warum diese Frage: Warum denn überhaupt den ganzen Aufwand, von Gott zu sprechen?

Die Frage nach dem Letzten, ob nun theistisch oder atheistisch beantwortet, ist keine Laune einiger Leute. Diese Frage drängt sich von der Struktur des Geistes selbst auf.

Wer das Geheimnis des Göttlichen im Menschen zeigt, will vor allem den Menschen in seiner (göttlichen, also nicht manipulierbaren) Würde aufzeigen. Dass diese Würde meist ignoriert wird in de Politik und der Ökonomie, ist eine Tatsache, sie spricht aber nicht gegen diese Einsicht. Wo dieses Geheimnis ignoriert wird und zerstört wird, droht eine Begrenzung des Menschen auf etwas nur Endliches. Das muss man respektieren und argumentativ die Weite des Transzendenten ins Gespräch bringen.

Zum geistigen Selbstvollzug jedes einzelnen Menschen gehört es, konsequent zu fragen, auch nach dem alles und ihn selbst Gründenden. Also herauszutreten aus der Oberflächlichkeit des Umgangs mit dem gerade Sichtbaren und Greifbaren und auf den Grund gehend fragen: Wie kommt es, dass ich auf die Welt erkennend bezogen bin? Was ist eigentlich Welt im Ganzen und was ist mein Erkennen und das Erkennen aller anderer Menschen. Und dann bin ich schnell in der unausweichlichen Frage nach dem Göttlichen. Und in der „Konstruktion“ meines Gottes.

Bisher hatte man den Eindruck, als sei die Debatte über Gott sozusagen eine spekulative, theoretische. Wenn man den Spuren folgt, die ein vernünftiger, den Menschen zugewandter Gott bedeuten kann: Dann ist klar: Eine Verbundenheit mit Gott hat immer einen Ausdruck in einer bestimmten Lebenspraxis. Allein in der gelebten Liebe kann ein Mensch der Beziehung zu seinem menschlichen Gott entsprechen. Egoismus ist dann Ausdruck der Gottlosigkeit. Alle Formen des Egoismus, der Verschlossenheit in sich selbst, also etwa auch der Nationalismus, sind in dieser Hinsicht dann Gestalten des Atheismus. Insofern leben wir heute in einer atheistischen Welt. Atheistisch ist unsere Welt nicht zuerst dadurch, dass offenbar so wenige Menschen z.B. dem christlichen Glauben und seinen Dogmen anhängen, sondern weil der Egoismus, etwa auch in der Gestalt der Abweisung der Fremden, der Flüchtlinge, heute die politisch dominante Haltung ist. Allein eine Kultur der Liebe, der Nächstenliebe, des Respekts, der Bejahung des anderen als anderen, der Vielfalt also, ist eine Kultur, die dem Begriff des menschlichen, des vernünftigen Gottes entspricht. Von ihm sprechen auch viele Texte des Neuen Testaments und der prophetischen Tradition der hebräischen Bibel.

Von dieser Erkenntnis aus geht die Aufforderung, eine gerechte Welt zu gestalten, also politisch zu werden. Dies ist der wahre Gottesdienst! Die erfahrene göttliche Liebe muss sich Ausdruck schaffen in der Gesellschaft. Dies ist das Projekt des Reiches Gottes, das nie als solches zu schaffen ist, das aber ansatzweise gestaltet und erfahren werden kann, immer dann, wenn mehr Gerechtigkeit faktisch auch für die Armen Realität wird.

 

Copyright: Christian Modehn Religionsphilosophischer Salon Berlin

 

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