Christliche Dogmen dürfen nicht die Wissenschaften bestimmen: Francis Bacon
Francis Bacon, Naturwissenschaftler und Philosoph, trennte die Naturwissenschaften von den christlichen Dogmen. Diese Leistung verdient bis heute höchste Beachtung. Francis Bacon hatte für sich am christlichen Glauben festgehalten. Den Atheismus kritiserte er heftig. Vor 400 Jahren, am 9. April 1626, ist Bacon gestorben.
Geiz und Hab-Gier: Die herrschenden Laster der (politischen) Gegenwart
Der Geizige braucht für sein Lebensmodell eine starke innere Kraft, man möchte sagen: eine verdorbene „Spiritualität“: die Gier, die Sucht zu Haben. Der Geizige will auch über immer mehr Eigenes verfügen. Die Geizigen werden dann die Habgierigen, die können nie genug über Eigentum verfügen. Darum brauchen die Gierigen eine enorme Durchsetzungskraft gegen die anderen. Sie werden nur als Konkurrenten gedacht, mit denen man einen „Deal“ zu eigenem Vorteil machen muss. Hat der Hab-Gierige (der Hab – Süchtige) wieder etwas erobert, gekauft, vereinnahmt, freut er sich über die Anhäufung seines Eigentums, das er, geizig, für sich behält und mit allen Mitteln schützt und auf „Teufel komm raus“ verteidigt, natürlich auch mit Waffen. Nationalismus in allen Spielarten Habgier. Geiz und Habgier führen zum Krieg, und habgierigen Politikern gelingt es immer, ideologisch verblendete, man möchte sagen dumm gemachte Massen, für die Zwecke ihrer Habsucht einzuspannen, also etwa als „Kanonenfutter“ für die Eroberungskriege zu „verwenden.“ Menschen sind für den Geizigen wie für den geizig – Habsüchtigen nur Dinge, nur „Menschen-Material“ – ein Wort aus dem Wörterbuch der Unmenschen der Nazis – damals und heute.
Erleben die Geizigen und Habgierigen, dass ihr Wohlstand sinkt, dass ihre Privilegien bedoht sind, versammeln sie unter der Ideologie des Nationalismus. Sie wollen ihre Nation und die kapitalistische Unordnung, die sie ultrareich macht, unter allen Umständen verteidigen. So entstehen Kriege. Nationalismus ist absolut gefährlich, führt zu Krieg und Zerstörung anderer, die zu Feinden erklärt werden. Sie Orban in Ungarn, die ultra-rechte Regierung in Israel unter Netanjahu, die Kriege des geradezu verrückt gewordenen US-Nationalisten und Multi-Milliardärs Trump und seiner Milliardärs-Clique (MAGA etc.).
Warum lassen wir `gestrandeten` Menschen und ertrinkenden Flüchtlingen nicht genauso viel Aufmerksamkeit und Hilfe zukommen wie diesem Buckelwal?
Wir leben in einer Menschheit, in der Buckelwale – bei allem Respekt für diese Tiere, die sich in der Klimakrise verirren – sorgsamer behütet und täglich in den allen großen Fernsehnachrichten aufmerksamer mit allen Details der Hilfe gewürdigt werden als die krepierenden Menschen im Mittelmeer oder im Atlantik, auf dem verzweifelten Weg nach Spanien.
3.
Ein Glaubensbekenntnis eines Atheisten: Über Julian Barnes
Wir kommen aus dem ewigen Nichts, und dorthin kehren wir zurück.“ Eine starke Behauptung, das Glaubensbekenntnis eines Autors, der sich in dem Buch meist Atheist, manchmal nur Agnostiker nennt (S. 237 ). In diesem seinen Bekenntnis zeigt sich Barnes als Atheist, der offensichtlich sehr genau weiß, woher er kommt und wohin er nach dem Tod geht.
Wer sich philosophisch – kritisch mit diesem Bekenntnis von Julian Barnes befasst, muss feststellen: Sein Satz: “Wir kommen aus dem ewigen Nichts, und dorthin kehren wir zurück“ ist eine von vielen existentiellen Überzeugungen. Der Satz ist nichts als ein Ausdruck eines Glaubens, den heute viele Leute, nicht ohne Stolz, als „meine Lebensweisheit“ daher sagen, oft mit dem Anspruch: „Dies ist doch wohl auch eine wissenschaftliche Wahrheit“.
Ein christlicher Glaube, der befreit. Denn die Kirchendogmen sind relativ!
Es ist eher selten, dass ich ein Buch eines katholischen Theologen aus dem deutschsprachigen Raum sehr dringend empfehle. Peter Trümmer, em. Theologieprofessor an der Uni Graz, Spezialist für Studien des Neuen Testaments, legt ein neues Buch vor: Der Titel ist provokativ gemeint: „Jesus ohne Opfer“. Dieser Titelk als Forderung will sagen: Katholiken und ihre klerikalen Führer und natürlich auch die Protestanten sollen Jesus nicht länger als den „Sohn Gottes“ der Trinität lehren und propagieren, der als „Opferlamm“ von einem grausamen Gott – Vater in den blutigen Kreuzestod auf Erden geschickt wird: Um so leidend und blutig die Erlösung der Menschen zu bewirken. Erlösung heizt aber offiziell: Überwindung der „Erbsünde“! Diese „Erbsünde“ ist eine auch biblisch gesehen eine abwegige, nur mit Macht und Gewalt durchgesetzte Behauptung des heiligen Augustinus. Der Witz sozusagen Die Erbsünde wird – im Unterschied zu den vielen anderen Sünden, Fehlern, Verbrechen, als solche von Menschen gar nicht erlebt und als solche erfahre
Damit der Krieg erfolgreich wird: Evangelikale beten mit Trump im Oval Office am 6. März 2026.
Beispiel für eine nationalistisch-kriegerisch verdorbenen Glauben. Ein Hinweis von Christian Modehn am 7.3.2026 1. Es ist eine äußerst verstörende Szene evangelikalen Glaubens, man sollte deutlich und klar sagen: evangelikal-nationalistischen Schwachsinns: 2. Etwa 20 der bekanntlich Trump – ergebenen US – Evangelikalen scharen sich eng und inniglich verbunden am 6. März 2026 um ihren Präsidenten im […]
Bittgebete: Unsinn … und gelegentlich Sinn: Über Beten als Poesie.
Bittgebete verstehen. Sie sind meist unsinnig, manchmal noch hilfreich! Ein Hinweis von Christian Modehn am 1. März 2026 Vorwort: Beten ist eine persönliche Poesie inmitten des Lebens und Leidens. Und Bitt – Gebete können hilfreich sein, wenn ich mich meiner persönlichen Poesie vergewissere, einer Poesie, die in aller Vielfalt den tragenden Sinns des Lebens und […]
Aktualisiert am 22. März 2026 durch cm
