Erinnerung an die Journalistin Monika Herrmann, Berlin
Am Sonntag, dem 31.Mai 2026, ist meine liebe Schwester, die Journalistin Monika Herrmann, gestorben. Angesichts unserer Trauer über ihren Tod können wir doch nicht darauf verzichten, an Monikas journalistische Arbeiten zu erinnern. 1943 in Berlin geboren, war sie seit 1977 als freie Journalistin tätig für verschiedene Zeitschriften, darunter Publik-Forum sowie für einige ARD-Radiosender, zumal für den Sender Freies Berlin (SFB) und auch für das Kulturmagazin „DasFilter“. Auch etliche Bücher zum Thema Sterben und Tod hat Monika Herrmann veröffentlicht. In dem Buch „Kirche in der Stadt“ (KohlhammerVerlag 1981) veröffentlichte sie den Essay über Berlin: „Auf der Suche nach einer neuen Kirchlichkeit“.
„Zwischen“: Ein Wort, das eine Philosophie der Existenz inspiriert.
Worte und Begriffe der Alltagssprache können unsere faktisch gelebte „Philosophien unseres Lebens“ erschließen. Wir zeigen an einem Beispiel, die Vielschichtigkeit eines Wortes, selbst einer Präposition: Das „ZWISCHEN“.
Wer auf sein Leben reflektierend „im Ganzen“ schaut, kann nicht darauf verzichten, seine Existenz im ganzen als ein Zwischen zu verstehen. Dahin führen die hier vorgestellten, nicht vollständigen Reflexionen zu unserem Umgang mit der Vielfalt des Zwischen.
Spanien: Abschied von der „katholischen Nation“ . Zum Papst-Besuch im Juni 2026
Heute ist Spanien keine katholische Nation mehr. Nur 46 Prozent der Spanier nennen sich katholisch, die Mehrheit nennt sich agnostisch, atheistisch.… Die evangelikalen Pfingsgemeinden werden immer ahlreicher.
Papst Leo reist vom 6.bis 12.Juni 2026 nach Spanien. Papstreisen ins Ausland werden vom Vatikan „apostolische Reisen“ genannt: Sie sind meist nicht mehr als katholische Spektakel, gut inszeniert, durchaus mit politisch – kritischem Inhalt in den mahnenden Predigten der Päpste. Aber diese „päpstlichen Pilgerfahrten“ bleiben meist ohne nachweisbare politische Wirkungen und ohne die erhofften „missionarischen“ Resultate. Das Thema „Wirkungen der `apostolischen Reisen`“ der Päpste wurde bisher wissenschaftlich, also soziologisch und religionswissenschaftlich, noch nicht untersucht.
Hass und Gewalt gegen Christen in Israel: Ein aktueller Hinweis auf ein verdrängtes Thema…
„Übergriffe auf Christen haben in Israel 2026 spürbar zugenommen. Geistliche und Kirchenvertreter berichten von Hass, Einschüchterung und Gewalt durch jüdische Extremisten – und werfen der Regierung Netanjahu Untätigkeit vor.
Wie definieren wir unsere Gegenwart? Etwa durch Bindung an Früheres?
Wir leben in einer Welt, die unfähig ist, ihren aktuellen Zustand von Kultur, Politik, Ökonomie, Religionen mit eigenen, neuen, adäquaten Begriffen zu bestimmen.
Bei dieser Schwäche, die eigene Gegenwart adäquat auf den Begriff zu bringen, setzt sich der Gebrauch der Vorsilbe POST deutlich durch: POST wird den alt-vertrauten Begriffen vorangestellt, um durch die Vorsilbe POST etwas Klarheit zu schaffen, etwa über den jetzigen Zustand des heutigen Feminismus als Post-Feminismus, der heutiger Romantik als Post – Romantik, der Moderne als Post – Moderne und so weiter. Dieses „post“, dieses „nach“ bzw. „danach“ kettet das Verstehen heutiger Erfahrungen mit Feminismus, Romantik, Moderne usw. an frühere, vergangene, überholte Inhalte: So kann ein adäquates Verstehen der Gegenwart verhindert werden. Der Philosoph Dieter Thomä hat auf dieses Thema aufmerksam gemacht.
Der 17.5.: Ein Aktionstag für die Menschenrechte queerer (homosexueller) Menschen … auch in der katholischen Kirche.
Der 17. Mai ist der internationale „Aktionstag gegen Diskriminierung von queeren Menschen“, offiziell: „Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans-phobie“. Dieser Aktionstag ist dringend geboten zugunsten der universell geltenden Menschenrechte selbstverständlich auch für queere Menschen. Selbst in einer eher noch liberal-toleranten Stadt Berlin nehmen die Aggressionen gegen queere Menschen zu, d.h. Pluralität und übliche Vielfalt in einer demokratischen Gesellschaft sollen zurückgedrängt werden.
uch für die katholische Kirche ist dieser 17.5. wichtig: Sie muss sich fragen, wie versteinert sie in ihrer Haltung katholischen Homosexuellen und Queers igegnüber st. Die Antwirt: Die katholsiche Kirche ist da sehr versteinert!
Wer finanziert den Katholikentag in Würzburg? Fast die Hälfte (44,4 Prozent) trägt die öffentliche Hand!
„In Würzburg wird der Katholkentag 2026 mit mindestens 4,44 Millionen Euro von der öffentlichen Hand gefördert. Das Land Bayern gibt drei Millionen Euro, der Bund gibt anstatt, wie traditionell 500.000 Euro, erstmals 940.000 Euro und die mit über 815 Millionen Euro hoch verschuldete Stadt Würzburg steuert 500.000 Euro inklusive Sachleistungen bei… In Würzburg trägt die öffentliche Hand 44,4 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 10 Millionen Euro – viel Geld in Zeiten wenn den Städten das Gweld fehlt.
Aktualisiert am 22. März 2026 durch cm
