„Unterbrechungen – Abstandnehmen – Freiwerden“: Ein philosophischer Salon anläßlich von Weihnachten

Datum: 14. Dezember 2018

Ein philosophischer Salon am Freitag, den 14. Dezember 2018 um 19 Uhr.

Unterbrechungen sollten zu (m)einer Lebensphilosophie gehören. Unterbrechungen sind zum Beispiel Feste und Feiern. Wenn wir sie denn als wirklichen Ausstieg aus dem Alltag gestalten. Darüber wollen wir sprechen. Denn auch Weihnachten ist – eigentlich – eine Unterbrechung.

Und es wird philosophisch kaum bedacht: In den Mythen der Bibel wird sogar von einer Unterbrechung Gottes in seinem Himmel berichtet: Der ewige göttliche „Logos“ verlässt den Himmel und wird Mensch in Jesus von Nazareth. Der Logos als armer Mann. Man lese im Neuen Testament mal den Philipperbrief, Kap. 2, Verse 6 bis 9. Wenn Gott ein Mensch wird, dann wird der Mensch als Mensch aufgewertet, so, dass er Göttliches in sich hat. Eine uralte Einsicht, auch bei Feuerbach. Man lese aber auch den Philosophen Meister Eckart. Der sagt klar: Der Mensch „hat“ etwas Ewiges, Göttliches. (Man lese Meister Eckart, Vom Wunder der Seele, Reclam Heft, Seite 64 und 65, 3 Euro!). Ist das plausibel?

Ein philosophischer Salon also mit einigen (hilfreichen) religionsphilosophischen Überraschungen. Und auch mit Wein und etwas Gebäck…

Herzliche Einladung und die Bitte um Anmeldung: christian.modehn@berlin.de

Wir treffen uns in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9, in Wilmersdorf.

Für die Raummiete bitte ich um 5 Euro, Studenten haben freien „Eintritt“.

Christian Modehn