Artikel mit Stichwort ‘ Mainzer 7 ’



Das Ich, begrenzt und entgrenzt: Eine Seminarreihe in der Mainzer7

2. April 2013 | Von | Kategorie: Denkbar

Unsere FreundInnen im Kulturraum Mainzer7 in Neukölln, www.mainzer7.de, veranstalten ab April 2013 eine philosophische Seminarreihe zum Thema

„Das Ich in seiner Begrenzung und Entgrenzung“.

Wir weisen gern auf diese Veranstaltungen hin. Schon früher hat der Religionsphilosophische Salon auf den Kulturraum Mainzer7 aufmerksam gemacht, weil es sich dort auch um eine private philosophische und kulturelle Basisinitiative mitten in Neukölln handelt, inspiriert und geleitet vor allem von dem Soziologen Dr. Thomas Maurenbrecher.

Der Text des Flyers:

Das Ich taucht mit einem neuen Ton in der Philosophie der Neuzeit auf, seit Montaigne und Descartes; beide philosophieren vom Zweifel her.

Locke, Hobbes u.a. haben darüber nachgedacht, wie sich die Individuen in einer Gesellschaft zueinander verhalten, die sich nicht mehr an einer göttlichen Ordnung ausrichtet. Wie sich die Interessensphären abgrenzen lassen, ohne dass es Mord und Totschlag gibt.

Zentral dabei ist, ob man von einem optimistischen oder einem pessimistischen Menschenbild ausgeht.

Durch den Wegfall der traditionellen Gesellschaft ergibt sich eine gewisse Entfesselung des Menschen.

Das Ideal der Selbstverwirklichung bildet sich heraus, hat aber antisoziale Elemente in sich; durch die Kapitalakkumulation steigern sich die sozialen Spannungen. Das Problem der Ausbeutung scheint sich heute zur Selbst-Ausbeutung zu steigern und epidemisch Erschöpfung auszulösen.

Political correctness ist ein gängiger Minimalbegriff in der Öffentlichkeit geworden.

Die Sehnsucht nach Transzendenz verschwindet oder wird auf Nebenschauplätze abgedrängt.

Wo zeigt sich das Ich?

Themen der Seminare/Workshops:

 1. Was ist das Ich? Inwiefern kann es sich begrenzen und entgrenzen und nach welchen Kriterien?

20.4. 19 Uhr (Vortrag) + 21. 4 11 Uhr (Gespräch)

Dr. Uwe Petersen Philosoph, Berlin

2. Geschichte – die der Mensch ist (Ich – Gedächtnis – Geschichte)

25.5. 19 Uhr (Vortrag) + 26 5. 11 Uhr (Gespräch)

Gerhard Nurtsch, Philosoph, Köln

3. Das Ich im nicht – westlichen Kontext: die afrikanische Ubuntu- Philosophie

7.9. 19 Uhr (Vortrag) +8.9. 11 Uhr (Gespräch)

Roger Künkel, Philosoph, Berlin

4. Ich – Du – Wir. Identitätsbildung im 21. Jahrhundert

28.9. 19 Uhr (Vortrag) + 29.9. 11 Uhr (Gespräch)

Michael Braun, Philosoph, Berlin

5. Das Ego und das wahre Selbst. Was wir SIND –  der ungeborene und unsterbliche Grund unserer Existenz

19.10. 19 Uhr (Vortrag) + 20.10. 11 Uhr (Gespräch)

Hans Torwesten, bildender Künstler, Schriftsteller, Kieming (Chiemsee) war

Hinweis: ausführliche Texte zu den Themen der einzelnen Workshops auf unserer Webseite www.mainzer7.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Zwei Welten werden immer Gegenstand der Spekulationen der Philosophen sein: die ihrer Fantasie, in der alles wahrscheinlich und nichts wahr ist, und die Natur, in der alles wahr ist und nichts wahrscheinlich zu sein scheint.“

Rivarol, französischer Moralist (1753-1801)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Atelier mit Kopf, Herz und Hand: Mainzer 7

30. Oktober 2011 | Von | Kategorie: Interkultureller Dialog, Neue Lebensformen

Wir freuen uns, ein Kulturprojekt in Berlin – Neukölln vorstellen zu können, das „Mainzer 7“, das Atelier mit Kopf, Herz und Hand in der Neuköllner Mainzer Str. 7, eine kulturelle „Basis – Initiative“ von Thomas Maurenbrecher, Autor und Soziologe.

MAINZER 7.Das Atelier mit Kopf, Hand und Herz

Von Thomas Maurenbrecher und Karen Dahler.

Kurse und Ideen

neue Anregungen finden

Dazu wollen wir Ihnen oder Euch

mit unseren Gesprächsangeboten,

in den Räumen der Mainzer 7, ein Stück weiter helfen.

Der Mensch kann, wenn er nicht Staub schlucken und den Rücken krumm machen will, seine Augen zum gestirnten Himmel erheben.

Oder in seiner Seele die eigene Mischung aus Vernunft und Leidenschaft ausloten. Damit hat seinerzeit Descartes begonnen.

Machen Sie, macht mit

bei unseren kulturellen Vorhaben und Projekten!

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden nach ihren Bedürfnissen mitbestimmen, was wir konkret machen.

Den Raum erkunden (Improvisation).

Den Schlegel in die Hand nehmen (Holz, Stein bearbeiten).

Den Pinsel führen (malen).

Erzählen (Texte schreiben).

Schweigen (Meditation), die Kultur der Stille wiederentdecken.

Den Grund des Lebens und des eigenen Daseins ins Auge fassen und in den Kopf bekommen (philosophieren).

 

Infos: http://mainzer7.de

Die nächsten Veranstaltungen

Am 5.11.2011 Teilnahme der Mainzer 7 am Kunstfestival Nacht und Nebel in Berlin-Neukölln.

NACHT UND NEBEL-DANCING Rauminstallation von Dagmar Welz, Gebrauchskünstlerin. Ab 18 Uhr.

Täschli aus Tetra-Pak: sehen, kaufen, öffnen, leeren, auftrennen, säubern, zuschneiden, falzen, kleben, nieten. Tanz durch Netze im versponnenen Raum, Global Grooves mit Djane Zistas, DJ Fritz. Teilnehmende KünstlerIn(nen): Dagmar Welz, Gebrauchskünstlerin Mohan Mukhoty, Objektkünstler DJane Zistas, DJ Fritz

Am 12. November um 18 Uhr: Interkultureller Dialog im Kulturprojekt Mainzer7:

Thema: Dialog mit Einwanderer/innen aus der Türkei

Immer wieder wird gefragt, ob sich die türkischen Gastarbeiter/innen und ihre Familien hier integriert haben oder nicht. Auffällig ist, dass nach 50 Jahren immer noch Artikel in den Medien erscheinen: „Warum ist der Islam so fremd?“

Warum werden Menschen mit Migrationshintergrund selbst in der 3. oder 4. Generation noch von „Deutschen“ unterschieden? Warum halten sich Vorurteile so hartnäckig? Wie können wir offener werden und den kulturellen Reichtum wahrnehmen?

Kontakt: Th. Maurenbrecher, Initiator von „Mainzer 7,  Fon 61203861

„Zugehörigkeit und Selbstbestimmung“ lautet das diesjährige Thema der Berliner „Tage des Interkulturellen Dialogs“. Über 60 Organisationen, Institutionen und Vereine haben die Initiative aufgegriffen und werden in den vier Wochen vom 17. Oktober bis 17. November 2011 mehr als 50 Dialogrunden anbieten.