Religionsloses Christentum. Und die „unsichtbare Religion“: Ein religionsphilosophischer Salon

Date: 27. September 2019

Salons

Mit dem offenkundigen und empirisch belegten Schwinden des offiziell-kirchlichen Glaubens in Deutschland (und Europa) steht die Frage im Raum: Wie überleben Grundideen des Christentums und der Bibel weiter in dieser Situation. Diese Thema berührt zweifelsfrei auch Menschen, die die Kirchen verlassen haben, dennoch aber spüren und wissen: Auf eine Spiritualität, die mit Transzendenz und Göttlichem und der alles gründenden Sinnfrage zu tun haben, kann man als Mensch und damit als Wesen der Vernunft und des Geistes nicht verzichten. Denn selbst ein radikaler Atheismus ist ein Glaube und alles andere als eine wissenschaftliche Erkenntnis. Wo aber sind Gemeinschaften, die angesichts dieses tiefgreifenden religiösen Umbruchs inspirieren?
Wir sprechen also von Dietrich Bonhoeffers Vorschlag, ein religionsloses Christentum zu denken. Und von Thomas Luckmanns Vorschlag, die unsichtbare Religion zu entdecken.Lesetipps folgen zur Vorbereitung.
Wer sich philosophisch-kritisch für dieses Thema interessiert, ist bei einer notwendigen email-Anmeldung eingeladen. Unser Salon ist bekanntlich ein Vorschlag der kritischen Suchbewegung ins eigene Spirituelle. Wobei spirituell selbstverständlich alles andere als „spinös“ bedeutet.
Beginn am Freitag, den 27. September 2019, um 19 Uhr in der Kunstgalerie Fantom, Hektorstr. 9. Der Unkostenbeitrag für die Raummiete beträgt 5 Euro.
Anmeldung: christian.modehn@berlin.de