Glauben und Wissen: Getrennt und doch verbunden? Ein religionsphilosophischer Salon am 31. März 2017

20. Feb 2017 | von | Themenbereich: Denken und Glauben, Termine

Glauben und Wissen. Das heißt anders gesagt: Inwiefern können wir wissen, was wir (z.B. religiös) glauben? Sollen wir glauben, was wir (z.B. in den Wissenschaften) zu wissen meinen?

Am Freitag, den 31. März 2017, treffen wir uns zu einem keineswegs nur explizit religionsphilosophischen Thema: Es geht um den komplexen Zusammenhang, das Miteinander und Gegeneinander, von Glauben und Wissen. Das Thema hat nichts zu tun mit der abgegriffenen Frage, ob denn Naturwissenschaftler auch noch religiös glauben (können) usw. Es geht vielmehr darum zu sehen, wie im wissenschaftlichen Erkennen selbst an die Möglichkeit des fortschreitenden Erkennens geglaubt wird. Und wie in Religionen, Judentum, Islam, auch bei den fundamentalistischen Christen, Wissens-Formen üblich sind, sei es, dass die religiösen Mythen als wissenschaftliche Aussagen mißverstanden werden; sei es, dass, eben auch in der Dogmatik eben rational argumentiert wird. Abgesehen davon: Im Leben selbst, im Alltag, spielen diese Fragen ständig eine Rolle: Warum „glauben“ wir, dass uns Ärzte doch richtig behandeln? Warum glauben wir, dass viele Politiker in Demokratien nicht sehr korrupt sind usw? Was hat Glauben und Vertrauen gemeinsam? Ein Abend der Aufklärung, des Erkennens, des Widerspruchs… und der Orientierung.

Herzliche Einladung und wie üblich bitte Anmeldung: christian.modehn@berlin.de

Als einführende Lektüre wird empfohlen: Volker Gerhardt, Glauben und Wissen. Reclam, 2016, 80 Seiten, nur 6 €.

Beginn um 19 uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf.

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