Ein Jahr Papst Leo XIV.: Freundlich-lächelnd, konservativ, ängstlich

Ein Jahr Papst Leo XIV. am 8.5.2026: Dieser Papst mag für weltpolitische Fragen, sozusagen nach außen, gewisse Sympathien der Nachdenklichen wecken. Innenpolitisch, also für die innere Gestalt der römisch – katholischen Kirche ist dieser Papst ein Konservativer, er ist überhaupt nicht interessiert, diese Kirche, über die er als unfehlbarer Papst herrscht, alsbald grundlegenden Reformationen (nicht oberflächlichen Reförmchen) zuzuführen:
Die Liste der Forderungen ist lang und seit mindestens 70 Jahren permanent von sehr reflektierten Theologen vorgebracht.

Ein Jahr Papst Leo XIV: Theologisch konservativ, kein Reformer, Stillstand in der katholischen Kirche

Anläßlich einJahr Papst Leo XIV am 8.Mai: Niemand darf ernsthaft behaupten, Papst Leo XIV. sei irgendwie ein Papst der Reformer und Reformen, die den Namen verdienen. Er ist theologisch konservativ, auch theologisch schüchtern und ängstlich und .. politisch manchmal etwas mutig, ein Mut, den er dann aber im Falle seiner TRUMP/USA Kritik wieder relativiert.
Wie weit dieses konservative Verhalten mit der absoluten Vorliebe des Papstes für (das poetische fromme Frühwerk des heiligen) Augustinus („Confessiones“) zu tun hat, darauf haben wir aufmerksam gemacht. Der späte sture, verbissene, Gegner vernichtende, kurz der unsympathische Augustin, vor allem dessen Ideologie der Erbsünde, wird von Leo verschwiegen.
Unsere Aufstellung anläßlich „ein Jahr Papst Leo“ konzentriert sich auf theologische Aussagen, wobei man theologische Überzeugungen und politische/ökonomische Präferenzen auch bei Päpsten niemals trennen darf.
Man müßte eine lange Liste des prinzipiellen theologischen Stillstands unter Papst Leo anführen: Nur einige Beispiele für diesen üblichen, von Angst bestimmten und von Klerus-Herrschaft bestimmten Stillstand im Katholizismus:
Nichts Neues in der Ökumene mit Protestanten
Nichts Neues zur Aufhebung des Zwangszölibates
Absolut nichts Neues zur Zulassung von Frauen zum DiakonInnen und Priesteramt, auf diese Weise begibt sich die Papstkirche in eine Art Verachtung von gebildeten Frauen und Männern weltweit.
Kann ein Papst in seiner Allmacht machen, nur führt er damit die Kirche weiter ins Getto…Selbst wenn noch Millionen Katholiken in Afrikas Diktaturen ihm als Führer zujubeln…

Spaltung der Katholischen Kirche … wegen der Homosexuellen und ihrer Segnung?

Vor allem afrikanische Bischöfe sind gegen den Papst und dessen offizielle Bereitschaft, homosexuelle Paare zu segnen… Ein Hinweis von Christian Modehn. – Wir befinden uns mit unserem kritischen Hinweis auf das angeblich so progressive päpstliche Dokument „Fiducia supplicans“ in guter, wissenschaftlicher und kritischer Gesellschaft. Der Kirchenrechtlicher Prof. Norbert Lüdecke (BONN) nennt dieses päpstliche Schreiben „verlogen“, […]

Homosexualität ist kein Verbrechen, bleibt aber eine Sünde. Verworrenes von Papst Franziskus im Januar 2023.

Von Christian Modehn am 30.1.2023. Die Stellungnahmen von Papst Franziskus zur Homosexualität werden immer zwiespältiger. Sie bestätigen nur das Hin-und Her-Lavieren der katholischen Kirche bei dem Thema. Ende Januar 2023 hat Papst Franziskus gleich zweimal zu diesem Thema Stellung genommen. In einem Interview für AP am 25.1.2023 LINK und in einem Brief an den US-amerikanischen […]

Walross wird vom Erzbischof gesegnet

Das Walross Raisa (Hamburg) erhält den Segen des Erzbischofs Ein theologischer Hinweis von Christian Modehn Auf dieser website haben wir seit 2010 diese kritikwürdigen Segnungen von Tieren, Autos, Oldtimern und Handys, Waffen, Gebäuden, durch die römisch-katholische Hierarchie dokumentiert, zur Lektüre klicken Sie hier. Nun also ein weiteres Beispiel für eine in unserer Sicht irregeleitete, populistische, […]

„Ehe für alle“: Homosexualität ist normal und darum auch die Homo-Ehe.

EHE für alle: Homosexualität ist normal… und darum auch die Homo-Ehe Philosophische und theologische Hinweise. Sie wurden vor 2 Jahren schon einmal in einer längeren Fassung hier publiziert. Aus aktuellem Anlass erinnern wir an „bleibende“ Einsichten zum Thema EHE FÜR ALLE. Es wird dabei als Nebenthema nicht uninteressant sein, am Ende des Beitrags zu lesen: […]

10 Jahre „Homoehe“ in Deutschland: Über Freunde Gottes, Feinde des Respekts und den Aufruf zur Ausgrenzung

10 Jahre so genannte Homoehe in Deutschland: Über die Freunde Gottes, die Feinde des Respekts und den Aufruf zur Ausgrenzung. Seit 10 Jahren, seit dem 1. August 2001, gibt es in Deutschland die so genannte Homoehe. Wir haben im Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­en Salon schon mehrfach auf das Thema „Homosexualität und Religion/Katholizismus“ hingewiesen. Religionskritik ist nun einmal ein […]