Artikel mit Stichwort ‘ NDR Glaubenssachen ’



Zur Vernunft kommen. Unterwegs zu umfassender Menschlichkeit. Eine Radiosendung auf NDR Kultur

28. Oktober 2015 | Von | Kategorie: Denken und Glauben, Termine

Zur Vernunft kommen. Unterwegs zu umfassender Menschlichkeit. Eine Radiosendung auf NDR Kultur von Christian Modehn

Am Sonntag, den 8. November 2015 um 8.40 Uhr auf NDR KULTUR

Wir sind nie vernünftig. Wir werden es, aber wir müssen uns zur Vernunft aufmachen, ihr entgegenstreben, dabei Kritik, vor allem Selbstkritik, wie einen Kompass gebrauchen. Dann werden Vernunft und Freiheit für alle als Einheit erkannt. Unterwegs treffen wir Irregeleitete, die glauben, die Vernunft gepachtet zu haben. Andere geben Willkür und Egoismus als Leitprinzipien aus. Woher kommt die Energie, sich trotz Elend und Not an der Vernunft zu orientieren? Sie ist für Philosophen auch mit „Licht“ identisch; einem Licht, das unzerstörbar ist, solange der Geist lebendig bleibt.



Ein spiritueller Meister: Roger Schutz (Taizé) zum 100. Geburtstag. Eine Radiosendung

19. April 2015 | Von | Kategorie: Termine

Er ist nur unter dem Namen Frère Roger weltweit bekannt: Der protestantische Gründer eines ursprünglich protestantischen, dann ökumenischen Klosters in Taizé, Frankreich. Am 13. Mai vor einhundert Jahren wurde er in der Schweiz geboren. Die Radiosendung in der Reihe Glaubenssachen von NDR Kultur erinnert an wichtige Beiträge dieses ungewöhnlichen Mönchs, der Kontemplation und Einsatz für eine gerechtere Welt stets als Einheit lebte. Ist sein inzwischen weltberühmtes Kloster Taizé inzwischen zu einem katholischen Ort geworden?

Eine Radiosendung von Christian Modehn am Sonntag, 10. Mai 2015 um 8.40 auf NDR Kultur.



Fromme Sprüche reichen nicht. Wer glaubt, will auch verstehen. Eine Radiosendung

11. Januar 2015 | Von | Kategorie: Termine

Eine Radiosendung auf NDR Kultur, Reihe: Glaubenssachen, am 11.01.2015 um 8.40 Uhr

Fromme Sprüche reichen nicht. Wer glaubt, will auch verstehen

Von Christian Modehn     Zum TEXT der Sendung: Klicken Sie bitte hier.

Religiöse Menschen lieben die Poesie. Sie äußern ihre Erfahrungen und Ahnungen von der himmlischen Wirklichkeit gern in Gedichten und Liedern. Sie sprechen von Jesus als dem „Lämmlein, das geschlachtet wird“ oder preisen Maria als „die Wunderschön-Prächtige“. Auch die offiziellen Glaubensbekenntnisse enthalten mystische Formeln. So heißt es von Christus, dem ewigen Logos, er sei „gezeugt, aber nicht geschaffen“. Was diese Worte bedeuten, erschließt sich nur, wenn sie in allgemeine Begriffe der Alltagssprache übertragen werden. Nur dann vermag Religion modernen Menschen Orientierung zu bieten. Glauben und Verstehen sind kein Widerspruch.



Was ist „Laizität“? Eine Radiosendung

14. Juli 2012 | Von | Kategorie: Religionskritik

In der Reihe „Glaubenssachen“ auf NDR Kultur

Am 12. August 2012 um 8.40 Uhr

Welcher Geist regiert den Staat?  Die Laizität: Plädoyer für ein tolerantes Miteinander

Von Christian Modehn

Politische Macht darf die Kirche nicht ausüben, „geistlich“ und „weltlich“ müssen im Staat getrennt sein. Diese Überzeugung prägt das europäische Denken seit der Französischen Revolution. „Laizität“, also religiöse Neutralität des Staates, bietet Raum für die freie Entfaltung unterschiedlicher Religionen. Aber wie sollen Staat und Gesellschaft reagieren, wenn Fundamentalisten religiöse Gebote als allgemeine Gesetze durchsetzen? Warum darf die Kirche widersprechen, wenn die Menschenwürde verletzt wird? Braucht der laizistische Staat eine eigene Philosophie oder eine überkonfessionelle „civil religion“, wenn er das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen garantieren soll? Der Bibelspruch „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gebührt und Gott, was Gott gebührt“, muss immer wieder neu interpretiert werden