Über Musik philosophieren: Ein Weg in eine andere, eine geistvolle Welt

Philosophie der Musik muss heute zuerst und vor allem Philosophieren über MEINE Musik-Erfahrungen sein. Philosophie gibt es nur als Philosophieren. Wie kann ich von meiner Musik – Erfahrung sprechen? Passt begriffliche Sprache und Musik zusammen? Ist Musik eine Sprache? Voraussetzungen für ein Wahrnehmen von Musik als dem Weg ins Transzendente. Nur so kann in dieser verrückten Welt noch gültiger Trost möglich sein.

Die eine Religion für die plurale Menschheit

Nur das Christentum ist unter allen „Weltreligionen“ die einzige Religion, die in allen Ländern dieser Erde Mitglieder hat. Aber zahlenmäßig bedeutend sind die Kirchen nur in den europäisch bestimmten Kontinenten. Die These des Philosophen Helvétus ist also richtig, er sagt: Eine Religion kann nur in bestimmten begrenzten Gebieten gelten. Das Christentum hat trotz aller Missionsarbeit immer noch ein europäisches dogmatiches und institutionelles Profil. Jetzt aber wird die Säkularisierung für alle Religionen immer bestimmender, wenn nicht gefährlich. Wenn es noch eine wirksame Religion für die Menschen heute geben kann, dann ist es die Vernunftreligion, sie nennt die universell geltenden Menschen geradezu „heilig“. Christian Modehn empfiehlt im Anschluss an Immanuel Kant die Vernunftreligion der Menschenrechte, …. um endlich mal einen neuen Vorschlag in die ewgig selben Debatten der TheologInnen zu bringen. Die Vernunftreligion der Menschenrechte steht über den einzelnen Religionen, sie wertden von ihr korrigiert und … reformiert.

Wenn der Papst schreit: Eine aktuelle Bild-Theologie von Francis Bacon.

Vor Beginn des Konklaves am 7. Mai 2025 ist es inspirierend, an die Papst Gemälde von Francis Bacon zu erinnern. Er zeigt in seinen etwa 45 Arbeiten zum Thema iimmer wieder einen schreienden Papst. Er schreit, weil er eingezwängt wie in einem Käfig sitzen muss. Der schreiende Papst passt gut in die „Kammer der Tränen“, dort zieht sich der neu gewählte Papst ganz allein zurück. Zum Schreien?

Karl Kraus – Sein „Dienst am kritischen Wort“

Ein Hinweis anläßlich des 150. Geburtstages Von Christian Modehn am 18.4.2024 1. Es gilt, vorsichtig zu sein, wenn wir aktuell an Karl Kraus, den Autor, Satiriker, Schriftsteller, den Kritiker der Sprache und der Wörter mit einem Hinweis erinnern: Geboren wurde Karl Kraus am 28. April 1874 in Gitschin, Böhmen, gestorben ist er am 12.Juni 1936 […]

Wenn PolitikerInnen „etwas auf den Weg bringen“…

Hinweise zum Verfall der Alltagssprache von Christian Modehn. Veröffentlicht am 14.10.2023. Ergänzung am 13.5.2024: Jens Jessen schreibt in „Die Zeit“ vom 25.4.2024 (Seite 41) einen Beitrag über „nichtssagende sprachliche Formeln“ unter dem Titel „Eingemauert in Plattitüden“. Er erläutert etliche Beispiele: „Frei Haus“, „Traumatische Erfahrungen“, „Zumutungen“, „nicht okay“ und vor allem der Politiker Lieblingsfloskel „Hausaufgaben machen“ […]

Wenn der Klerus die Gläubigen vertreibt. Der Zusammenbruch der katholischen Kirche in Frankreich heute.

Nach den vielen Beweisen für sexuellen Missbrauch durch Kleriker, auch durch Bischöfe, auch durch einen päpstlichen Nuntius in Frankreich, wird die katholische Kirche in Frankreich imemr mehr zur „sehr kleinen Herde“. Darüber können auch die Zahlen der Erwachsene-Taufen nicht hinwegtäuschen. Der französische Klerus stirbt aus, die kleinen Gemeinden werden von Priestern aus Afrika zumal oder noch Polen versorgt. Belastend ist auch: etwa 40 Prozent der praktizierenden Katholiken wählen rechtsextreme Parteien, vor allem „Rassemblement National“, einst „Front Nationa“l genannt.

Advent – eine Erfahrung in Kiew: Beten inmitten der Zerstörung.

Zum Advent: Beten in Kyjiw (Kiew) inmitten des Krieges: Sich gemeinsam sammeln: Sich eines tragenden Sinns versichern, trotz aller Ängste. Den tragenden Lebenssinn „trotz allem“ kann man Gott nennen. An ihn, das Lebensgeheimnis, richten sich stammelnde Worte. Eine Bild – Interpretation von Christian Modehn