Glauben und Wissen: Getrennt und doch verbunden? Ein religionsphilosophischer Salon am 31. März 2017

Unser nächstes Salon-Gespräch findet am Freitag, den 31. 3. 2017, um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf, statt. Dazu herzliche Einladung.

Unser Thema klingt abstrakt, die Sache aber ist spannend: „Glauben und Wissen“.

Das Thema bezieht sich unmittelbar auf elementare Fragen der eigenen Lebensgestaltung:

Wo und wann und wem soll ich glauben, Glauben schenken, vertrauen? Soll ich die Inhalte eines religiösen Glaubens mir wissend aneignen?

Andererseits:  Wo und wann soll ich die Form des forschenden Wissens (absolut ?) hochschätzen? Soll ich persönlich in meinem Leben auf Glauben ganz verzichten und nur dem Wissen, der Wissenschaft, der Naturwissenschaft, ja was denn dann: glauben? Bekanntlich ist der Jetzt-Zustand einer Wissenschaft nur ein vorübergehender, ich glaube eben notwendigerweise, dass die Wissenschaft weiter und besser forscht usw…

Das zeigt schon, dass Wissen und Glauben keineswegs (die feindlichen) Alternativen im Lebensvollzug sind, die förmlich parallel nebeneinander stehen. Und wo man sich für die eine oder die andere entscheiden kann.

Die Frage also ist:  Welche Formen des im Alltag nun einmal immer schon gelebten Glaubens und Vertrauens gibt es? Weisen einige dieser alltäglichen Glaubensformen sogar in philosophisch vertretbare Fomen religiösen Glaubens? Ist die Ablehnung des reflektierten religiösen Glaubens zugleich eine maßlose Überschätzung „der“ Wissenschaften?

Mit diesen Fragen werden sich gewiss alle an dem Salon Interessierten TeilnehmerInnen vorweg schon befassen, so dass sich ein weiter führendes Gespräch ergibt. Ich weise noch einmal auf die kleine Studie des Berliner Philosophen Volker Gerhard hin: „Glauben und Wissen“, Reclam 2016. Wer auch nur die Schlußkapitel liest, kommt mit eigenem Denken in Schwung.

Ich bitte wegen der begrenzten Anzahl der Plätze um eine Anmeldung: christian.modehn@berlin.de

 

 

 

Unsere Einsamkeit: Chance und Last. Ein philosophischer Salon

„Unsere Einsamkeit: Chance und Last“  ist das Thema unseres philosophischen Salons am Freitag, den 31. Mai 2013, um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9 in Wilmersdorf.

Wir bitten herzlich um pünktliches Erscheinen.

Der Beitrag beträgt 5 Euro. Anmeldungen willkommen und erwünscht: christian.modehn@berlin.de

Es ist ein interessantes Zusammentreffen, dass genau am 31. 5. in Europa, von Frankreich ausgehend, der internationale Tag des Nachbarn gefeiert wird. Ein Versuch, Menschen, in großen Städten vor allem, aus dem Alleinsein und der Isolation herauszuführen. Einen Tag gestalten Nachbarn, die sich bisher wenig kannten und sich übersahen, ein Fest, mit Leuten aus der Umgebung oder nur mit den Bewohnern des gleichen Hauses. In Frankreich, angeblich dem Land der „Individualisten“, wird dieser Tag seit vielen Jahren gut angenommen.