Was hält uns am Leben? Ein Interview in Zeiten der Krise mit dem Theologen Prof. Wilhelm Gräb

Drei Fragen an Prof. Wilhelm Gräb, Berlin
Von Christian Modehn

1.
Manche meinen mit vielen Gründen zurecht: Die Krise der Mensch-heit sei heute ziemlich total: Um nur krasse Beispiele zu nennen: Die Klimakatastrophe, die Zunahme autoritärer Systeme, Kriege, Flücht-lingselend … und Corona. Bleiben wir bei der Corona-Pandemie: Da wird Abstandhalten, also körperliche Distanz, „bloß nicht berühren oder umarmen“, als Schutz vor Ansteckungen – zurecht – genannt. Das bedeutet: „Meidet die leibliche Nähe!“ Sollte man daraus sinn-vollerweise schließen: Steigern wir unsere geistigen Kräfte, Sprache, Vernunft, Mitgefühl? Sollte man sich und anderen förmlich als Trost sagen: Auch wenn die körperliche Kommunikation momentan sehr reduziert sein muss, fördern wir um so mehr unser geistiges Mitei-nander? Und: Wie kann das gelingen?

Natürlich ist es für alle eine große Belastung, dass wir jetzt schon so lange diese Kontaktbeschränkungen erleiden müssen. Im Moment werden die Maßnahmen, die uns voneinander fernhalten, erneut ver-schärft. Die Politik bereitet uns bereits auf ein „einsames Weihnach-ten“ vor. Da fällt es gewiss nicht leicht, aus dieser Not eine Tugend zu machen und darauf zu verweisen, dass wir ja doch die fehlende kör-perliche Nähe durch gesteigerte geistige Verbundenheit ersetzen könnten. Gerade wenn wir an die Menschen in den Krankenhäusern und Seniorenheimen denken, aber auch an die vielen Menschen, die allein leben und sich jetzt vielleicht in besonderer Weise einsam und verlassen fühlen!

Und doch, so denke ich, haben Sie Recht, dass wir dieser Pandemie ebenso wenig hilflos ausgeliefert sind, wie all den anderen Bedro-hungen, Krisen und moralischen Katastrophen, die Sie ansprechen. Das genau ist es, was für uns Menschen den Unterschied ausmacht, angesichts unserer natürlich-organischen Verfassung, die wir mit al-len anderen Lebewesen teilen. Es ist das, was wir „Geist“ nennen. Mit „Geist“ meinen wir die Fähigkeit, die uns von anderen Tieren unter-scheidet, obwohl sie uns nur in Verbindung mit unserer natürlich-organischen Verfassung zur Verfügung steht. Aber unsere Geistbega-bung sorgt dafür, dass wir auf überlegte Weise, sinn- und zielorien-tiert, damit auch ethisch verantwortlich, mit den Herausforderungen, vor die wir uns gestellt sehen und mit den Krisen, in die wir geraten, umgehen können. Wir können uns auf bewusste Weise zu dem ver-halten, was uns betrifft, bewegt und belastet, herausfordert und nie-derdrückt, erfreut oder traurig macht, ängstigt oder gar in die Ver-zweiflung treibt.

Statt vom Geist, der uns Menschen in besonderer Weise qualifiziert, kann man auch davon sprechen, dass es die Vernunft ist, die uns aus-zeichnet. Aber die Rede vom Geist bringt besser die transzendente Dimension zum Ausdruck, in die unsere Geistbegabung uns versetzt. Die Vernunft ist ein unseren Selbst- und Weltumgang qualifizierendes Vermögen. Der Geist ist eine Kraft, die uns zwar auch individuell zu-kommt, aber doch nur dann, wenn sie über uns kommt und uns, von jenseits unserer selbst her, ergreift.

Wo der Geist uns erfüllt, sind wir voll Begeisterung bei einer Sache und zugleich bei denen, die unsere Begeisterung mit uns teilen. Geis-tesgegenwärtig sind wir ganz bei uns selbst wie bei der Aufgabe, die unseren Einsatz fordert. Zugleich fühlen wir die Verbundenheit mit anderen, die unser Engagement teilen. Wir suchen die Nähe zu de-nen, die desselben Geistes sind, mit denen wir uns verstehen, die für die gemeinsame Sache streiten. Das gilt, so möchte man schnell hin-zufügen, leider in jeder Hinsicht. Auch für Hassbotschaften, Ver-schwörungsmythen und faschistische Ideologien. Auch der Ungeist menschenverachtender Bewegungen sucht in diesen Zeiten, in denen wir weitgehend auf soziale Kontakte in leiblicher Präsenz verzichten müssen, gesteigert danach, sich weltweit zu vernetzen.

Die internetbasierte Kommunikation durch die „sozialen Medien“ schafft Verbundenheit und soziale Nähe, was eine ambivalente Ange-legenheit bleibt. Aber auch viele gute Erfahrungen können gerade jetzt durch die virtuelle Kommunikation gemacht werden. Menschen teilen z.B. ihre Trauer über Twitter oder Facebook mit. Sie bekom-men daraufhin viel mehr Anteilnahme selbst von entfernten Bekann-ten als dies sonst zu erwarten gewesen wäre. Die weltweite Jugend-bewegung zur Durchsetzung der Klimawende „Fridays for Future“ wäre ohne das Internet ebenfalls nicht vorstellbar.

Die Digitalisierung schafft die Voraussetzungen für virtuelle und d. h. eben von körperlicher Präsenz unabhängige Kommunikation. Wir se-hen, dass technische Mittel zur Verfügung stehen, die helfen, die Kommunikation, in die der uns erfüllende Geist drängt, auch zu ver-wirklichen. Der Geist schafft Verbundenheit! Und bei Licht besehen ist alles, was Verbundenheit schafft, geistiger Natur: Liebe und Ver-trauen, Glauben und Wissen, Angst und Hoffnung. Allerdings auch Hass und Hybris, Egoismus und Feindschaft.

Deshalb ist, sofern wir auf die Steigerung der Verbundenheit im Geist setzen, zugleich die Unterscheidung der Geister so wichtig! Auch sie aber setzt Kommunikation voraus und ist nur durch diese möglich. Die Verbundenheit im Geist ist nie nur eine private Angelegenheit. Sie sucht die Öffentlichkeit – und sie geschieht heute vor allem durch die sozialen Medien, durch Podcasts oder auch Internetauftritte wie sie der „Religionsphilosophische Salon“ und viele Initiativen zur Er-möglichung von Kommunikation über das uns als Zeitgenossen gleichermaßen Betreffende und zum Handeln Herausfordernde reali-sieren. Sobald wir an dieser virtuellen Kommunikation teilnehmen, sehen wir, wie sehr wir einander brauchen, gerade in der Suche nach Lösungen für die Probleme, die Sie zu Beginn ihrer Frage angespro-chen haben.

Es ist vollkommen klar, dass uns viel Lebensqualität verloren geht durch die Kontaktbeschränkungen, die wir pandemiebedingt in Kauf nehmen müssen. Aber richtig ist auch, wie Sie sagen, dass wir gestei-gert die Kräfte zum Einsatz bringen können, die uns als Menschen zur Verfügung stehen – und das ist nicht zuletzt die Offenheit und Emp-fänglichkeit für die Geistbegabung.

2.
Wenn man also den Krisen zum Trotz auf die „Trotzmacht“ des Geis-tes“ setzt (wie der Therapeut Viktor E. Frankl sagt), muss man ja nicht in die uralte Falle des Dualismus stolpern, der da vorgibt: Das Materielle, Leibliche, sei bedeutungslos gegenüber dem Geist. So sind doch wohl auch nicht die Weisheiten im Neuen Testament zu verstehen, wo es heißt: „Der Geist macht lebendig“ (Joh. 6.63) oder „Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig“ (2 Kor.3,6)? Die Fra-ge ist entscheidend: Wie können wir dieses lebendig machenden Geistes innewerden?

Viktor Frankls treffliche Rede von der „Trotzmacht des Geistes“ weist darauf hin, dass der uns Menschen ergreifende und in glücklichen Momenten ganz erfüllende Geist höher ist als unsere menschliche Vernunft. Der Geist ist es, der uns dazu befähigt, auch noch gegen ei-ne bedrückende und niederschlagende Wirklichkeit anzugehen, im Glauben daran, dass sie nie schon das Ganze und nicht unsere Be-stimmung ist. Der Geist bewahrt uns davor, in eine letzte Verzweif-lung zu geraten, er lässt uns immer noch auf eine Wende zum Guten hoffen. Der Geist macht es, dass die Liebe nicht aufhört, selbst dort nicht, wo der Hass und die Bosheit unter den Menschen uns den Glauben an die Menschlichkeit rauben wollen. Der Geist ist die uns Menschen über alles Trennende hinweg verbindende Kraft. Das ist er, weil er uns Menschen nicht nur untereinander, sondern zugleich mit dem göttlichen Ursprung unseres Daseins verbindet. In der Sprache des christlichen Glaubens ist dies so ausgedrückt, dass alle Menschen Gottes Geschöpfe, ja, seine geliebten Kinder sind.

Wir können die über uns Menschen hinausreichende und ins Dasein rufende Macht des Göttlichen selbst nur als geistig verfasst denken. So ist dann Gott der unendliche Geist, der uns Menschen an seinem Geist Anteil gibt. Die Bibel redet immer wieder, wie Sie schon zitiert haben, von dem uns lebendig machenden und lebendig erhaltenden Geist Gottes. Der Geist, der es macht, dass wir uns zu uns selbst, zu unseresgleichen wie zur Welt auf verantwortliche, sinn- und zielori-entierte Weise verhalten können, ist Geist von Gottes Geist.
Gottes Geist ist umfassender und höher als unser menschlicher Geist, aber gerade deshalb befähigt uns unsere Teilhabe an Gottes Geist zu dieser „Trotzmacht“ unseres menschlichen Geistes. Dazu, dass wir in der Kraft unseres Geistes uns einsetzen für das Gelingen des Lebens, das Gott mit der Schöpfung der Welt im Sinn hatte – auch dann und dort noch, wo wir angesichts der Größe der Aufgabe und der Wider-stände, die sich in den Weg stellen, resignieren möchten.

Die Frage bleibt jedoch, wie das zugeht, dass wir mit dieser Geistes-kraft erfüllt werden. Dazu braucht es ganz offensichtlich dies, wie Sie selbst sagen, dass wir der uns erfüllenden Kraft des göttlichen Geistes innewerden. Wir müssen zur Einsicht finden, dass unser endlicher, begrenzter menschlicher Geist tatsächlich Geist von Gottes Geist ist, wir an Gottes unendlichem Geist teilhaben. Genau daraus erwächst uns die Fähigkeit, unserer Begrenztheit und Endlichkeit, unserem Versagen und allen Widerständen zum Trotz, doch im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu bleiben – und, ja, das auch, nach univer-sal geltenden, alle Menschen gleichermaßen in ihrer unverletzlichen Würde anerkennenden und ihnen gerecht werdenden Prinzipien zu handeln.

Ich will den Bibelstellen, die Sie schon genannt haben, noch ein mir sehr wichtiges Wort aus dem Johannesevangelium hinzufügen: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.“ (Joh 4, 24) Hier ist dies zum Ausdruck gebracht, nicht nur, dass wir uns Gott als Geist zu denken haben, auch nicht nur, dass er uns an seinem Geist Anteil gibt, sondern auch, dass wir, um in dieses Geistgeschehen aktiv einbezogen zu werden, uns zu diesem ins Verhältnis setzen müssen. In der Wahrheit erst, im Eingeständnis also dessen, wie es um uns in Wirklichkeit steht, im Eingeständnis unserer Endlichkeit und Begrenztheit, unserer Schwachheit und Bedürftigkeit, unserer Fehlbarkeit und unseres Versagens, gewinnt die Bitte um den Geist ihre Kraft. Dann erst, wenn wir selbst leer werden, will und kann der Geist uns ganz erfüllen. Dann erst gewinnen wir den Mut, aus der Kraft des Geistes zu leben. Dann erst finden wir in diese an-dere Einstellung dem Leben gegenüber. Dann erst geben wir das ei-gene Leben und er recht die krisengeschüttelte Welt auf keinen Fall verloren.

3.
Wenn man also in Krisenzeiten besonders auf den Geist, die Vernunft, setzt, sollte dann nicht immer auch der kritische politische Geist ge-meint sein, den es zu pflegen gilt? Also der Geist im emphatischen Sinne, der sich den universalen Menschenrechten verpflichtet weiß? Wie kann es gelingen, dass wir in diesen „Corona – Zeiten“ nicht nur auf uns (in Deutschland, Europa) schauen, sondern die Weite des Mitgefühls finden mit den Leidenden weltweit?

Ja, „der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ (Römer 8, 26), um noch einmal den Apostel Paulus zu zitieren (und die wunderbare Mottete von Johann Sebastian Bach zu assoziieren). Die Pandemie fordert alle unsere Kräfte. Sie ist nicht nur mit Kontaktbeschränkungen, sondern für viele auch mit harten ökonomischen Verlusten verbunden. Da kommt es leider viel zu oft vor, dass die Not derer, die in den Flücht-lingslagern, an den Rändern Europas oder in den Kriegs- und Krisen-gebieten des Nahen und Mittleren Ostens und in vielen Ländern Afri-kas um ihre Existenz kämpfen, aus unserem Blick gerät.

Umso dringender brauchen wir den Geist, diese unwahrscheinliche Kraft, die uns untereinander und mit dem Göttlichen über alles Tren-nende hinweg verbindet, ja, der recht eigentlich diese zerrissene Welt doch immer noch im Innersten zusammenhält. Unsere Bitte um diesen Geist, unser Ruf „Veni Creator Spiritus!“, dass er doch unsere Schwachheit vertreiben und über uns kommen möge, der schöpferi-sche, uns zum Handeln befähigende Geist, er verbindet uns zugleich mit all denen, die um ihr Lebensrecht betrogen werden. Er treibt uns dazu, ein europäisches Grenzregime anzuklagen, dass die Menschen-rechte allenfalls für diejenigen, die über einen europäischen Pass verfügen, gelten lässt.

Dieser Geist, der unserer Schwachheit aufhilft, ist politisch, eine öf-fentlich wirksame Kraft des Protestes gegen die Missachtung der für alle gleichermaßen geltenden Menschenrechte – in der Sprache des Geistes genau deshalb für alle geltend, weil alle Geschöpfe Gottes und seine geliebten Kinder sind.

Copyright: Prof. Wilhelm Gräb und Christian Modehn, Religionsphilosophischer Salon Berlin

Willkommen im Religions-Philosophischen Salon Berlin

Der Religionsphilosophische Salon ist – seit 2007 – eine Initiative von Christian Johannes Modehn in Berlin.

Ich arbeite seit 1975 als Journalist, Philosoph und Theologe. Kontakt: christian.modehn@berlin.de    Eine Übersicht unserer Themen im Salon von Februar 2020 bis 2015 finden Sie hier. Die Themen von 2009 bis 2015 werden demnächst dokumentiert.

Das neue Interview (28.10.2020) mit dem protestantischen Theologen Prof. Wilhelm Gräb, Berlin, hat den Titel „Was hält uns am Leben?“ publiziert auf dieser website.

Der religionsphilosophische Salon am 27.3.2020 über Hegel musste leider ausfallen.
Unser Gespräch über einige zentrale Aspekte der Philosophie HEGELS findet später, in besseren Zeiten, hoffentlich, statt. Diese Veranstaltung wird dann der Beginn sein unserer Veranstaltungen zum 250. Geburtstag des Philosophen Hegel. Er ist 1831 in Berlin gestorben.
Einige einführende Hinweise zur Philosophie Hegels hatte ich für den 27.3. 2020 vorbereitet, klicken Sie hier. Eine eher knappe Rezension zu der sehr umfangreichen Hegel-Biographie des Philosophen Klaus Vieweg habe ich vor einigen Wochen schon veröffentlicht. Bitte hier klicken.

Am Freitag, den 14.Februar 2020 um 19 Uhr fand ein religionsphilosophischer Salon statt über das Thema: „Das Kalte Herz“. Mehr als ein Märchen (von Wilhelm Hauff). Es offenbart die „imperiale Lebensweise“. 22 TeilnehmerInnen waren dabei. Leider mussten wir 8 Interessierten absagen, weil der Raum klein ist und vor allem: Nur eine kleinere Gruppe eine Gesprächssituation ermöglicht. Aber das große Interesse, ohne jede öffentliche Werbung, allein im Internet, und ohne jede Finanzierung von außen, ist schon bemerkenswert. Für einige vertiefende Hinweise zur imperialen Lebensweise: Beachten Sie diesen LINK.

Im Jahr 2020 starteten wir mit einem religionsphilosophischen Salon am 9. Januar 2020,in der Galerie FANTOM, Hektorstr. 9 mit 17 TeilnehmerInnen.
Unser Gesprächsthema: „Das NEUE: Gibt es noch für uns das Neue?“ Haben wir die Kraft, das Neue als das Bessere und Gerechte zu leben und durchzusetzen? Unter welchen Bedingungen ist das Alte besser als Neue? Was ist der Sinn von Utopie?

Am Freitag, den 22. NOVEMBER 2019 um 19 Uhr fand wieder ein religionsphilosophischer Salon statt, in der Galerie Fantom, Hektorstr.9.
Unser Thema: Was bedeutet „Apokalypse“ und „apokalyptisch“? Der Untertitel war: „Unsinn und Sinn der Apokalypse“, das deutet schon die kritische Haltung zum Thema an. 18 Teilnehmer waren bei einem intensiven, selbstverständlich auch kontroversen Austausch dabei. Einige Hinweise zum Thema, auch als Begrenzung eines fundamentalistischen apokalyptischen Denkens, können Sie hier lesen.

Am Freitag, den 27. September 2019 kamen 20 TeilnehmerInnen zusammen, um über einige aktuelle Aspekte der Theologie Dietrich Bonhoeffers („Widerstand und Ergebung“) zu sprechen. Die TeilnehmerInnen kamen nicht nur aus Berlin, sondern auch aus Den Haag, Hamburg, Leipzig und Hannover. Unser Gespräch galt der Suche nach einer Neuorientierung der Spiritualität und der Suche nach einer vernünftigen (christlichen) Religion.

Am Freitag, den 30. August 2019, fand wieder ein religionsphilosophischer Salon statt.
Unser Gesprächs-Thema: Was bedeutet uns die Idee und das „Ideal“ der MENSCHENWÜRDE? Ist Menschenwürde nur ein fernes Ideal? Oder eine grundlegende, niemals zu vernichtende Bestimmung des Menschen, aller Menschen. Trotz großer Hitze nahmen 14 Personen teil … mit einer sehr lebendigen Diskussion. Zur weiteren Vertiefung ins Thema klicken Sie bitte hier.

Am Gespräch im philosophischen Salon am Freitag, den 14. Juni 2019, um 19 Uhr in der Galerie Fantom Hektorstr 9, beteiligten sich 18 Personen. Unser Thema: Wer oder was ist schon normal? Einen einleitenden Vortrag hielt Stefanie Hubert aus Freiburg. Danke, dass Prof.Dr. Peter Stolz dabei sein konnte! Zur Vertiefung bitte hier klicken.

Unser Thema in unserem religionsphilosophischen Salon am 3.5. 2019 war:“Zur Dialektik von Vertrauen und Misstrauen“. bzw:“Misstrauen. Vom Wert eines Unwertes“. Wir sprechen auch über das neue gleichnamige Buch von Florian Mühlfried, erschienen im Reclam-Verlag. 16 TeilnehmerInnen waren dabei. Siehe dazu den einführenden Beitrag.

Angesichts der Brand-Katastrophe in der Kathedrale Notre Dame de Paris vom 15.4.2019 ist es wichtig, sich über die gegenwärtige soziale, politische und spirituelle Bedeutung der katholischen Kirche in Frankreich heute zu informieren. Ich habe zu dem Thema vieles publiziert. Hier nur Hinweise auf drei Beiträge:
1.Zur Situation der katholischen Kirche dort, die von den meisten Franzosen eher misstrauisch betrachtet wird.
2.Ein längerer Hinweis zur Situation der katholischen Kirche in Frankreich, die längst eine Minderheit geworden ist.
3.Ein Hinweis auf die Spiritualität von Staatspräsident Macron.

Wer im Umfeld von Ostern Interesse hat, die Auferstehung Jesu von Nazareth, philosophisch zu verstehen, dem empfehle ich, diesen Beitrag zu lesen. Ein begründeter Vorschlag, sich von fundamentalistischer Deutung der so bildreichen Auferstehungs-Geschichten der Evangelien zu befreien und glauben zu lernen, ohne dabei auf die eigene, wenn man so will, gott-gegebene VERNUNFT zu verzichten. Ein Beitrag also gegen den immer noch, selbst von Theologieprofessoren verbreiteten Wahn, den christlichen Glauben ins Infantile zu ziehen.

Ist katholische Theologie, an den Universitäten, bald auch an Berlins HU, überhaupt eine freie Wissenschaft? Darüber wird jetzt endlich auch unter katholischen Theologen in Deutschland gesprochen, etwa in „Christ und Welt“ vom 4. April 2019. Ich habe dazu schon früher eine klare Meinung geäußert auf dieser website.

Am Freitag, den 15. März 2019 um 19 Uhr, fand wieder ein religionsphilosophischer Salon statt, in der Galerie FANTOM. Hektorstr. 9. Unser Thema war: Sinn und Unsinn unseres Sprechens vom Geheimnis, auch von dem „Lebensgeheimnis“. Wir sprachen über den zunehmenden Verlust des Privaten und „Intimen“, über die Gefahr der totalen Transparenz (Geheimnislosigkeit) und die zentrale philosophische Frage: Ist Gott,Göttliches, Absolutes nicht wesentlich immer Geheimnis? Ist der ganze christliche Glaube nicht schon darin zusammengefasst, dass man sagt: Gott ist Geheimnis! Unsere Veranstaltung war wieder ein Beitrag zu einer Philosophie der Lebens/Überlebens-Kunst. 10 TeilnehmerInnen waren dabei! Ein intensives Gespräch!

An den Gesprächen im Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­en Salon am 25.1. 2019 beteiligten sich 13 Personen. Zur ausführlichen Erläuterung unseres aktuellen Themas: Revolution! Welche Revolution? klicken Sie hier.

Am 14. Dezember 2018  sprachen wir über „Unterbrechungen“, „Feste als Unterbrechungen“: Perspektiven zum Weihnachtsfest.  Wir waren an dem Abend 13 TeilnehmerInnen.

Der philosophische Salon am 23. November 2018 hatte als Thema: „Tod-Sterben-Abschied„. Einen einführenden Vortrag hielt Prof. Johan Goud aus Den Haag, Philosoph, Theologe und Pastor der protestantischen Remonstranten- Kirche. Wir näherten uns dem schwierigen Thema mit 21 TeilnehmerInnen. Das Interesse an diesen Fragen, die das Leben im ganzen betreffen, ist groß. Es war ein Salonabend in der typischen, aber immer intendierten „Mischung“ von persönlichem Erleben und grundsärzlicher Reflexion.

Prof. Wilhelm Gräb, durch zahlreiche Interviews auch auf dieser website den LeserInnen bekannt, hat ein neues Buch veröffentlicht, das ich sehr empfehle. Zu dem neuen Buch lesen Sie das Interview, das auf einige Schwerpunke aufmerksam macht.

Das Interview, vom 17.11. 2018, mit Prof. Wilhelm Gräb über „Religion: Gefährlich und unentbehrlich“ lesen Sie hier.

Was ist ein Salon? Ein philosophischer Salon? Über „die Definition“ kann man verschiedener Meinung sein. Es ist eine positive Entwicklung, wenn in unserer Kultur Alternativen geboten werden zu Akademie-Veranstaltungen mit 5 Referaten von gut honorierten Professoren an einem Tag. Die (wieder-) vorgelesenen Texte sollte besser jeder allein oder in kleiner Gruppe lesen. Die Kirchen zum Beispiel haben dies nicht erkannt: Wichtiger als große repräsentative und allmählich im Unterhalt viel zu teure Akademien wären etwa in einer Stadt wie Berlin 20 kleine Salons: Zwei, drei Räume, wie eine Galerie, vielleicht eine kleine Bibliothek, eine Teestube, und ein gemütlicher Raum zum Debattieren. Eine Art philosophischer und spiritueller Treffpunkt…

Einig ist man sich, dass sich heute sehr vieles und sehr Unterschiedliches „Salon“ nennt. Das ist ja auch gut so. Nur: Etliche Initiativen sind tatsächlich nur Varianten von Akademieveranstaltungen mit „berühmten“ Referenten. Die Teilnehmer, oft dann mehr als 40, hören (fast nur) zu, stellen zum Schluss des Referates ein paar Fragen. Dies ist keine Salonatmosphäre, in der möglichst alle zu Wort kommen.

Ich meine: Ein philosophischer Salon ist die freundschaftliche Versammlung von bis zu 20 Menschen in einem angenehm gestalteten Raum, etwa einer Galerie, warum nicht auch in einer großen Wohnung. Aber es gibt keine langatmigen Referate, nur selten kommen „berühmte“ Referenten. Diese aber sprechen dann nicht länger als eine halbe Stunde. Ein Salon: Das ein kontroverser Meinungsaustausch in überschaubarer, freundlicher Atmosphäre.

Ich gestalte seit 2007 ohne jegliche finanzielle Unterstützung „ehrenamtlich“ monatlich einen religions-philosophischen Salon. Es werden selbstverständlich keine Gebühren verlangt, nur die Raummiete sollte durch Spenden garantiert sein, das sind nicht mehr als 50 Euro.

Salons sind nie etwas „Offizielles“, sie sind trotzig anders, demokratisch, ohne Hierarchien; Orte, wo auch viele störende Fragen, auch zu den Religionen und Philosophien gestellt werden können und sollten.

Am religionsphilosophischen Salon (Freitag, den 28. September 2018) in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9, nahmen 14 Interessierte teil. Unser Thema: Der Glaube an den “einen” Gott und die Gewalt. Klicken Sie hier.

An unserem Salon – Gespräch am 24.8. 2018 beteiligten sich 14 Personen. Unser Thema: „Die Weisheit der Bibel: Das Buch Kohelet“. Eine Debatte über religiöse, biblische „Sophia“. Einige Hinweise zum Thema finden Sie hier.

Unser Ausflug am Freitag, den 10. August 2018, bei sehr angenehmem Wetter, führte uns nach Erker: Gespräche und Besichtigungen im Gerhart Hauptmann Museum; auch die spirituellen Interessen Hauptmanns und seine Kirchenkritik kamen zur Sprache. Dann Spaziergang nach Woltersdorfer Schleuse (einst eine berühmte Filmstadt) und dann weiter nach Friedrichshagen in das Museum des „Friedrichshagener Dichterkreises“ innerhalb des Antiquariats von Katrin Brandel (Schwarnweberstr. 59). Für viele TeilnehmeInnen war es überraschend, wie unterschiedliche Autoren und Dichter innerhalb der wenigen Jahre ihres Miteinanders doch die politischen und kulturellen Debatten rund um Berlin mit – bestimmen konnten. Es ist zudem erstaunlich zu sehen, mit welcher Energie ein kleiner Studienkreis heute viele Details der „Friedrichshagener Dichter“ ausleuchtet und publiziert! Am (nun schon sechsten) Sommer-Ausflug unseres philosophischen Salons beteiligten sich 8 Personen. Diese Ausflüge sind Versuche, etwas mehr den Zusammenhalt, wenn nicht gar das freundschaftliche Miteinander unter den TeilnehmerInnen unserer Gespräche im Salon zu fördern. Denn ein philosophischer Salon ist kein Ort für den üblich gewordenen Konsum von Kultur.

Im Salon am 20. JULI 2018 beteiligten sich 13 TeilnehmerInnen: Wir ließen uns von einigen zentralen Erkenntnissen des Philosophen Jürgen Habermas inspirieren, etwa von seinem Plädoyer für ein Miteinander von Glaubenden und Nichtglaubenden in der säkularen Gesellschaft und seinen Hinweisen für die Voraussetzungen der Kommunikationszusammenhänge. Vielleicht ist es für viele höchste Zeit, das Denken von Habermas kennenzulernen… Und dies angesichts des aktuellen Zerfalls der Demokratien, befördert auch durch gewählte Politiker, wie Mister Trump in den USA, um von den nicht mehr demokratischen Herrschern und Politikern in Ungarn, Polen, Österreich usw. gar nicht zu sprechen…und bald auch in Deutschland, wenn sich die so genannten „Christlichen“ Politiker weiterhin der AFD Ideologie annähern und diese übernehmen, einzig mit dem verrückten Ziel, dadurch als „C“ Politiker den Job zu behalten und erfolgreich zu sein…

In unserem Salon am 22.6. 2018 diskutierten 20 TeilnehmerInnen über den „alltäglichen Rassismus“. Einige Hinweise können Sie hier lesen.

Am Freitag, den 11. Mai 2018, hatten wir einen besonderen Salonabend: Acht junge Niederländer, Mitglieder der protestantischen Kirche der Remonstranten, waren bei uns. Insgesamt 22 TeilnehmerInnen diskutierten, welche Möglichkeiten es gibt, EUROPA für uns selbst neu zu beleben angesichts des aggressiven Nationalismus. Vor allem: Kann Religion, Spiritualität, dabei hilfreich und kritisch sein? Siehe dazu einen Beitrag: Kirchen werden zu Friedenskirchen.

Der religionsphilosophische Salon am Freitag, den 23. März 2018 um 19 Uhr in der Galerie Fantom, Hektorstr. 9, hatte das Thema: „Was gibt mir /uns Halt im Leben ?“ Hier finden Sie Hinweise zum Thema. 17 TeilnehmerInnen beteiligten sich am Gespräch.

Der religionsphilosophische Salon am Freitag, den 23. Februar 2018, hatte das Thema: „Gibt es Fortschritt in meinem Leben und in der Welt/Gesellschaft?“, an dem Gespräch beteiligten sich 18 Personen: Einige Hinweise zur Diskussion

Der Salon am Freitag, den 26. Januar 2018 war mit 21 Teilnehmern gut besucht. Für eine kontroverse Diskussion sorgte vor allem der Philosoph Wolfgang Ullrich, Leipzig; wir sprachen mit ihm über sein neuestes Buch „Wahre Meisterwerte“ (Wagenbach Verlag). Hinweise zu dem wichtigen Buch folgen.

Zu unserem Salon – Gespräch am 15. Dezember 2017 kamen 15 TeilnehmerInnen zusammen. Wir sprachen über: „Meine Philosophie der Sehnsucht“. Ein ungewöhnliches philosophisches Thema, aber vielleicht passend für die Weihnachts/Advents-Zeit. Zur Vertiefung und Kritik bitte hier weiter lesen.

Am religionsphilosophischen Salon am Freitag, den 24. November 2017, beteiligten sich 19 Personen. Das Thema interessiert also durchaus: „Alles nichtig, alles eitel“: Das Vanitas Motiv in Kunst und Philosophie. Auch mit einem Beitrag zur Vanitas – Kunst von Gerd Otto. Interessant ist sicher eine Übersicht unserer Themen im Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­en Salon bis Mai 2014.

Für alle, die mit den unterschiedlichen Traditionen der Theologie nicht so vertraut sind: Wenn hier von „liberaler Theologie“ oft die Rede ist, dann hat dieser Begriff nichts mit der FDP, schon gar nichts mit der FPÖ oder dem „Neoliberalismus“ zu tun…

Wir empfehlen sehr zur Lektüre und Diskussion das neue Interview mit Prof. Wilhelm Gräb, in dem er die wesentlichen Impulse der liberalen Theologie aufzeigt, einer theologischen Denk – und Lebenshaltung, der nicht die Dogmen, sondern die vielfältige religiöse Erfahrung der einzelnen wichtig und fördernswert sind. Lesen Sie den Beitrag von Wilhelm Gräb.

Die Buchmesse in Frankfurt am Main 2017 ist vorbei, das Interesse an Frankreich bleibt für uns selbstverständlich. Auch das Interesse an den Religionen in Frankreich. Lesen Sie also diese Hinweise.

Wir beziehen uns mit unserer philosophischen Initiative auf eine Tradition: Ein Salon war im 18. Jahrhundert vor allem in Frankreich ein Ort, in dem eine neue, eine gerechtere „Welt“ besprochen wurde. Ohne diese gedankliche Vorwegnahme einer anderen Lebensmöglichkeit hätte es keine politischen und religiösen Veränderungen gegeben. In dieser Tradition weiterzudenken ist für uns wichtig.

Die „philosophische Gemeinschaft“ als Suche nach der Wahrheit und dem ethisch guten Leben ist sicher von Sokrates vorbildlich gelebt worden: Die ursprünglichen Lebensformen waren damals zerbrochen, Sokrates „suchte in der Gemeinschaft der Philosophierenden aus dem Logos das lebenswerte Leben zu gewinnen“, wie Helmut Kuhn in seinem Sokrates – Buch schreibt. Eine Erinnerung, fern, in dieser Form schon gar nicht nachzuahmen. Es bleibt aber für uns die zentrale Aufgabe philosophischer Gesprächskreise damals wie heute: „Die Sorge um die Seele findet (für Sokrates) in der Gemeinschaft der miteinander Sprechenden statt. Erst in einer bestimmten Art von Gespräch lernen die Menschen ihre Seele als das Prinzip der freien Lebensgestaltung kennen“, schreibt der Philosoph Michael Hampe in seinem sehr empfehlenswerten Buch „Die Lehren der Philosophie“, 2014, Seite 93). Die Prüfung der Seele ist die Frage nach dem, was Menschen letztlich leben lässt. Diese Frage, gemeinsam erörtert, stört den „Kulturbetrieb“ und die Routine der Religionen und Kirchen. Auf die wichtigen Beiträge Pierre Hadots zu den philosophischen Schulen in Griechenland und Rom habe ich auf dieser website hingewiesen, ebenso interessant ist die Frage, in wieweit die Kirchen als philosophische Schulen verstanden werden sollten. Über die Gastfreundschaft, die der Apostel Paulus bei einem so genannten heidnischen Philosophen, bei Tyrannus von Ephesus, Jahre lange fand, weil Paulus aus der Synagoge vertrieben wurde, siehe meinen Beitrag. Über die Bedeutung der SALONS – vor 300 Jahren „gegründet“ – hat kürzlich Dorothee Nolte vom Tagesspiegel einen recht interessanten, allgemeinen Beitrag geschrieben, zur Lektüre dieses Beitrags vom 22. 11. 2015 im Tagesspiegel klicken Sie hier.

Wir leben immer schon kritisch – nachdenkend, philosophierend. Insofern gilt: Jeder und jede ist „immer schon“ PhilosophIN. Wir wollen, um weiterzudenken und besser zu leben, die „Anstrengung des Begriffs“ (Hegel) nicht scheuen. Wir vermuten, dass sich im Denken und reflektierten Fühlen „immer schon“ Spuren des Göttlichen, Transzendenten, „Umgreifenden“ zeigen. Diesen Spuren kritisch nachzugehen ist unsere Aufgabe, immer im Zusammenhang auch mit der Kritik an den Religionen als Institutionen. Wenn wir selbstverständlich für die Geltung der Vernunft plädieren, dann ist immer die sich selbst reflektierende Vernunft gemeint, also die „auf vernünftige Weise lebendige Vernunft“. „Die Vernunft muss ein vernünftiges Verhältnis zu sich selbst herstellen“, wie der Philosoph Robert Pfaller schreibt.m

Wir sind, seit der Gründung im Frühjahr 2007, eine kulturelle, speziell philosophische Basisinitiative, ohne jegliche finanzielle Unterstützung von irgendeiner Seite. Wir sind unabhängig.

Das Thema Religion und Religionen, auch philosophisch-kritisch zu bearbeiten, ist heute von größter (auch politischer) Aktualität. Um so mehr wissen es viele Menschen zu schätzen, dass es unsere Initiative gibt, in der Offenheit und Respekt vor dem Suchen, Fragen und Projekten eines jeden selbstverständlich sind. Die großen christlichen Konfessionen bieten vielfach auch heute nur Dogmen und Lehren an, die man übernehmen muss. Ein religionsphilosophischer Salon respektiert das dauernde Suchen nach dem eigenen Weg. Falsche Sicherheiten werden nicht vorgegaukelt. Es sollte möglich sein, Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phie als „meine persönliche Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phie“ zu leben, zumal angesichts der Krisen und Ermüdungserscheinungen der alten Konfessionen.

Insofern ist der Religionsphilosophische Salon ein Ort des gemeinsamen Fragens und Suchens. Das heißt nicht, dass es nicht auch philosophische Evidenzen gibt, also gültige Einsichten der allgemeinen, also allen gemeinsamen Vernunft.

Gründer und Initiator des „Re­li­gi­ons­phi­lo­so­phi­sch­en Salon Berlin“ ist Christian Modehn. 1948 in Berlin-Friedrichshagen geboren, habe ich nach dem Abitur in West-Berlin Theologie (Staatsexamen über Heidegger) und Philosophie (M.A. über Hegel) studiert: In Berlin (F.U.), St. Augustin, Bonn und München. Ich arbeite seit vielen Jahren, immer als freier Journalist über die Themen Religionen, Kirchen und Philosophien, für Fernseh- und Radiosender der ARD, sowie für die Zeitschrift PUBLIK – FORUM. Zu einigen meiner Hörfunksendungen und Fernsehdokumentationen klicken Sie bitte hier.

Philosophieren ist nicht auf den europäischen Raum begrenzt. Philosophie muss heute interkulturelle Philosophie werden. Wir laden ausdrücklich junge PhilosophInnen ein, sich an unseren Debatten zu beteiligen. Unser Interesse gilt vor allem den Entwicklungen in Lateinamerika, auch der Befreiungstheologie und Befreiungsphilosophie.