Papst Leo XIV. – problematische Entscheidungen des Allein-Entscheiders

Papst Leo XIV. zeigt im September 2025 sein wahres theologisches Gesicht: Er sagt NEIN zum Diakonat für Frauen, obwohl theologisch gar nichts dagegen spricht. Er will neu über die sehr bescheidenen Segnungsfeiern von Homosexuellen “nachdenken”. Damit folgt er den reaktionären Bischöfen Afrikas. Er will die Feier der alten lateinischen Messe (der Traditionalisten) wieder stärker fördern. Einige Theologen wissen schon jetzt: Mit diesem Papst aus dem sehr behutsamen, theologisch konservativen Augustinerorden ist keine Kirchenreform zu machen, schon gar nicht eine Reformation. Und einige Theologen sagen wohl auch: Eigentlich ist dieser Papst Leo XIV. eine Fehlbesetzung. Vielleicht aber ist das Papsttum (Alleinherrscher, anti-demokratisch….) ohnehin schon aus der Zeit gefallen und theologisch überholt. Die Äußerung des Papstes Leo XIV. in seinem Interiewbuch: “Demokratie ist nicht unbedingt die beste Staatsform” muss eine Schande genannt werden. Papst Leo XIV., Mitglied des Augstinerordens, hat die starke Tendenz, als konservativer Papst zu agieren, vielleicht aus Mangel an umfassendem theologischen Wissen. Papst Franziskus hatte immerhin einige kluge Jesuiten an seiner Seite. Aber… wie ist es bei den Augustinern?

Papst Leo XIV. kritisch wahrnehmen: Bisher nur ein frommer Wunsch!

Das theologische Denken von Papst Leo XIV. ist völlig von der Theologie des heiligen Augustinus bestimmt. Er ist ein Theologe der Antike, mehr als ein paar Weisheitssprüche von ihm sind heute kaum relevant. So sind denn auch die Predigten, Mahnungen etc. von Papst Leo XIV. sehr allgemein, sehr im antiken Sinne moralisch, aber nicht prophetisch, nicht politisch -konkret. Es gibt noch keine kritische “Papst Leo – Forschung” als Warnung vor einem neuen Augustinismus!

Eine Warnung vor der Theologie des heiligen Augustinus

Papst Leo XIV, Mitglied des Augustinerordens, zitiert ständig Augustinus. So auch bei den Weltjugendtagen in Rom. Aber er zitiert nur einige philosophische “nette” Weisheiten des jungen Augustinus. Die belastende Theologie des alten Augustinus, des Bischofs, erwähnt er nicht. Gerade diese Theologie ist gefährlich: Wegen der Gnadenlehre, der Erbsünden-Ideologie, der Frauenverachtung, der Verachtung der Juden usw… Man sollte diese Theologie Augustins überwinden.

Augustinus, ein problematischer Heiliger, ein rigider Theologe der spätantiken Welt

Es wird eine neue Begeisterung für Augustinus entstehen, vor allem wegen des Augustiners Papst Leo XIV. Aber Augustinus hat spirituell und theologisch wenog zu sagen für die moderne Welt, von einigen allgemeinen augustinischen Floskeln (Einheit, Liebe, Gemeinschaft) abgesehen. Der Augustinerorden sollte seinen ehemaligen Mitbruder Martin Luther ernst nehmen und die Ökumene mit den Protestanten fördern. Aber viele qualifizierte Theologen gibt es offenbar nicht im Orden.

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