“Verteidiger des Glaubens”. Ein Film von Christoph Röhl über Papst Benedikt XVI.

Datum: 31. Oktober 2019
Uhrzeit: um 0:00 Uhr am Donnerstag, 31. Oktober 2019 - um 0:00 Uhr am Donnerstag, 31. Oktober 2019

Der Film "VERTEIDIGER DES GLAUBENS" über Papst Benedikt XVI. hat schon im Vorfeld sehr viel, zum Teil erregte, polemische Aufmerksamkeit gefunden. Der Film kommt am 31. Oktober 2019 in die Kinos.

In der Jesuitenzeitschrift STIMMEN DER ZEIT (Ausgabe Oktober 2019) hat Christoph Röhl über seinen Film einen ausführlichen Bericht veröffentlicht.

Christian Modehn hat 2009 einen ausführlichen, immer noch gültigen Beitrag über die rechtslastige politische wie theologische Haltung Joseph Ratzingers / Benedikt XVI. veröffentlicht. Auf der website des religionsphilosophischen Salons.

Buchmesse in Frankfurt: Norwegen – ein religiöses Land?

Startdatum: 16. Oktober 2019
Enddatum: 20. Oktober 2019
Uhrzeit: um 0:00 Uhr am Mittwoch, 16. Oktober 2019 - um 0:00 Uhr am Sonntag, 20. Oktober 2019
Kongress

In Frankfurt am Main findet vom 16. bis 20.Oktober 2019 die Buchmesse statt. Ehrengast ist diesmal Norwegen. Der "Religionsphilosophische Salon Berlin" hat das Interesse, bei solchen großen kulturellen Termine zu fragen: Wie sieht es denn mit der Religion in dem betreffenden Ehren-Gastland aus? Bei den letzten Buchmessen mit den Ehrengästen Niederlande, Frankreich und Georgien haben wir auch diese Frage aufgegriffen, ausführlicher als diesmal im Falle Norwegens. Die Frage nach der religiösen und philosophischen Perspektive bei dem jeweiligen Ehrengast der Buchmesse kommt u.E. immer etwas zu kurz in den Medien....Aber vielleicht inspiriert ja dieser Text, der per Klick ,"more info", zu lesen ist, zu weiteren Forschungen.

Die Apokalypse: Unsinn und Sinn. Ein religionsphilosophischer Salon.

Datum: 22. November 2019
Uhrzeit: um 0:00 Uhr am Freitag, 22. November 2019 - um 0:00 Uhr am Freitag, 22. November 2019
Salons

Ein religionsphilosophischer Salon über das Ende der Zeiten (und der Welt)
Von Christian Modehn

Die Begriffe apokalyptisch und Apokalypse sind ständig Teil der Alltagssprache. Beide Wörter sind Ausdruck von aktuellen Lebenserfahrungen: Klimakatastrophen, Niedergang der Demokratie, rechtsextremes „Mobilisieren“, Zunahme von maßlosem Reichtum weniger und miserablem Elend sehr vieler.
Aber was bedeutet eigentlich ursprünglich Apokalypse? Wir wollen uns dem biblischen Buch der Apokalypse des Johannes nähern und Elemente einer Philosophie des Endes reflektieren. Und uns fragen: Ist das Reden von Apokalypse mehr Unsinn als Sinn? Welche ideologischen Interessen haben religiöse Apokalyptiker, etwa Evangelikale? Welche Lebensorientierung kann denn das Beschwören des bevorstehenden Endes bieten? Mit den ausgelaugten Begriffen Optimismus und Pessimismus wird man da nicht weiterkommen. Und: Gibt es Gruppen, die sich der „Apokalypse“ widersetzen?

Unsere Veranstaltung ist unser Beitrag zum „Welttag der Philosophie“ am 21. November 2019

Der religionsphilosophische Salon findet am Freitag, den 22. November 2019 in der Kunstgalerie Fantom statt, Hektorstr.9 in Berlin Wilmersdorf. Wegen der begrenzten Anzahl der Plätze ist eine Anmeldung wichtig: christian.modehn@berlin.de
Für die Raummiete zahlt jeder Teilnehmer 5 Euro. StudenTinnen zahlen keinen „Eintritts-Preis“.

Religionsloses Christentum. Und die “unsichtbare Religion”: Ein religionsphilosophischer Salon

Datum: 27. September 2019
Uhrzeit: um 0:00 Uhr am Freitag, 27. September 2019 - um 0:00 Uhr am Freitag, 27. September 2019
Salons

Mit dem offenkundigen und empirisch belegten Schwinden des offiziell-kirchlichen Glaubens in Deutschland (und Europa) steht die Frage im Raum: Wie überleben Grundideen des Christentums und der Bibel weiter in dieser Situation. Diese Thema berührt zweifelsfrei auch Menschen, die die Kirchen verlassen haben, dennoch aber spüren und wissen: Auf eine Spiritualität, die mit Transzendenz und Göttlichem und der alles gründenden Sinnfrage zu tun haben, kann man als Mensch und damit als Wesen der Vernunft und des Geistes nicht verzichten. Denn selbst ein radikaler Atheismus ist ein Glaube und alles andere als eine wissenschaftliche Erkenntnis. Wo aber sind Gemeinschaften, die angesichts dieses tiefgreifenden religiösen Umbruchs inspirieren?
Wir sprechen also von Dietrich Bonhoeffers Vorschlag, ein religionsloses Christentum zu denken. Und von Thomas Luckmanns Vorschlag, die unsichtbare Religion zu entdecken.Lesetipps folgen zur Vorbereitung.
Wer sich philosophisch-kritisch für dieses Thema interessiert, ist bei einer notwendigen email-Anmeldung eingeladen. Unser Salon ist bekanntlich ein Vorschlag der kritischen Suchbewegung ins eigene Spirituelle. Wobei spirituell selbstverständlich alles andere als "spinös" bedeutet.
Beginn am Freitag, den 27. September 2019, um 19 Uhr in der Kunstgalerie Fantom, Hektorstr. 9. Der Unkostenbeitrag für die Raummiete beträgt 5 Euro.
Anmeldung: christian.modehn@berlin.de

Kein Krieg ist zu rechtfertigen: Pater Stratmann

Datum: 8. September 2019
Uhrzeit: um 0:00 Uhr am Sonntag, 8. September 2019 - um 0:00 Uhr am Sonntag, 8. September 2019
Gedenktag

An den bedeutenden katholischen Pazifisten Pater Franziskus-Maria Stratmann, Dominikaner, erinnern!
Ein Hinweis von Christian Modehn
(Auch diese Erinnerung gehört zur Rubrik der „eckigen Gedenktage“ auf unserer Website: Wir wollen nicht der Routine folgen und nur die runden Gedenktage respektieren, bei denen oft nur die „Großen“ in den großen Medien einen Platz haben.)

Der insgesamt Hitler-freundliche deutsche Episkopat zur Zeit des Nationalsozialismus hatte einen Widersacher: Den Dominikanerpater Franziskus-Maria Stratmann (geb. am 8.9.1883, gestorben am 13.5.1971), er war einer der wichtigsten Repräsentanten des eher marginalen „Friedensbundes Deutscher Katholiken“. Stratmann lehnte jeden Krieg ab, auch die klassische katholische Lehre vom „gerechten Krieg“ war für ihn nicht mehr gültig.
Der Religionsphilosophische Salon Berlin erinnert gerade in den Wochen der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg an die „Kämpfer für den Frieden“, deren Kampf so wahr, so human und so christlich war ... die aber bei dem allherrschenden Wahn der nationalistisch und nationalsozialistischen Katholiken und ihrer bischöflichen Führer keine Chancen hatte, wirksam zu werden und den Wahn zu korrigieren. (Ähnliches ließe sich auch für den deutschen Protestantismus sagen, aber wir begrenzen uns hier auf den Katholizismus in der Nazi-Zeit, der sehr wenige Widerständler, sehr viele Mitläufer und viele Sympathisanten hatte). Nebenbei als Kontrast: Heute ist ein ziemlich prominetes Mitglied des Dominikanerordens in Deutschland, Pater Wolfgang Ockenfels, Berater der AFD - nahen Erasmus-Stiftung.
Das zeigt: Selbst Mitglieder ein und desselben Ordens, der Dominikaner, haben von Pater Stratmanns Einsatz und seiner Friedenstheologie und seiner Anti-Nazi-Theologie nichts gelernt. Er ist wohl auch bei den Dominikanern längst vergessen. Falls es anders ist, bitte mit Argumenten bei mir melden. Denn sonst würde man an ihn erinnern, an ihn, der ja in Berlin als Studentenseelsorger arbeitete, im Rahmen des aktuellen Jubiläums des Berliner Dominikanerklosters St. Paulus in Moabit.

copyright: Christian Modehn, Religionsphilosophischer Salon Berlin

1.September: Vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg:

Datum: 1. September 2019
Uhrzeit: um 0:00 Uhr am Sonntag, 1. September 2019 - um 0:00 Uhr am Sonntag, 1. September 2019
Gedenktag

Es verdient immer wieder genaue Aufmerksamkeit, anläßlich des 2. Weltkrieges die Rolle der katholischen Kirche in diesen Jahren zu untersuchen. Der Beitrag zeigt die Verbundenheit der meisten deutschen Bischöfe mit dem Hitler Regime und genauso wichtig: Die Bindung der autoritär geführten katholischen Kirche an autoritäre, faschistische Regime.