Religionsmonitor
Überwiegend religiös
Der „Religionsmonitor“ entdeckt Fromme, Spirituelle, „Hochreligiöse“
Von Christian Modehn
Kirchenführer in Deutschland atmen erleichtert auf: Weiterlesen ⇘
Der „Religionsmonitor“ entdeckt Fromme, Spirituelle, „Hochreligiöse“
Von Christian Modehn
Kirchenführer in Deutschland atmen erleichtert auf: Weiterlesen ⇘
Im Kampf gegen die „Homo-Ehe“ bildet sich eine immer breitere Koalition „religiöser Menschen“
So viel Übereinstimmung ist selten: Da unterschreiben ein Kardinal, ein Ober – Rabbiner, ein Imam sowie führende Geistliche der griechisch-orthodoxen, der anglikanischen, der lutherischen, der methodistischen und der armenisch-apostolischen Kirche ein gemeinsames Dokument. Es soll „die“ Ehe schützen. Das Motto: „Die Ehe ist nur als Verbindung von einem Mann und einer Frau möglich“. Veröffentlicht wurde der Text im Februar 2007 in Lyon, Frankreich. Darin wenden sich die monotheistischen Religionen gegen einen gemeinsamen Feind: Die „Homo Ehe“, Weiterlesen ⇘
Pater Pio – nun auch bald ein „Kirchenlehrer“ und weitere Ungeheuerlichkeiten zu einem „heiligen Scharlatan“. Von Christian Modehn.
Zusätzlich zu den älteren Beiträgen wurde am 10. September 2013 diese Neuigkeit zu Pater Pio publiziert:
Kapuziner wollen Pater Pio zum Kirchenlehrer machen:
Der Kapuzinerorden in Italien will den Volksheiligen Pater Pio (1887-1968) zum Kirchenlehrer erheben lassen. Die süditalienische Ordensprovinz «Sant’Angelo e Padre Pio» in der Heimat des Heiligen habe eine Kommission aus fünf Ordensmännern und zwei Laien eingerichtet, die die Möglichkeiten dieses Vorhabens prüfen solle, berichtete die italienische Zeitung «La Gazzetta del Mezzogiorno»
Es sei kein leichter Weg, zitierte die Zeitung den Provinzoberen Francesco Colacelli. Nur 34 Heilige der katholischen Kirche sind vom Papst der Titel eines Kirchenlehrers zuerkannt worden. Voraussetzung ist ein herausragender theologischer oder spiritueller Beitrag zur katholischen Lehre.
Kritische Zeugen berichten hingegen, dass Pater Pio kaum predigen konnte, geschweige denn, dass er in schriftlichen Äußerungen Wesentliches vom christlichen Glauben vermitteln konnte. Insofern kann man das Ansinnen der Kapuziner schlicht nur waghalsig, wenn nicht „verrückt“ nennen. Aber solche Vorschläge bringen Pater Pio einmal mehr in die Presse. Auszuschließen ist es freilich nicht, dass sich die römische Kirche diesen Kirchenlehrer auch noch antut.
Pater Pio ist sicher der populärste Heilige Italiens. Johannes Paul II. sprach den Ordensmann 1999 selig und 2002 heilig. Zur öffentlichen Aufbahrung seines Leichnams pilgerten von April 2008 bis September 2009 insgesamt 8,6 Millionen Menschen in das süditalienische San Giovanni Rotondo. Seit Juni ist er in einem gläsernen Sarg dauerhaft in der Wallfahrtskirche zu sehen.
Vorweg eine Neuigkeit zum Kult um Pater Pio: Anfang Juni 2013 wurde berichtet: Der Leichnam des süditalienischen heiligen Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968, im Jahr 2002 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen!) werde nun in einem Glassarg zur Verehrung durch die Gläubigen öffentlich dargeboten. Einen feierlichen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche von San Giovanni Rotondo in Apulien (dort lebte Pater Pio) feiere Kurienkardinal Angelo Amato als Auftakt zur Ausstellung der Leiche des „populärsten“ Heiligen Italiens. Offenbar braucht das Wallfahrtswesen in San Giovanni Rotondo doch auch einen neuen Schwung, d.h.: offenbar wird viel Geld gebraucht von den Pilgern. Denn Geldquellen zu erschließen ist der Haupt – Grund für den seit fast 2 Jahrtausenden gepflegten Reliquienkult der römischen Kirche. Kardinal Amato, offenbar theologisch nicht ganz ungebildet, ließ sich in seiner Predigt während der Festmesse doch zu den Worten hinreißen: „Pater Pio will, dass wir ihm auf das Gesicht schauen, und auch er kann uns in die Augen sehen“. In weltlicheren Zusammenhängen nennt man dies vernunftwidrigen Esoterismus, den die römische Kirche eigentlich ablehnt; aber sie pflegt die Unvernunft selbst, etwa wenn es denn (finanziell) geboten ist. Für die Ökumene ist dieser Kult um den allgemein für eher debil und eher süchtig gehaltenen Pater Pio natürlich ein Schlag, aber solches wird kaum noch registriert…
Es folgt nun die Abschrift der Radiosendung:;
Moderation:
Er ist einer der beliebtesten Heiligen in ganz Europa: Pater Pio, Kapuzinermönch aus Süditalien Weiterlesen ⇘
Aktualisiert am 3. Juli 2022 durch CM
Ein Sendemanuskript
WDR. Aus der Reihe Diesseits von Eden
Von Christian Modehn
Insges. 13 O Töne, davon 1 O Ton Lied der Neokat.
Moderationshinweis:
Den römischen Katholizismus prägen heute immer mehr die „neuen geistlichen Gemeinschaften“, das sind Bewegungen von Laien, denen Priester zur Seite stehen. Dazu gehören etwa das Opus Dei, die Charismatischen Gruppen Weiterlesen ⇘
Aktualisiert am 19. Juni 2013 durch CM
Ein Beitrag für:
NDR
Aus der Reihe: Blickpunkt Diesseits
Vom Ursprung weit entfernt
Ein neues Buch über Jesus und die Kirche
Von Christian Modehn Weiterlesen ⇘
Glaubenssachen
Der philosophische Glaube
Ein Vorschlag von Karl Jaspers
Von Christian Modehn
Sprecher
Zitator
4 O Töne, zus. 4 30“.
Dieses Manuskript folgt den für eine Hörfunkproduktion erforderlichen Üblichkeiten.
Siehe auch den aktuellen Beitrag zum Thema, Februar 2024: LINK.
Sprecher:
Wer den Philosophen Karl Jaspers in seiner Wohnung in Basel besuchte, traf einen heiteren, jedoch Weiterlesen ⇘
Aktualisiert am 17. Februar 2025 durch CM
Gehört Religion auf die Bühne? Und Kirchenkritik?
Fragen an Ulrich Khuon, den Intendanten des Thalia-Theaters Hamburg
Von Christian Modehn
Publik-Forum: Herr Khuon, Sie sind nicht nur Intendant, sondern auch katholischer Theologe. War Ihr Weg zum Theater für Sie so etwas wie der Übergang in eine völlig andere Welt? Weiterlesen ⇘
Aktualisiert am 4. September 2024 durch CM