Die eine Religion für die plurale Menschheit
Nur das Christentum ist unter allen „Weltreligionen“ die einzige Religion, die in allen Ländern dieser Erde Mitglieder hat. Aber zahlenmäßig bedeutend sind die Kirchen nur in den europäisch bestimmten Kontinenten. Die These des Philosophen Helvétus ist also richtig, er sagt: Eine Religion kann nur in bestimmten begrenzten Gebieten gelten. Das Christentum hat trotz aller Missionsarbeit immer noch ein europäisches dogmatiches und institutionelles Profil. Jetzt aber wird die Säkularisierung für alle Religionen immer bestimmender, wenn nicht gefährlich. Wenn es noch eine wirksame Religion für die Menschen heute geben kann, dann ist es die Vernunftreligion, sie nennt die universell geltenden Menschen geradezu „heilig“. Christian Modehn empfiehlt im Anschluss an Immanuel Kant die Vernunftreligion der Menschenrechte, …. um endlich mal einen neuen Vorschlag in die ewgig selben Debatten der TheologInnen zu bringen. Die Vernunftreligion der Menschenrechte steht über den einzelnen Religionen, sie wertden von ihr korrigiert und … reformiert.
